ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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13.12.2018

Aus der Kita Petrusheim

Mit Kindern ins Gespräch kommen

Bild: Privat

Wo warst du heute? Was gab es zu essen? Wir sprechen viel mit Kindern. Doch kommen wir auch mit ihnen ins Gespräch? Regen wir sie an, ihre Gedanken zu formulieren? Begleiten wir sie auf ihrem Gedankenweg?

Um mit Kindern ins Gespräch zu kommen, ist es wichtig, sich auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Die Interessen der Kinder nehmen wir auf, stellen dabei offenen Fragen (keine ja- bzw. Nein- Fragen),wir zeigen den Kindern unser Interesse und lassen uns viel Zeit. Beim Gespräch gibt es drei einfache Schritte die wir beachten können. Zu unserer Teamfortbildung stellte uns Frau Claire Gäbler von der Forscherwelt Blossin diese Schritte vor:

  1. würdigen der Frage (Aussage) des Kindes
  2. Eigene Vermutung aufstellen
  3. Frage zurück geben

Dem Kind sagen: ich finde deine Gedanken bemerkenswert. Ich möchte mit dir eine Antwort suchen, ich freue mich wenn du eigene Ideen entwickelst und die Lösung überprüfst. Und dann erinnerten wir uns: "Warum ist der Elefant so schwer?" "Mhm, das habe ich mich auch schon gefragt! Ich würde sagen, der ist so schwer, weil er so groß ist! Und was meinst Du?" "Ich glaube, weil er so viel frisst."

Lassen Sie sich, Eltern, Großeltern, Paten…ermuntern, mit Kinder in den Dialog zu treten. Mit Kindern deren Gedankenwelt teilen und gemeinsam die Welt erforschen. Sie brauchen dabei nicht auf jede Frage eine wissenschaftlich korrekte Antwort kennen, Sie müssen sich nur interessieren, sich füreinander Zeit nehmen und sich auf ungewöhnliche Lösungen gefasst machen.

Annekatrin Herzog

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Die letzte Fahrt

Bild: Privat

Nach 33 Jahren endet der Dienst unserer Mitarbeiterin Gerda Rihm und sie kann ihren Ruhestand beginnen.

Mit viel Getöse und Gesang ging es ein letztes Mal in die Kita.

Kinder, Eltern, Mitarbeiter und ich als Leiterin verabschieden uns von einer großartigen, engagierten Erzieherin. Mit viel Humor hat sie den Kitaalltag gemeistert, kleine und große Sorgen geteilt, viele wunderbare Kinderbücher gelesen, viel Sport getrieben und schöne Dekorationen hergestellt.

Herzlichen Dank!

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Die dunkle Jahreszeit

Bild: Depositfoto

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und wie jedes Jahr wird vermehrt darauf aufmerksam gemacht, dass sich Männer an Schulen herumtreiben und versuchen mit Fußbällen, Kuscheltieren,etc. mit Kindern ins Gespräch zu kommen.

Natürlich ist es wichtig, mit unseren Kindern darüber zu sprechen und ihnen zu erklären, wie sie sich zu verhalten haben, sollten sie angesprochen werden und auch sie in dieser Jahreszeit möglichst nicht alleine laufen zu lassen. Aber nicht erst, wenn unsere Kinder in die Schule kommen ist es wichtig, dass sie selbstbewusst und sicher die kleinen und großen Anforderungen im Alltag meistern und auch in schwierigen Situationen richtig reagieren.

Wir in der Kita unterstützen die Kinder schon sehr früh dabei zu lernen, ihre Bedürfnisse auszudrücken, sich durchzusetzen und zu wehren. Dies tun wir, indem wir sie ermutigen, klar und deutlich NEIN zu sagen, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Auch in Rollenspielen lernen die Kinder, ihre Bedürfnisse und Grenzen deutlich zu äußern.

Wir möchten sie daher ermutigen, ihre Kinder schon vor Schulantritt dabei zu unterstützen, selbstbewusst und sicher ihre Bedürfnisse zu äußern und diese zu respektieren. Dabei helfen können zum Beispiel auch Spiele zu diesem Thema (zum Beispiel: Ich bin stark, ich geh nicht mit, ein spielerisches Verhaltenstraining von Susa Apenrade, Sandra Grimm und Miriam Cordes).

Rebekka Legermann

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