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24.3.2019

Seniorenarbeit
Jahresrückblick auf die Höhepunkte der Seniorenarbeit 2015 und Ausblick auf 2016

von Gisela Meyer


Ausflug des Teams zum Gründerzeitmuseum – Bild: Seniorenarbeitsteam

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren lassen, in denen wir wieder viel unternommen und erlebt haben.

Am Beginn des vergangenen Kirchenjahres standen unsere drei ausgebuchten Lichterfahrten mit einer Führung in der unerwartet prächtigen Kirche von Groß-Glienicke. Auch die traditionellen Adventsfeiern für Senioren fanden großen Anklang.

Im Januar starteten wir mit einer Gruppe zur Stasi-Gedenkstätte nach Hohenschönhausen. Wir wurden von einem ehemaligen Häftling geführt, der die unmenschlichen Haftbedingungen am eigenen Leibe erlebt hatte. Auch wenn wir schon vieles aus dieser Zeit wussten, ging es uns doch sehr nahe, genau an den Stellen zu stehen, wo so viele Menschen grausam gelitten hatten. Das Interesse an der Gedenkstätte war so groß, dass wir noch zweimal mit Gruppen dort waren.

Die Humboldt-Box besuchten wir im März. Ein engagiertes Mitglied des Fördervereins hat uns mit ungeheuer viel Wissen zur Historie und zum Neubau gefüttert und uns mit seiner Begeisterung für das zukünftige Humboldt-Forum angesteckt!

Auf gute Resonanz sind auch wieder die "Schreibsen" mit der Lesung ihrer eigener Texte gestoßen.

Unser erster Tagesausflug führte uns im Mai nach Raddusch im Spreewald. Auch bei seiner Wiederholung war uns der "Wettergott" hold, denn neben der hoch interessanten Führung durch die Slawenburg stand natürlich eine Kahnfahrt auf dem Programm. Eine Kahntour hatte sogar ein ganz besonderes Erlebnis – und das ist kein Anglerlatein: Ein etwa 40 cm langer Hecht sprang uns ins Boot, den ein beherzter Teilnehmer nach einigen vergeblichen Fangversuchen in sein nasses Element zurückgeben konnte.

Mit unserem Stadtführer Armin Woy haben wir das "Haus der Kulturen der Welt" kennen gelernt und sind dabei an die teilweise bizarren Deutsch/Deutschen-Verhältnisse im "kalten Krieg" erinnert worden. Auch hier musste der großen Nachfrage wegen eine Wiederholung erfolgen.

Stettin stand schon lange auf unserer Wunschliste, aber das wurde leider eine Fahrt mit Hindernissen. Eine Verkehrskontrolle auf der Autobahn hatte uns fast eine Stunde gekostet, und auch die Live-Musik auf dem Schiff war nicht jedermanns Sache. Dennoch hatten wir Zeit genug, einen positiven Eindruck von der schönen Stadt an der Oder zu bekommen und wollen deshalb im kommenden Jahr noch einmal dorthin starten.

Natürlich durfte auch 2015 die 14tägige Reise in unser Schloss Oppurg in Thüringen nicht fehlen; aber dazu gab's ja schon einen Reisebericht.

Im August führten uns zwei Tagesausflüge nach Prenzlau mit seiner imposanten Marienkirche und der schön sanierten Altstadt. Wieder hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten die Fahrt durch den romantischen Uckerkanal und über die Uckerseen richtig genießen.

Der letzte Tagesausflug ging nach Cottbus und in den Findlingspark Nochten. Mit zwei Stadtführern lernten wir die Hauptstadt der Niederlausitz mit ihrer über 800jährigen Geschichte kennen. Der zauberhafte Findlingspark zeigte sich in herbstlichen Farben mit Enzian, Edelweiß und unzähligen verschiedenen Heidearten. Das Interesse am Findlingspark war so groß, dass wir im Frühjahr noch einmal dorthin fahren wollen.

Wir freuen uns natürlich, dass unsere Ausflüge so großen Anklang finden! Leider schaffen wir es aber im Rahmen unserer ehrenamtlichen Arbeit nicht immer, trotz Wiederholungen alle Interessenten mitzunehmen. So waren z. B. die 150 Plätze für die diesjährigen drei Lichterfahrten bereits vier Tage nach Veröffentlichung im "Schlüssel" ausgebucht.

Hartmut Walsdorff bescherte uns mit seinen Anekdoten und Versprechern einen amüsanten Nachmittag, an dem auch mal richtig ausgelassen gelacht werden konnte.

Unsere traditionellen Geburtstagsfeiern, zu denen wir regelmäßig einmal im Quartal alle "Geburtstagskinder" ab 75 Jahren in den Gemeindesaal am Ostpreußendamm einladen, erfreuten sich nach wie vor großer Beliebtheit, und eine gute Tradition ist auch der Buß- und Bettagsgottesdienst am Nachmittag mit Abendmahl in der Dorfkirche und anschließendem Gespräch im Gemeindesaal.

Für 2016 planen wir die Wiederholung der Fahrten nach Stettin und in den Findlingspark. Das Kunstgewerbemuseum Köpenick, das Gründerzeitmuseum und der Landtag in Potsdam sind Ziele, die wir mit den "Öffentlichen" ansteuern wollen. Weitere Ausflüge sind selbstverständlich geplant und werden augenblicklich ausgearbeitet.

Der Termin für die Seniorenreise nach Oppurg steht bereits fest: 2. bis 16. Juli 2016.

Schauen Sie einfach regelmäßig und rechtzeitig in den "Schlüssel", dort finden Sie immer unsere aktuellen Veranstaltungstermine und natürlich alle regelmäßig stattfindenden Gruppentermine.

Natürlich freuen wir uns immer über Anregungen und auch über konstruktive Kritik.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenarbeits-teams für ihre engagierte ehrenamtliche Tätigkeit ganz herzlich bedanken, denn ohne sie wäre ein solches Programm nicht "zu stemmen". Ich freue mich schon auf ein weiteres gutes Miteinander im neuen Jahr!

Ihre Gisela Meyer