ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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21.8.2017

Luckau und Lebusa
Rückblick auf einen ganz besonderen Tagesausflug mit Gisela Meyer

Die perfekte Reiseleiterin – Foto: mediaray

Ein netter Empfang in Luckau: Ehepaar Heintze begrüßt die Petrus-Giesensdorfer – Foto: Heintze

Der Pfarrer erklärt die Orgel – Foto: Inge Münch

Schloss in Lebusa – Foto: mediaray

Führung durch das Schloss – Foto: mediaray

Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, an einem Gemeindeausflug mit Gisela Meyer teilzunehmen.

Pünktlich ging die Busfahrt bei sonnigwarmem Wetter von den drei Abfahrtspunkten los. Leider befanden wir uns 50 km nach Berlin eine gute halbe Stunde in einem Stau auf der Autobahn.

So erreichten wir mit leichter Verspätung unser erstes Ziel, das alte Städtchen Luckau.

Nach einem ausführlichen, sehr informativen Stadtrundgang folgte ein Mittagessen im Restaurant Handrick. Ob Fleisch, Fisch oder vegetarisch, alle waren sehr zufrieden mit dem Servierten.

Zum Nachmittag brachte uns der Bus in die im Norden des Landkreises Elbe-Elster gelegene Gemeinde Lebusa. Dort wurde uns die kleine alte Kirche des Dresdener Baumeisters Pöppelmann gezeigt. Der junge Pfarrer führte uns die Silbermannorgel persönlich vor. Nach einer auch für Laien sehr verständlichen Vorführung der Funktionen des In-struments erfreute er die Reisegesellschaft noch lange mit Improvisationen.

Anschließend gab es in einem alten Pfarrgebäude Kaffee und Kuchen.

Aus dieser Zeit steht in Lebusa auch ein Schloss, das sich heute im Besitz von Dr. Sven von Erichsen befindet, einem Mediziner mit adligen Vorfahren.

Seit dem Erwerb 1998 hat der Schlossherr sich mit Innenausbau und Möblierung beschäftigt.

Seit 2004 aber ist er im Streit mit der Denkmalschutzbehörde wegen der Neugestaltung des anliegenden Parkgeländes. Vor allem geht es wohl um die Entfernung von sogenannten Problembäumen.

Um das alles aus der Nähe zu betrachten, ging ein Teil unserer Ausflugsgruppe auf das Schloss zu. Zur Überraschung aller erschien der Schlossherr persönlich und lud uns zu einer Besichtigung seines Schlosses ein.

Auf zwei Etagen zeigte uns Dr. Von Erichsen wunderbar eingerichtete Räume und beantwortete viele Fragen zu seiner Familie und dem Haus.

Schließlich drängte unsere Reiseleiterin zum Aufbruch, denn der Bus wartete schon mit dem Rest der Gruppe, der die Schlossbesichtigung verpasst hatte.

Stephanie Habedank-Kolodziej