Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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23.9.2019

Aussendungsgottesdienst: Drei Jugendliche wurden in ihr Freiwilliges Jahr mit ASF verabschiedet
ASF – Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste


von links: Claudia, Friederike und Leon mit Betreuerin Nele – Foto: ©mediaray

Bewerbung: Die Voraussetzung für ein Freiwilliges Jahr mit ASF Aktion Sühnezeichen / Friedensdienste


Foto: asf

Zur Bewerbung gehört eine ganze Menge, manches wird einiges Nachdenken und etwas Arbeit erfordern. Vielleicht fällt es dir schwer, solche Auskünfte über dich an eine Organisation zu schicken, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter du nicht kennst. Warum nehmen wir nicht einfach deinen Namen und deine Adresse auf und laden dich dann zum Gespräch ein?

Weil die Bewerbungsunterlagen für uns eine Möglichkeit sind, etwas von dir zu erfahren und das Bewerbungsgespräch angemessen vorzubereiten. Deine Auskünfte geben uns einen Eindruck davon, wo du herkommst, was du mitbringst und was du willst. Sie helfen uns, während des Info- und Auswahlseminars das Gespräch mit dir gründlicher zu führen. Schließlich ist es für beide Seiten eine folgenreiche Entscheidung, sich auf eine längere Zusammenarbeit einzulassen. Und wir sind nicht zuletzt unseren Partnerinnen und Partnern im Ausland eine verantwortungsbewusste Auswahl und gute Zusammenarbeit schuldig.

Alle benötigten Informationen findet ihr auf der Internetseite https://www.asf-ev.de/de/friedensdienste/freiwilligendienst/bewerbung.html und dort könnt ihr die Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei herunterladen.

Alle Informationen werden von ASF vertraulich behandelt!

Im Gottesdienst am 4. September in der Petruskirche verabschiedete unsere Gemeinde mit Pfarrer Michael Busch drei Jugendliche, die jetzt ihr „Freiwilliges Jahr“ mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienst beginnen.

Claudia aus Hamburg wird ein Jahr in den USA verbringen, um dort in New York Sozialarbeit zu leisten, während es Friederike aus Kirchentellinsfurt (bei Tübingen) nach Tschechien führt, wo sie in Prag in der jüdischen Gemeinde in der Altenarbeit tätig wird.

Leon aus Rangsdorf wird seinen Dienst in den Niederlanden antreten. Dort soll er in Amsterdam in einer kulturellen Stiftung arbeiten, die aus dem Projekt einer Niederländerin hervorgegangen ist. Sie hat im 2. Weltkrieg während der deutschen Besatzung Juden in ihrem Haus versteckt und mit Kunst beschäftigt.

Auf dem Foto ist auch Nele Weduwen vom ASF-Vorbereitungsteam. Sie hat die Freiwilligen betreut. Sie bat um Übernahme von Patenschaften, die für die Dauer des Projekts eine monatliche Unterstützung von 15,- € vorsieht.

Nach dem Gottedienst wurden die Jugendlichen verabschiedet, und sie konnten zwei Patenschaften mit in ihre Projekte nehmen. Da sie angehalten werden über ihre Arbeit im Freiwilligen Jahr zu schreiben, freuen wir uns, demnächst einen interessanten Projektbericht im „Schlüssel” veröffentlichen zu können.

Reiner Kolodziej

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