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19.8.2018

Das Altberliner Schmalzstullentheater präsentiert: "Der Lampengeist"

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"Der Lampengeist" ist der Titel der Komödie, die Ende Mai und Anfang Juni von uns – den Schmalzstullern – "gebrettert" wird.

Dieses Stück von Andreas Keßner ist wirklich eine aufwendige Komödie für ein Amateurtheater. Es lebt von einer irrwitzigen Idee und von überraschenden Handlungen.

Carola und ihr Freund Thorsten sind aus ihrem Urlaub im Orient zurück und bringen Carolas Mutter Emma eine orientalische Öllampe mit. Emma kann Thorsten nicht leiden und so ist es kein Wunder, dass sie die von Thorsten ausgesuchte Öllampe achtlos in den Schrank stellt. Plötzlich raucht es aus dem Schrank und das Undenkbare geschieht: Aus dem Schrank tritt Constantin, ein orientalischer Lampengeist, der nun jedes Mal demjenigen drei Wünsche erfüllt, der ihn durch Reiben an der Lampe herausholt.

Behutsam kann Constantin Emmas Vertrauen gewinnen und sie findet Gefallen an der Situation, ohne aber Constantin wirklich zu glauben.

Emmas Freundin Ilse und Emmas Nachbar und Verehrer Alfons kommen der neue Freund von Emma mehr als obskur vor. Sie können sich aber keinen Reim auf dessen Anwesenheit machen.

Als dann Thorsten mit einer großen Warze auf der Nase auftaucht, Ilse die Öllampe anzündet und Constantin plötzlich mit einem brennenden Turban herumrennt, ist die Verwirrung groß.

Nach und nach wird nun allen klar, dass Constantin wirklich ein Lampengeist ist.

Ensemble "Altberliner Schmalzstullentheater" 2018 – Foto: mediaray

Jeder versucht, ihn für seine eigenen Wünsche zu benutzen. Doch auch Constantin hat Sehnsüchte: Er möchte aus seiner 1000-jährigen Gefangenschaft in der Lampe befreit werden. Aber das kann nur durch wahre Liebe geschehen und wenn zusätzlich jemand an seine Stelle als Lampengeist tritt.

Kann sein Wunsch nach Liebe erfüllt werden? Aber wer ist schon freiwillig bereit, als Lampengeist einzuspringen?

So kennt der Lampengeist keine Langeweile und lebt davon, die Fantasie der Zuschauer mitunter mehr zu beschäftigen, als sich dann tatsächlich abspielt. Insofern ist dieses Stück auch ein moralisches Stück. Der komödiantische Zeigefinger des Vorurteils kann uns alle treffen. Hier findet sich das Stück Keßners in guter Gesellschaft zu den Komödien von Curt Goetz oder Marc Camoletti. Uns hat es jedenfalls viel Spaß gemacht, diese Stück in Szene zu setzen.

Das fertige Bühnenbild hat sogar Ähnlichkeit mit den Entwürfen, selbst das zunächst nur angedachte Sofa ließ sich ziemlich vorstellungsgenau auftreiben.

Nun sind wir dabei, unserem Spiel die notwendige Sicherheit zu verleihen, ohne die das Leichte nicht so leicht aussieht! Die Charaktere der einzelnen Rollen sind angelegt und passen gut auf die Möglichkeiten der einzelnen Spieler. Die Handlungsregie steht fest.

Aber noch liegen einige Proben vor uns. Vieles bleibt noch zu tun. Die freiwilligen Helfer für die Aufführungsabende und das bekannte leibliche Wohl müssen noch organisiert werden. Dazu kommt im Privaten immer wieder: Text üben, üben, üben ... und nicht vergessen, zwei- bis dreimal in der Woche eine Probe auf der Bühne.

So sind wir aber dennoch zuversichtlich, dass unsere vier Aufführungen wieder gut über die Rampe gehen.

Hier die Termine: Freitag, 25. Mai, 20.00 Uhr Premiere
Samstag, 26. Mai 19.00 Uhr 2. Vorstellung
Freitag, 01. Juni 20.00 Uhr 3. Vorstellung
Sonnabend, 02. Juni 19.00 Uhr 4. Vorstellung

Wir hoffen auf volle Häuser und sagen:
Auf Wiedersehen in unserem Theater – in Ihrem Altberliner Schmalzstullen-Theater

Detlef Lutze