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13.12.2018

Aus der Kita Petrusheim

von Annekatrin Herzog, Leiterin Kita Petrusheim

Erzieherinnen in Bewegung –Mit 10.000 Schritten am Tag virtuell nach London

Wir, die Mitarbeiterinnen der Ev. Kita Petrusheim machen mit beim Frühjahrs-TappaLauf 2015 und gehen mit 10.000 Schritten am Tag virtuell von Cornwall nach London. Wir machen uns ab dem 22. April auf den Weg, um gemeinsam etwas für die Gesundheit zu tun! Jeden Tag werden wir unsere Schritte zählen und sie auf die virtuelle Karte übertragen.

Die Entfernung von 584 Kilometern entspricht einem Tagespensum von knapp zehn Kilometern. Wenn wir jeden Tag während des Gehwettbewerbs die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen 10.000 Schritte gehen, werden wir dies schaffen – garantiert! Wir werden vor dem Ende des Gehwettbewerbs das virtuelle Ziel in London erreichen. Und somit werden wir ganz real – statt nur virtuell – gemeinsam den inneren Schweinehund besiegen!

Diese Aktion bietet die Firma Tappa.de an Sie sagt selbst über sich: "Wir – Tappa.de – sind seit 2008 eine Tochtergesellschaft der schwedischen Tappa Service AB, und beraten unsere Kunden in Deutschland, der Schweiz und in Österreich in Fragen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Über 45 Mitarbeiter/-innen arbeiten für Tappa in Schweden, Norwegen, Dänemark, Deutschland und in den Niederlanden."

"Bärengruppe" wechselt in die Elementargruppe

Kinder, die in unsere Kita kommen, beginnen meist in der Bärengruppe. Das ist unsere Krippengruppe. Dort in einem Raum im Gemeindehaus treffen sich die 1-2jährigen jeden Tag, um gemeinsam den Tag zu erleben. Doch irgendwann ist es so weit – die Kinder dürfen in die Kita wechseln. Das Kind verlässt eine kleine überschaubare Spielgruppe und kommt in eine Kita, in der sich täglich 70 Kinder bewegen. Es gibt viele spannende Räume, unterschiedliche Spielangebote und viele neue Menschen. Wie aber gestalten wir diesen Wechsel?

Zweieinhalbjährige, die Neugier auf "Größeres" zeigen, werden von den späteren Gruppenerziehern und älteren Kindern angesprochen. Sie treffen sich im Garten oder bekommen kurze Besuche von ihnen in der Bärengruppe. An manchen Tagen spazieren die Kinder mit einer Bärengruppenerzieherin durch die Kita. So werden die Kinder neugierig und langsam vertraut mit dem nächsten Schritt. Wir fragen die Kinder, ob sie jetzt in den Kindergarten wollen, und wenn sie dies bejahen, geht es los.

An den ersten Tagen begleitet die Kinder eine Erzieherin und besucht die neue Gruppe. Schnell findet sich ein älteres Kind und übernimmt die Patenschaft. So dauert es nicht lange und das Kind möchte länger bleiben. Dann allerdings ohne die vertraute Erzieherin, denn in der Kita gibt es ja andere. Wenn wir beobachten, dass das Kind müde, traurig oder verunsichert ist, wird es in die Bärengruppe zurückbegleitet. Jedes Kind bestimmt selbst sein Tempo, jedes Kind bestimmt selbst, wann es wechseln will. Als letztes zieht das Kind um. Der Garderobenbeutel und die Schuhe haben nun im Garderobenraum der Großen ihren Platz. Das Bettzeug wird in den Schlafraum gebracht und ein Bett wird vorbereitet. Stolz kann nun das Kind alles seinen Eltern zeigen. Die Eltern können in dieser Zeit auch einmal länger in der Kita bleiben, denn auch für sie ändert sich viel.

Ein großer Schritt für unsere kleinen Kinder. Deshalb dürfen bei uns auch die Kinder selber bestimmen, wann sie dazu bereit sind. Und das tun sie auch, selbstbewusst und stolz zeigen sie uns ihre Größe.

"Hasengruppe"

Die Kinder aus der Hasengruppe besuchten den Vogelpark in Teltow. Lesen Sie, was die Kinder uns berichteten:

Wir waren im Vogelpark. Da sind wir mit der S-Bahn hingefahren. Nicht mit der U-Bahn. Wir haben Tiere angeguckt. Pferde und Kakadus. Ein Kakadu war krank. Er hatte keine Federn mehr, nur auf dem Kopf hatte er noch eine Feder. Er konnte nicht fliegen, aber klettern. Mit dem Schnabel und den Füßen konnte er sich festhalten am Zaun. Er konnte sogar sprechen. Da war auch ein anderer Papagei, so einen hat auch die Oma von einem Jungen. Wenn der Papagei schrie, hüpften wir alle in die Luft. Das fanden wir lustig. Dann haben wir ein weißes Huhn gesehen. Das war aus seinem Käfig ausgebüchst. Wir haben das Huhn gestreichelt. Die Ziegen konnten wir auch streicheln. Es gab auch Pferde. Ein Mädchen wollte die Pferde mitnehmen. Und wenn Pferde nicht S-Bahn fahren können, macht nichts, wir können doch auf ihnen bis zur Kita reiten. Außerdem sollten wir sowieso einige Tiere mitnehmen, dann kann auch die Schwester die Tiere sehen.

Zum Schluss gingen alle auf den Spielplatz. Dort stand eine Spielzeugfeuerwehr und eine Doppelschaukel. Drei Wippen gab es auch.

Das war ein gelungener Ausflug. Die Kinder und Erzieher kamen glücklich und müde wieder in die Kita zurück.

Annekatrin Herzog, Leiterin Kita Petrusheim

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