ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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27.5.2019

Unser Standort in Lichterfelde-Süd
Ein neuer Stadttteil entseht in unserem Gemeindebereich

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Bild: Stadtrandnachrichten

Im Süden unseres Gemeindegebietes wird demnächst ein neuer Stadtteil entstehen. Circa 2500 Wohnungen sollen auf dem Gelände südlich von Landweg und Reaumurstraße gebaut werden. Egal, wie viele Menschen am Ende hierher ziehen – die Gemeinde wird wachsen. Der Gemeindekirchenrat (GKR) hat vor etwa zwei Jahren angefangen, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, um rechtzeitig Perspektiven zu entwickeln. Vor allem musste die Frage geklärt werden, wie sich unser bisheriges Engagement und unser Standort in der Thermometersiedlung verändern muss, wenn nebenan ein neues Viertel entsteht. Um alle Möglichkeiten zu bedenken und qualifizierte Vorschläge für den GKR auszuarbeiten, wurde eine Konzeptgruppe ins Leben gerufen. Diese bestand aus Mitgliedern des GKR (Pfarrer Busch, Wolfgang Kornau, Detlef Lutze, Annette Pohlke), Wolfgang Brammböck als Vertreter des Beirates, Ursel Hentschel, Leiterin der Kita Lindenhof, und Jürgen Bischof von Bus-Stop e.V., unserem wichtigsten Kooperationspartner im Gemeindezentrum.

Dabei wurde schnell klar, dass wir uns mit der Zukunft des Gemeindezentrums (GZ) in der Celsiusstraße befassen mussten. Es ging um die Frage, ob wir das neue Gebiet von diesem Standort aus mit versorgen oder uns um einen neuen Standort im neu entstehenden Stadtteil bemühen wollten. Bei der Betrachtung der Situation stellte sich heraus, dass das GZ in seiner jetzigen Form der Aufgabe nicht gewachsen ist. Die Bausubstanz ist in die Jahre gekommen und die räumlichen Möglichkeiten sind begrenzt. Allerdings würden wir uns bei einer Neuorientierung auf das neu entstehende Gebiet von vielen Unwägbarkeiten abhängig machen. Es wäre noch völlig offen, ob wir hier einen geeigneten Standort finden könnten.

Auch lägen der Zeitplan und viele andere Rahmenbedingungen nicht in unserer Hand. Aus beiden Überlegungen ergab sich, dass die Konzeptgruppe einen Neubau am alten Standort für die beste Lösung hält. Dabei soll in einem solchen Neubau Platz sein für gemeindliche Arbeit wie für Gemeinwesenarbeit, wie sie zur Zeit Bus-Stop e.V. im GZ durchführt. Auch die Möglichkeiten, eine Kita und eine Pfarrwohnung mit einzubeziehen, sollen geprüft werden. Wir wissen, dass wir uns damit Großes vorgenommen haben. Wir werden unsere Vision nur realisieren können, wenn wir uns gut mit den übrigen Akteuren absprechen. Deshalb sollen Gespräche unter anderem mit der Groth-Gruppe, dem Bezirk, dem Kirchenkreis und dem Konsistorium geführt werden. Vielleicht werden sich in diesem Prozess unsere Pläne auch noch einmal ändern, um von der Vision zur Realität zu werden.

Auch der Weg, der zum Ziel führen soll, muss geplant und gestaltet werden. So muss auch ein Konzept entwickelt werden, wie die Arbeit, die jetzt im GZ stattfindet, in der Bauphase weiter geführt werden kann, denn schließlich ist der Erhalt und die Stärkung des Standortes das eigentliche Ziel.

Die Veränderungen, die auf uns zukommen, sind eine große Herausforderung, sie sind aber auch eine Chance, unsere Stärken zu nutzen, um den neu zuziehenden Menschen einen Ort zum Ankommen und zur Begegnung zu geben.

Annette Pohlke