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13.12.2018

Aus der Kita Petrusheim

Kochen für Kleinkinder

Frau Bozena Posnanski, wie kochen Sie ? Unseren Kindern schmeckt das Essen in der Kita so gut!


Berliner Boulette


panierter Fisch

Oft hört unsere Kitaköchin diese Frage. Oft wird sie aufgefordert doch ihre Rezepte zu verraten. Doch diese sind ganz einfach – wie in jedem Kochbuch. Was also ist das Besondere wenn für Kleinkinder gekocht wird. Ich habe unser Köchin gefragt und folgendes hat sie verraten:

"Alles was ich anbiete, ist frisch zubereitet. Ich nehme ganz normale Rezepte und verbessere sie ein wenig. Kinder mögen es mild und mundgerecht. Sie mögen es ein wenig bunt und freuen sich, wenn ich die Speisen mit Gurke oder Möhrenstreifen dekoriere. Oft mögen die Kinder das Gemüse nicht, aber ich verstecke es, kleingeschnitten oder püriert. Zwiebel schneide ich ganz klein, Porree benutze ich nur in kleinen Mengen und püriert. So schmecken gerade diese beiden Gemüsesorten weniger streng, bringen aber den gewünschten Geschmack. Auch Senfsoße mögen Kinder. Dafür nutze ich den milden Senf. Salate sind nicht die Lieblingsspeise der Kinder. Oft dauert es Wochen bis sie beginnen ihn zu kosten. Eine besonders milde Salatsoße mische ich aus Kräuterquark und ein wenig süßer Sahne. Dann alle Zutaten klitzeklein geschnitten – fertig ist der Kindersalat. Und wenn dann die Erwachsenen genussvoll Salat essen, lassen sich viele Kinder auch auf dieses Geschmackserlebnis ein. Die Lieblingsessen der Kinder sind Buletten, panierter Fisch, gebackene Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Lasagne und Tomatensuppe."

Vor der Küche hängen jeden Tag die Fotos des Mittagessens. Die Kinder stehen neugierig davor und freuen sich auf das Mittagessen. Einmal entdeckte der zweijährige Louis das Foto. Louis nahm mich an die Hand, er müsse mir etwas zeigen: "Guck mal ganz lecker!" Es gab panierten Fisch mit Reis und Erbsen.

Annekatrin Herzog

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Wir verabschieden Christa Korth

Zwanzig Jahre war sie bei uns, Christa Korth, Erzieherin und viele Jahre auch stellvertretende Leiterin in der Kita Petrusheim. Am 1. Oktober beginnt nun ihr wohlverdienter Ruhestand.

Viele Familien hat sie begleitet, deren Kinder täglich betreut, gefördert, getröstet, mit ihnen gelacht, gespielt, getobt. Unzählige Windeln gewechselt, Bilderbücher vorgelesen, Lieder gesungen, Nasen geputzt und Äpfel geschnitten. Doch was bleibt nach so vielen Jahren guter Arbeit?

Es sind vor allem die Kinder die davon noch heute profitieren können. Wir alle wissen wie prägend die ersten sechs Lebensjahre sind. Christa Korth ist es immer gelungen die Kinder in ihrem Selbstvertrauen zu stärken und die Kinder haben viel bei ihr gelernt. Sie hat den Kindern Werte vermittelt und ihnen immer wieder gezeigt, wie wertvoll sie sind. Manch eine Begabung hat sie in den Kindern entdeckt und Eltern ermuntert diese zu fördern.

Und was bleibt in der Kita? Christa Korth schätzten wir als eine Mitarbeiterin, die viel Wert auf geordnete Strukturen legte. Manch unbequeme Frage stellte sie uns in den Mitarbeiterbesprechungen. Diese wurden diskutiert und Lösungen umgesetzt. Auch liebte sie es, sich mit wissenschaftlichen Beiträgen zu pädagogischen Themen zu beschäftigen. So brachte sie viele neue Gedanken in unser Haus und regte andere Mitarbeiter an über spannende Themen nachzudenken.

Nun ist diese Arbeitszeit zu Ende. Und was bleibt für Christa Korth? Wir hoffen die Erinnerung an viele ausgefüllte Arbeitsstunden und eine Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit vielen kleinen Menschen den Weg ins Erwachsenenalter leichter gemacht zu haben.

Annekatrin Herzog

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