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21.5.2019

Masurenreise im September
Ein Rückblick

von Inka und Ulrich Langner

"Hallochen, liebe Reisegäste..."

So wurde unsere Reisegruppe drei Tage lang von unserer Reiseleiterin in den Masuren begrüßt. Sieben Tage, die es in sich hatten. Rundfahrten, Besichtigungen, Erklärungen, Geschichtchen und Geschichtsunterricht. Da wir unseren Bus stets zur Verfügung hatten, konnten wir alles "mitnehmen". Ob eine Kahnfahrt auf der Krutina, eine Schiffsfahrt auf dem Spirdingsee bei Nikolaiken, eine Kutschfahrt auf einem masurischen Gestüt oder eine Fahrt durch die Johannisburger Heide, das größte Waldgebiet der Masuren.

Studentinnen und Studenten aus Moldawien beim Trachtentanz – Bild: privat

Wir haben die Städte Sensburg (Mragowo), Hauptstadt Masurens und Allenstein (Olsztyn), Hauptstadt des Ermlands kennengelernt und mussten so manches Vorurteil in uns ablegen. Wir waren überrascht, dass die Menschen in den Masuren überwiegend protestantisch sind und gut mit der katholischen Bevölkerung auskommen.

Die vielen Eindrücke waren nur zu verkraften, weil wir wunderbar in der Pension von Christel Dikti untergebracht waren. Nicht nur wegen der guten Verpflegung, hier seien nur die Königsberger Klopse erwähnt, sondern auch die Herzlichkeit und Fröhlichkeit, die Sie ausstrahlte. Schon bei der Ankunft nach 12 stündiger Busfahrt (mit vielen Pausen) wurden wir durch den herzlichen, fröhlichen Empfang entschädigt. Darum fiel uns der Abschied auch richtig schwer.

Eine Besichtigung von Thorn (Torun) mit Übernachtung stand noch auf dem Reiseprogram. Wir übernachteten in einem "Designerhotel" direkt neben der Altstadt und waren fasziniert von den alten, instandgehaltenen Hausfassaden der ehemaligen Hansestadt. Es war eine rundum gelungene Busreise, weil alle Teilnehmer bereit waren sich auf "Neues" und "Überraschungen" einzulassen.

Inka und Ulrich Langner