Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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13.12.2019

Die Trägheit des Herzens aufrütteln
Brot für die Welt – nötig und wirksam seit 1959


Bild: Archiv Brot für die Welt

Rund 12.000 Menschen sitzen am Abend des 12. Dezember 1959 in der Berliner Deutschlandhalle. Helmut Gollwitzer ist Theologieprofessor an der Freien Universität. Seine Worte schreiben Geschichte: "Was heute Abend an uns geschehen soll – und wahrhaftig nicht nur heute Abend, sondern, ausgehend vom heutigen Abend, in der ganzen Aktion "Brot für die Welt", die bis ins letzte Haus der letzten Gemeinde dringen soll, – ist eine Aufrüttelung, ein herausgerüttelt werden aus der Trägheit des Herzens, aus jener törichten, kurzsichtigen und verantwortungslosen Trägheit, mit der wir genießen, was wir haben, ohne zu fragen, wie es um uns her aussieht."

Gemeinsam mit Otto Dibelius ruft Gollwitzer die erste Spendenaktion aus. In den folgenden Wochen kommen 19 Millionen D-Mark Spenden aus Ost- und Westdeutschland zusammen. Das führt zu dem Entschluss, aus Brot für die Welt eine dauerhafte Einrichtung zu machen. Heute ist "Brot für die Welt" eine bekannte und große Organisation. Sie unterstützt Menschen, die arm und ausgegrenzt sind, unabhängig von ihrer Religions- oder gar Konfessionszugehörigkeit. "Brot für die Welt" leistet Hilfe zur Selbsthilfe und arbeitet mit über tausend Partnerorganisationen in 97 Ländern zusammen.

In 60 Jahren konnte so unzähligen Menschen geholfen werden, ihr Leben aus eigener Kraft in eine bessere Richtung zu lenken.

Danke, dass auch Sie Ihr Herz und Ihren Kopf anrühren und "rütteln" lassen! Wir können weltweit teilen, was wir haben. So machen wir die Welt ein Stück gerechter.

Die 61. Aktion findet – wie im Vorjahr – unter dem Motto "Hunger nach Gerechtigkeit" statt.

Sie können Ihre Spende in allen Weihnachtsgottesdiensten in die Kollekte geben oder direkt überweisen auf das Spendenkonto

Brot für die Welt
IBAN: DE101006 10060 500500500
Bank für Kirche und Diakonie

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