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22.5.2019

Flüchtlinge
Ärzte, medizinische und auch nichtmedizinische Helfer für Flüchtlingshilfe gesucht!


Im Entstehen: Containerdorf für Flüchtlinge am Ostpreußendamm in Lichterfelde-Süd – Foto: Reiner Kolodziej

Machen Sie mit! Zeitumfang: ca. zweimal monatlich zwei bis drei Stunden.

Wir sind ein Team von Ärzten verschiedener Fachrichtungen sowie von medizinischen und nichtmedizinischen Helfern.

Ursprünglich sind wir aus einer größeren, nicht nur die medizinische Betreuung umfassenden Initiative der Evangelischen Kirchengemeinde Dahlem entstanden. Nach der Schließung zweier Notunterkünfte möchten wir jetzt gern unsere Hilfe auf die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf neu entstehenden Containerdörfer ausdehnen. Wir planen, hier regelmäßige ehrenamtliche Arztsprechstunden durchzuführen. Dazu benötigen wir aber unbedingt noch weitere Helfer!

Hintergrund: Die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen in Deutschland ist unzureichend. Asylbewerber haben nur Anspruch auf eingeschränkte Gesundheitsleistungen ("akute oder schmerzhafte Fälle"). Zudem haben sie Schwierigkeiten, Zugang zum deutschen Gesundheitssystem zu finden. Flüchtlinge sprechen unsere Sprache nicht, verstehen das deutsche Gesundheitssystem nicht, Informationen darüber sind unzureichend und liegen oft nicht in der Muttersprache vor. Sie bekommen schwer Arzttermine und auch die Arztpraxen wissen leider oft nicht Bescheid, welche Leistungen abgedeckt werden.

Unsere Ziele: Nach der ehrenamtlichen Erstversorgung oder Erstberatung möchten wir Flüchtlingen den Weg ins deutsche Gesundheitssystem ebenen, in dem wir an eine niedergelassene Praxis vermitteln, die bereit ist, sich um sie zu kümmern. Über kooperierende Praxen möchten wir dann langfristig tragfähige und verlässliche Versorgungsstrukturen finden. Auch hier benötigen wir noch Verstärkung von niedergelassenen Praxen. Da die Flüchtlinge uns Ärzten meist großes Vertrauen entgegen bringen, erfahren wir auch von nichtmedizinischen Sorgen und Nöten. Deshalb ist eine enge Kooperation mit den anderen Ehrenamtlichen der Gemeinde sinnvoll.

Ausführliche Informationen im Internet unter www.Medizin-hilft-Fluechtlingen.de.

Koordination und Kontakt: Dr. med. Pia Skarabis-Querfeld, E-Mail .

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