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26.4.2017

Religionspädagogische Zusammenarbeit mit unserer Kirchengemeinde beginnt bei den Kleinsten
Aus der Kita Lindenhof

Ursel Hentschel

Anknüpfend an unseren Kita-Artikel vom Februar, möchte ich über die weitere Zusammenarbeit mit unserer Kirchengemeinde berichten.


Pfarrer Sellin-Reschke mit der Geschichte von Arche Noah


Ulrike Labuhn mit der Geschichte von Petrus und dem Fischfang

Fotos: Rosa Marcilla-Roman und Eleni Tsitsini

Kinder lieben Geschichten. Auch ganz kleine Kinder, wie unsere Krippenkinder, lieben es, wenn ein Erwachsener ihnen eine Geschichte erzählt. Der Unterschied zu älteren Kindern ist, sie sind noch ziemlich am Anfang ihrer Sprachentwicklung und die Ausdauer des Zuhörens ist relativ kurz. Das muss uns, und in diesem Fall unsere Gemeindepädagogin Frau Labuhn und unseren Pfarrer Herrn Sellin-Reschke nicht davon abhalten, den Kindern Geschichten in einer sehr einfachen Form anschaulich und mit leichter Sprache anzubieten. Im Wechsel mit der Kita Petrusheim kommt einer der Beiden einmal in der Woche in unsere Kita und bringt eine biblische Geschichte mit. So lernen die Kinder neben der Geschichte aus der Bibel auch Menschen aus unserer Gemeinde kennen. Und das kann dann eine gute Grundlage für spätere Aktivitäten in der Gemeinde sein, wie z.B. an einem Krippenspiel oder Kindermusical teilzunehmen etc. …

Mit Kindern über religiöse Traditionen und Sinnfragen des Lebens und Glaubens zu sprechen und ihnen auf der Grundlage unserer christlichen Werte zu begegnen, gehört für uns zum pädagogischen Bildungsverständnis unserer Arbeit. Die Beschäftigung mit religiösen Themen beschränkt sich nicht auf eigens dafür ausgewiesene Zeiten und Räumen.

So gehören neben den christlichen Geschichten, dem Besuch in der Kirche, den gemeinsamen Kita-Familiengottesdiensten mit der Kita Petrusheim, das Feiern von christlichen Festen, auch die alltäglichen Rituale, mit einem Tischspruch (Gebet oder Essensspruch) das gemeinsame Essen zu beginnen und Lieder mit christlichem Hintergrund zu singen, zu unserer pädagogischen Arbeit.

Wir laden die Kinder, auch wenn sie aus Familien mit einem anderen, oder auch ohne religiösen Hintergrund kommen, ein, unsere Religion kennenzulernen.

Wir begegnen den Familien mit einem anderen religiösen Hintergrund mit Offenheit und Wertschätzung.

Im Berliner Bildungsprogramm (2014) wird zum Bildungsverständnis als Orientierungsqualität unter "Ethische und religiöse Werte" ausgeführt:

"Pädagoginnen und Pädagogen haben die Aufgabe, grundsätzliche ethische Fragen sowie religiöse und andere Weltanschauungen als Teil der Lebenswelt aufzugreifen und verständlich zu machen…

Kindertageseinrichtungen gewichten diese Themen entsprechend ihrer konzeptionellen Ausrichtung. Besonders Kitas in konfessioneller Trägerschaft gestalten religiöse Bildung im Rahmen ihres Selbstverständnisses. Dadurch verdeutlichen sie das eigene Profil, achten auf den respektvollen Umgang mit anderen Religionen und betonen die verbindenden Anliegen der unterschiedlichen Religionen."

Ursel Hentschel,
Kitaleiterin

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