Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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9.12.2019

Zur Verabschiedung von Norbert Bofinger

von Björn Sellin-Reschke

Sommer 2010: Norbert Bofinger beaufsichtigt die Neueindeckung des Kirchturms der Petruskirche – Bild: mediaray

Er kennt die Gebäude unserer Gemeinde wie kein anderer. Er kennt jeden Lichtschalter, jede Glühlampe und weiß sogar, was in den Mauern steckt.

15 Jahre lang hat Norbert Bofinger sich um den Erhalt von Kirchen und Gemeindehäusern und um verschiedenste Umbauten gekümmert, ist durch Kriechkeller gekrochen, hat Dächer inspiziert, Verhandlungen mit Baufirmen geführt und Gartenanlagen gepflegt.

Und nun geht der gelernte Elektromechaniker und Erzieher in den wahrlich wohlverdienten Ruhestand.

Als Norbert Bofinger am 15. März 2004 seinen Dienst in der Gemeinde Petrus-Giesensdorf begann, da teilte er sich die Aufgaben noch mit Christiane Scharioth. Sie war für die Gebäude der früheren Gemeinde Giesensdorf zuständig, er für den Bereich rund um die Petruskirche.

Einige Jahre später wurde Norbert Bofinger dann für alle Gebäude der großen Gemeinde zuständig und stockte seine Arbeitszeit dafür auf.

Fragt man Norbert Bofinger, welche Arbeitsgebiete ihm in all den Jahren am meisten Freude gemacht haben, dann nennt er verschiedene Projekte, wie die Neugestaltung des Saals im Ostpreußendamm oder die Sanierung der Wege auf dem Friedhof:

"Am schönsten war es für mich, wenn ich ein Projekt vom Einholen der Angebote bis zur Vollendung begleitet habe und dabei Neues mitgestalten konnte", sagt er. Und er beschreibt, welche Freude es war, wenn am Ende das gelungene Ergebnis für alle zu sehen war.

Seiner Lebensphilosophie bleibt Norbert Bofinger auch mit seinem Abschied aus der Gemeinde treu. Er hatte sich einmal vorgenommen, dass er in seinem Berufsleben spätestens alle 10-15 Jahre etwas verändern will. Doch dieses Mal gibt es nach 15 Jahren als Haus- und Kirchwart keinen Wechsel mehr in einen neuen Beruf. Dieses Mal lockt die Freiheit des Ruhestandes; und diese Freiheit will er beim Reisen erleben.

Dafür baut Norbert Bofinger derzeit sein Auto um. Mit diesem will er im Sommer einmal die ganze Ostsee umrunden. Einen Abstecher soll es dabei bis hoch zum Nordkap geben.

Wenn man Norbert Bofinger fragt, was er vermissen wird, wenn er unsere Gemeinde verlässt, dann nennt er sofort den Kreis der Kolleginnen und Kollegen und das Gefühl, hier eingebunden zu sein.

Doch mit diesem Gefühl des Vermissens wird er nicht allein sein. Denn auch uns wird er natürlich fehlen: mit seiner gelassenen Art " selbst in stressigen Situationen ... mit seinem humorvollen und zugleich ausgleichenden Charakter, der so oft in den Besprechungen der Mitarbeitenden zu spüren war ... schließlich auch mit seinem großen Know-how in allen Planungen der AG Immobilien.

Lieber Herr Bofinger: Wir danken Ihnen für all die Jahre Ihres Schaffens und Tuns in der Gemeinde Petrus-Giesensdorf! Wir freuen uns, dass wir Sie am 7. April noch einmal im Gottesdienst in der Petruskirche in großer Runde verabschieden werden!

Björn Sellin-Reschke

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