Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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12.12.2019

TUKI – Theater & Kita
Aus der Kita Petrusheim

Bella Rosa Pünktchen kommt aus ihrem Koffer und begrüßt uns. Es kann gleich losgehen! – Foto: privat

"TUKI – Theater & Kita" steht für die Projekte unter der Trägerschaft des JugendKulturService und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. TUKI öffnet Kitas als Lernorte für ästhetische Bildungsprozesse und trägt zur Entwicklung von künstlerischen Formen für und mit sehr jungen Kindern bei.

Wir als Ev. Kita Petrusheim sind dabei! Für die nächsten drei Jahre haben wir eine Kooperation mit TUKI und dem Theater JARO geschlossen. Die Theaterpädagogin Denise Dröge besucht uns regelmäßig, um gemeinsam mit Erzieherinnen und Kindern Theater zu spielen. Dazu gehören die verschiedenen Ausdrucksformen, selbst Theaterspieler zu sein, Puppen zu führen, Schattenspiele zu inszenieren, Papier zu beleben oder, oder…Wir Erzieherinnen haben die Möglichkeit uns bei verschiedenen Workshops weiterzubilden und die Vielfalt der Darbietungsformen kennen zu lernen.

Das Theater JARO öffnet für uns seine Türen, kommt mit uns ins Gespräch und beantwortet alle Fragen der kleinen und großen Menschen wenn es ums Thema echtes Theater geht. Am 07.12.2016 kam die Puppenspielerin Katja Behounek – Pölzer mit ihren kleinen Wichteln zu uns und spielte im Gemeindesaal für uns eine Geschichte. Aufmerksam und gespannt lauschten die Kinder dem Geschehen.

Wir freuen uns auf spannende Monate!

Annekatrin Herzog

Von September bis Dezember 2016 gab es die erste TUKI Projektgruppe. Nach zwei offenen Schnuppertagen entschieden sich 12 Kinder über diesen längeren Zeitraum dabei zu sein. Sie haben so viel gelernt in dieser Zeit! Wie entstehen Geschichten, wie kann ich deren Verlauf aktiv mitgestalten? Wie kann ich Situationen, Gefühle oder Aktionen darstellen? Welche Verabredungen brauchen wir? Doch genug der Vorrede, lassen Sie uns einfach in einen TUKI Tag hineinsehen:

Der rote Theaterteppich wird wieder aufgerollt, Bella Rosa Pünktchen kommt aus ihrem Koffer und begrüßt uns. Es kann gleich losgehen!

Wir wärmen uns kurz auf und der Teppich bringt uns diesmal in einen Ort, wo es dunkel ist… Wo sind wir denn? In einer Höhle? Unter der Erde? Macht kurz die Augen zu und versucht mit geschlossenen Augen langsam zu laufen… Wenn wir jemanden berühren, setzen wir uns gleich hin und warten…

Wir erforschen an der Schattenwand wie man groß oder klein aussieht, wie Tiere vorbei laufen. Manche kann man gar nicht sehen. Wir merken schnell, dass die Schattenfiguren und -tiere ganz dicht an dem Schattentuch sein müssen. Mal schauen wir uns die Schatten von der einen Seite an, wo man auch die Spieler sehen kann, mal von der anderen Seite, wo nur der Schatten zu sehen ist. Fast immer schaut eine Forschergruppe der anderen zu: Mal steht jemand allein, mal zusammen mit anderen hinter der Schattenwand. Riesige Schnecken oder Schildkröten, die aus zwei Kindern bestehen, laufen an der Schattenwand vorbei.

Manchmal geben die Kinder, die zuschauen, Anweisungen, was die Schattenspieler machen sollen. Dann ist es ganz leise und jeder kann gut hören, was der Andere sagt. Manchmal machen Tiere auch Geräusche dazu oder ein Zuschauer macht ein passendes Geräusch zu dem, was er sieht.

Das viele Beobachten ist anstrengend! Wir müssen zwischendurch mal rennen oder spielen „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“.

Das Licht wird ausgeknipst, Bella Rosa verabschiedet sich und geht wieder in den Koffer!

Tschüs, bis zum nächsten Mal!

Angela Panagiotatou und Silke Flügge

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