ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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19.1.2019

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
von der Sitzung am 8. Juli

von E-Mail

Liebe Gemeinde,
hier ist mein Bericht aus der GKR-Sitzung im Juli 2015.

Es war eine besondere Sitzung, standen doch die Personalthemen um die in absehbarer Zeit vakant werdenden zwei Pfarrstellen im Vordergrund. Aus diesem Grund nahm der Superintendent Thomas Seibt an der Sitzung teil.

Pfarrerin Peters-Streu möchte sich noch einmal einer neuen Aufgabe in der Altenheimseelsorge zuwenden und wird deshalb zum 1. November 2015 aus dem Gemeindepfarramt in eine Kreiskirchliche Pfarrstelle wechseln und Pfarrer Poetter wird zum 30. April 2016 in den Ruhestand gehen. So kommen auf die Gemeinde viele Veränderungen zu und der GKR hat sich mit der Besetzung dieser beiden Pfarrstellen befaßt. Beide Pfarrstellen werden im bisherigen Umfang wiederbesetzt werden.

Der GKR hat auf seiner Klausurtagung zur Nachbesetzung folgende Vorgehensweise vorgeschlagen: Beide Pfarrstellen sind so zügig wie möglich auszuschreiben, um möglichst kurze Vakanzzeiten entstehen zu lassen. Diesem Vorschlag ist der GKR in seiner Juli-Sitzung auch gefolgt. Darüber hinaus hat der GKR die Kriterien für die jeweiligen Ausschreibungen zusammengetragen. Dazu gehört insbesondere auch die Entscheidung über eine Mitarbeit in einer geteilten Geschäftsführung. Eine aktualisierte Pfarrdienstordnung ist mit dem in 2016 vollständigen Pfarrteam und dem GKR-Vorsitz zu erarbeiten. Derzeit kann die Gemeinde keine Dienstwohnung anbieten, eine Lösung ist jedoch mittelfristig geplant. Herr Seibt beschreibt den Weg des Bewerbungsverfahrens und weist u.a. darauf hin, dass die Möglichkeit einer vier oder sechswöchigen Ausschreibungsfrist besteht.

Der GKR beschließt, beide Pfarrstellen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und bittet den Kreiskirchenrat um einen entsprechenden Beschluss und darum weitere Schritte zu veranlassen. Dazu werden Festlegungen über Ausschreibungsfristen und die Veröffentlichung getroffen.

Die erste Pfarrstellenbesetzung wird zum 1.Januar 2016 angestrebt. Der Dienstumfang von 100% bleibt erhalten. Diese Pfarrstelle ist mit dem Arbeitsschwerpunkt Kinder- und Familienarbeit auszuschreiben. Der Kirchenkreis stellt eine Vakanzvertretung im Stellenumfang von 50% in Aussicht, um den pastoralen Grunddienst abzudecken. Die zweite Pfarrstelle ist durch Gemeindewahl zum 01.April 2016 zu besetzen. Auch hier bleibt der Dienstumfang von 100% erhalten. Diese Pfarrstelle ist durch den Arbeitsschwerpunkt "Kulturarbeit" gekennzeichnet.

Auf der Wochenendtagung wurde der Personalausschuss gebeten, die beiden Arbeitsplatzbeschreibungen der ebenfalls neu zu besetzenden Arbeitsgebiete "Gemeindepädagogik, Kinder- und Familienarbeit" und "Kulturorganisation" zu überprüfen und ggf. zu ergänzen.

Zwischenzeitlich wurde das Innenkonzept Petruskirche in einer weiteren Sitzung der AG Immobilien behandelt. Detlef Lutze ist weiterhin dabei, die durch die Gemeinde zu beschreibenden Pflichtenheftteile mit den vorhandenen Ergebnissen aufzufüllen und diese zusammen mit den Anmerkungen an Herrn Derow zu kommunizieren. Die folgende Themen waren auf der Tagesordnung: Akustik in der Petruskirche und Gestaltung des Orgelprospekts (Lukas Derow).

Aufgrund der vorrangigen Personalthemen rutscht das Innenkonzept Petruskirche etwas in seiner Priorität nach unten. Detlef Lutze warb um Verständnis.

Pfarrer Busch gibt dem GKR einen Überblick über die Personalkostenentwicklung von 2005 bis 2014 in der Gemeinde. Die Entwicklung der Personalkostenzuweisung und die der -rücklage haben eine positive Auswirkung auf die strategische Ausrichtung der Stellensituation in der Gemeinde. So beschließt der GKR u.a. befristet Personalmittel für den Bereich "Arbeit mit Flüchtlingen" ab 2016 einzusetzen.

Der Entwurf des Konzeptes der Kulturarbeit ist allen Beteiligten bereits im Juni zugestellt worden. Der GKR verständigt sich auf eine Vorgehensweise der Berücksichtigung von Änderungswünschen und Aktualisierungen.

Zu den Dauerthemen "Ein neuer Stadtteil entsteht" (Parks Range) und der Errichtung und den Betrieb einer Flüchtlingswohnanlage am Ostpreußendamm wurden aktualisierte Sachstandsberichte abgegeben.

Wolfgang Kornau und Winfried Kruschwitz berichten über die Teilnahme der Gemeinde am Fliegefest.

Die Sitzung endete um 23.00 Uhr.

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Sommerzeit. Bleiben Sie uns gewogen und schauen Sie bei uns rein, wann immer Sie mögen.

Liebe Grüße

Ihr Detlef Lutze