ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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26.3.2019

Vorstellung unserer neuen Mitarbeiterin
Gemeindepädagogin Ulrike Labuhn stellt sich vor

Ich heiße Ulrike Labuhn und habe am 1. September meine gemeindepädagogische Arbeit hier in Petrus-Giesensdorf aufgenommen. Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, wieder verstärkt in den direkten Kontakt mit Kindern und deren Familien zu gehen und nun ist es soweit.

Foto: ©mediaray

Als gelernte Dipl.-Sozialpädagogin habe ich schon so Einiges erlebt: Viele Jahre lang war ich als Entwicklungshelferin in Bolivien tätig und habe mich dort gemeinsam mit meiner bolivianischen Kollegin für Kinder und Erzieherinnen in Kindertagesstätten eingesetzt. Noch heute zehre ich von den Erlebnissen, Erfahrungen und Freundschaften, und es gibt einen kleinen Teil in mir, mit dem ich mich eher bolivianisch als deutsch fühle. Zurück in Deutschland war ich dann - nach einem kurzen Ausflug in die Arbeit mit geistig beeinträchtigten Menschen #&8211; in den vergangenen 17 Jahren im Bereich evangelischer Kindertagesstätten tätig und habe mich verstärkt auf die Arbeit mit Erzieher*innen konzentriert, die ich in Fortbildungen und Beratungen (auch) religionspädagogisch begleitet habe.

Nun stehen also wieder die Kinder und deren Familien im Mittelpunkt, und die ersten Kontakte sind bereits geknüpft. Tagtäglich lerne ich etwas mehr kennen von der Vielfalt der Gemeinde, die mich mit ihren Haupt- und Ehrenamtlichen herzlich willkommen geheißen hat.

54 Jahre bin ich alt und seit 20 Jahren eine der vielen Wahlberlinerinnen. Mein erwachsener Sohn hat mittlerweile das gemeinsame Zuhause in Charlottenburg verlassen und steht nun auf eigenen Füßen. Kirchlich verbunden bin ich seit Kindertagen schon, doch gab es in meinem Glaubensleben durchaus Höhen und Tiefen, und ich habe gelernt, dass meine Beziehung zu Gott einer immer wiederkehrenden Auseinandersetzung und Neujustierung bedarf. Das ist auch der Grund, warum ich mich so gerne gemeinsam mit anderen auf den Weg mache, ihnen von Gott erzähle, den biblischen Geschichten auf den Grund gehe und Kinder wie Erwachsene einlade zum Diskutieren und Theologisieren, so dass jede(r) den eigenen Glauben suchen und finden kann. Dabei habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass ich von Kindern so Einiges lernen kann, ganz besonders auch im spirituellen Bereich. Darauf freue ich mich sehr, wenn ich zukünftig die Kitas religionspädagogisch begleite und Kinder- und Familiengottesdienste, Bibeltage, musikalische Angebote und vieles mehr mitgestalten werde. Dabei wird es sicherlich viele Verknüpfungen auch in andere Arbeitsbereiche der Gemeinde hinein geben, und ich freue mich sehr auf eine gute Zusammenarbeit!

Ulrike Labuhn