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22.5.2019

Das Altberliner Schmalzstullentheater: "Die schottische Erbschaft"
Eine Theaterkritik

von Kerstin Littschwager


Ensemble Schmalzstullentheater

Auch in diesem Jahr bot uns das "Altberliner Schmalzstullentheater" ein bestens einstudiertes Boulevard-Schmunzelstück im Gemeindehaus – inzwischen auch über die Lichterfelder Gemeindegrenzen bekannt.

"Die schottische Erbschaft" zeigt uns: im Leben und im Tod kommt es immer mal wieder anders als geplant oder gedacht. Verwandte hat man und Freunde kann man sich aussuchen. Aber auch die machen nicht alles so, wie man es erwartet oder gar abgesprochen hat.

In diesem Stück möchte der erfolgreiche Schriftsteller George Dawson (Detlef Lutze) mit Hilfe seines Gärtners und Freundes McMumby (Wolfgang Bramböck) die auf das Erbe gierende Familie um selbiges bringen. Nach zwei Stunden voller amüsanter Lügen und anderen Wahrheiten, Geistern, Irrungen und Wirrungen lernen wir: auch vererben will gelernt sein. Und am Ende dreht sich alles doch nur um die Liebe.

Das schauspielerische Talent und das selbstgemachte Bühnenbild bilden eine Einheit, genau wie das Ensemble auf der Bühne unter der Regie von Detlef Lutze.

Große Anerkennung und Dank für diese vier gelungenen Aufführungen gebührt natürlich auch den vielen stillen Helfern hinter den Kulissen für die monatelange Vorbereitung und das nötige Engagement.

Ein gesundheitlicher Zwischenfall im Publikum wurde ärztlich behoben. Durch die ungewollte Pause war die Stimmung ein wenig gedämpft, dennoch wurde professionell weitergespielt. Wir wünschen der Zuschauerin "gute Besserung".

Kerstin Littschwager