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21.11.2018

Schade!
Dank an Runhilt Dallmann

von Gisela Meyer

Runhilt Dallmann – Foto: Bernd Meyer

Dieses Jahr wäre Runhilt Dallmann noch mitgekommen, aber diese Reise fiel ja leider ins Wasser. Nun hat sie beschlossen "Es reicht" - im nächsten Jahr möchte sie nicht mehr dabei sein.

Da ist es an der Zeit, Dank zu sagen für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz.

Auf ihrer ersten Reise sprang sie fast von heute auf morgen für die erkrankte Frau vom Baur ein, die jahrelang die Reiseleitung innehatte. Unsere Reise ging nach Hitzacker an der Elbe, und weder sie noch ich hatten Ahnung von den Finanzen und der Organisation solch einer Reisegruppe. Jeden Abend saßen wir zusammen und überlegten, wie es weiter gehen soll, ob wir alles richtig machen und ob das Geld reichen wird.

In der Mittagszeit schnappten wir uns zwei Rollstühle und rasten hinunter in die Stadt, um Mineralwasser zu kaufen, weil wir Sorge hatten, dass unsere Leute zu wenig trinken, denn das Wasser im Hotel war viel zu teuer. Fazit der Reise, es war anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht und vor allen Dingen, wir kommen prima miteinander aus.

Von diesem Jahr an sind wir jedes Jahr 14 Tage mit der Seniorengruppe gereist, nach Zinnowitz, nach Silberbach bei Selb, nach Bad Zwesten, nach Holzhausen und zwölf Mal nach Oppurg. Die Zusammensetzung unseres Teams hat gewechselt, aber Runhilt ist dabei geblieben und hat die ganze Zeit als perfekte "Finanzministerin" und Organisatorin gewirkt. Was wir in dieser langen gemeinsamen Zeit erlebt haben, würde Bände füllen. Allein unsere Sorge, wenn wieder einmal ein Reisemitglied "abhanden" gekommen oder ein Koffer auf unerklärliche Weise verschwunden war oder wenn das Insulin zu Hause in Lichterfelde im Kühlschrank vergessen wurde. Runhilt hat bei alldem einen kühlen Kopf und ihren Humor bewahrt, und letztlich ist auch immer alles gut ausgegangen.

1996: Unsere erste gemeinsame Seniorenreise – Foto: privat

Wunderschöne Ausflüge haben wir unternommen, z.B. nach Eger in Tschechien, wo wir mit dem Bus von der Polizei mit Blaulicht durch die Fußgängerzone gelotst wurden. Eines der vielen Erlebnisse, die Runhilt mit ihrer Filmkamera festgehalten hat. Nach jeder Reise war es für uns der schönste Dank, wenn unsere Senioren sagten: "Ich melde mich schon mal fürs nächste Jahr an!"

Liebe Runhilt, wenn Du nun nach 22 Jahren Deine Arbeit im Reiseteam beendest, sind wir traurig aber dennoch auch sehr froh, dass Du Deinen Seniorenkreis "Spätlese", den Du auch von heute auf morgen übernommen hattest, fortführst, und auch weiterhin aktiv im Seniorenarbeitsteam mitarbeitest! Ohne solche fröhlichen, aktiven Menschen wie Du einer bist, wäre unsere Gemeinde um vieles ärmer!

Deine Gisela (Meyer)
im Namen der Gemeinde