Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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8.12.2019

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
Sitzung am 6. August

Liebe Gemeinde,
hier ist mein Bericht aus der Augustsitzung des Gemeindekirchenrats.

Wie immer steht am Anfang eine Reihe von Personalbeschlüssen, die überwiegend der Absicherung der personellen Ausstattung der Kitas dienen.

Nach Aufforderung des Kirchenkreises sind mit den Mitarbeitervertretungen Dienstvereinbarungen über die Arbeitszeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kitas abzuschließen. Ein Entwurf ist derzeit in der Gemeindeleitung in Arbeit.

Der ehemalige Mädchentreff Bella wird nach seiner Sanierung unter Beteiligung des Schulamtes Steglitz-Zehlendorf ab 1.8. durch die Giesensdorfer Grundschule für Hortaktivitäten und Projekte genutzt werden. Die Gemeinde erhält dafür eine Mietzahlung.

Es ist geplant, die Feuerwehrzufahrt in der Kita Lindenhof zu sanieren.Da die Kita Lindenhof eine Wildkräuter-Wiese auf dem letzten Stück des Weges angelegt hat, wird die Zufahrt nur bis zum Eingang des unteren Gebäudes saniert. Ein Zuschussantrag an den Kirchenkreis wird gestellt. Erst danach soll ein zweites Angebot eingeholt werden.

Sämtliche Türen der Kitas müssen durch neue behördliche Auflagen nun mit Klemmschutz ausgerüstet werden. Dabei ist mit erheblichen Kosten zu rechnen: Der Kirchenkreis stellt eine Bezuschussung in Aussicht.

Die Arbeitsgruppe Innenkonzept Petruskirche hat die Sammlung der unterschiedlichen Anforderungen an die Beleuchtung mit Herrn Zagorni und Frau Kurz-Becker abgeglichen. Diese Fortschreibung soll dann zusammen mit Herrn von Bohr zu einem Anforderungskatalog einschließlich Prioritätenplan führen. Pfarrer Wicher berichtet: Es liegen 2 prinzipielle Angebote vor, wobei im zweiten Angebot (Fa. Licht und Raum aus Düsseldorf) die Planungskosten bei Umsetzung mit gleichzeitigem Lampenbezug aus der firmeneigenen Lampenmanufaktur angerechnet werden. Die Fa. Licht und Raum hat die Grundlagenermittlung mit Ortstermin, Vorplanung/Lichtberechnung und Entwurfsplanung angeboten. Der GKR beschließt eine entsprechende Beauftragung. Zum nächsten GKR Termin soll die Planung vorgestellt werden.

In der Kita Lindenhof werden zwei Personalräume mit Mobiliar und Bürotechnik ausgestattet.

Parks Range

Der Themenbereich ist durch eine Vielzahl intensiver Gespräche und Diskussionen gekennzeichnet.

So berichtet Pfarrer Sellin-Reschke über ein Gespräch mit Jürgen Bischof (Bus-Stop) über die die Zukunft des Vereins für die nächsten Jahre.

Aufgrund der bestehenden Differenz zwischen Baukosten und Finanzierungsplan hat die AG Parks Range, künftig AG Bau GZ, eine Verringerung des Bauvolumens vorgeschlagen. Der Geschäftsführende Ausschuss hat dies befürwortet. Die veränderten Inhalte und das weitere Vorgehen wurden mit Projektsteuerer Herrn Walter besprochen und festgelegt. Die geplante Dachgeschosswohnung entfällt in Abstimmung mit dem Konsistorium komplett. Die Infrastruktur soll aber so vorbereitet werden, dass eine spätere Aufstockung noch möglich ist. Der Gastraum im Café wird verkleinert werden. Die geplanten Büro- und Gruppenräume für die Gemeinwesenarbeit werden ebenfalls um drei Räume und ein WC-Bereich reduziert.

Das gesamte Raumprogramm reduziert sich somit um ca. 207 m².

Das verringerte Bauvolumen wird zwangsläufig helfen Baukosten einzusparen. Bis zum 29. August – Termin im Konsistorium – soll diese Machbarkeitsstudie aktualisiert sein.

Im Fokus steht demgegenüber nach wie vor die Konkretisierung des Finanzplanes.

Hier sind Gespräche mit dem Kirchenkreis und dem Konsistorium in enger Folge verabredet. Fundraising wird durch Herrn Kornau sowie ein Gespräch mit Dr. Wagner im Konsistorium am 29. August (Juraske, Lutze) eruiert.

Mit dem Konsistorium ist sowohl der Auswahlprozess eines Architekten als auch die inhaltliche Qualität des Anforderungsprofils geklärt worden.

Im Einvernehmen mit dem Konsistorium favorisiert der GKR einen beschränkten Architektenwettbewerb. Da dieser Prozess seine zeitlichen Aufwände hat, ist er baldmöglichst anzuschieben. Grundlage ist Wettbewerb. Dieser Prozess wird von einem Angebotsbegleiter unterstützt werden.

Die Vorauswahl dieser Fachbüros erfolgte durch das Konsistorium in Abstimmung mit der Architektenkammer. Der Angebotsbegleiter unterstützt alle Phasen des Angebotsprozesses.

Seine Mitarbeit begründet sich darin, den Prozess formal und rechtlich unanfechtbar zu gestalten. Bewerbungsgespräche werden durch AG Bau GZ demnächst geführt werden.

Die Kooperation zwischen der Gemeinde und dem Holzkirche e.V. wurde mit Ablauf des 30. Juni 2019 beendet. Der Holzkirchenverein hat einen zeitlich anschließenden Kooperationsvertrag mit dem Diakonischen Werk Steglitz und Zehlendorf (DWStZ) ausgehandelt.

Der Erbbaupachtvertrag über die Nutzung des Grundstückes Koloniestraße ist zwischen der Gemeinde und dem DWSTZ notariell geschlossen worden. Die Zustimmung des Konsistoriums liegt inzwischen vor. Das Gelände und das Gebäude Koloniestrasse 9/9a wurde vertragsgemäss am 1. Juni 2019 an das DWSTZ übergeben.

Die jährliche Ökumenische Friedensdekade wurde von der Gemeinde regelmäßig lange vor der Wende mit der Gemeinde Alt-Marzahn vorbereitet und gestaltet. An diese Tradition knüpft nun das aktuelle Projekt an. Das Eben-Ezer-Friedensgebet wurde integriert. Damit ist Eben-Ezer Mitveranstalter. Ein Flyer soll erstellt werden. Ein gemeinsamer Gottesdienst in der Dorfkirche am Bußtag bildet den Schlusspunkt.

Der bisherige Sortierstützpunkt für Laib und Seele in der Thermometersiedlung ist durch die Deutsche Wohnen zum 30. September 2019 gekündigt worden. Er wird zunächst in das Gemeindezentrum Celsiusstraße verlagert.

Liebe Gemeinde, das ist in Kürze das Ergebnis der Gemeindekirchenratssitzung im August. Ich wünsche Ihnen allen einen guten Spätsommer. Bleiben Sie gesund und uns gewogen.

Mit lieben Grüßen und Gottes Segen

Ihr Detlef Lutze

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