Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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5.12.2019

Tage wie diese ...
Ein Bericht von der Konfirmandenfreizeit in Petkus

Anna Gieschler

Petkus im Winter, ein Dorf mit 482 Einwohnern südlich von Berlin. Nicht unbedingt ein Ort an dem Jugendliche normalerweise ihre Ferien verbringen möchten, oder doch?

Wir wagten den Versuch ein weiteres Mal, denn auch die letzten Konfirmandenfreizeiten verbrachten wir hier. Und tatsächlich schafften wir es, 40 Konfis und 6 TeamerInnen davon zu überzeugen, uns zu begleiten. Denn man kann auch hier, abseits der Großstadt, eine gute Zeit verbringen. Waren einige der Jugendlichen zunächst noch etwas skeptisch, ob sie 5 Tage auf dem Dorf überleben könnten, konnten wir sie dahingehend beruhigen, dass es dort immerhin einen kleinen Kiosk gibt, bei welchem sie sich mit den nötigen Rationen an Chips, Schokolade, Gummitieren und Softdrinks eindecken können. Überleben gesichert!

Ein weiterer Pluspunkt: die direkt gegenüber der Herberge gelegene Turnhalle, welche wir in den Pausen zwischen den geplanten Workshops nutzen konnten. Was sollte also noch schiefgehen? Einzig der Umstand, dass sich die drei Gruppen, welche Dienstag, Mittwoch und Donnerstag wöchentlich stattfinden untereinander nicht kennen, könnte uns noch einen Strich durch die Rechnung machen. Aber das würde sich erst im Laufe der ersten Tage herausfinden lassen.

Um die einzelnen Gruppen untereinander vertraut zu machen, wurde das Thema der Fahrt "Abendmahl" in Gruppen bearbeitet, in denen die Konfigruppen gemischt wurden, um ihnen die Chance zu geben, sich besser kennen zu lernen und nicht immer nur die vertrauten Gesichter zu sehen. Und auch beim Essen galt die Regel: nicht immer mit den gleichen Leuten am Tisch sitzen! All das klappt von Beginn an erstaunlich gut! Die Gruppen arbeiten hervorragend zusammen, Essen wurde immer mal wieder mit anderen eingenommen und die Stimmung untereinander, unter Konfis, Teamern und Leitung, war die ganze Fahrt über freundlich, respektvoll und dafür, dass wir so viele waren erstaunlich entspannt.

Die drei wichtigsten Aspekte des Abendmahls – Gemeinschaft, Vergebung und Erinnerung – wurden in den fünf Tagen der Fahrt durch Spiele, Gespräche, kleine Theaterstücke, kreative Bastelarbeiten und vieles mehr ausgiebig bearbeitet, so dass es möglich war, am letzten Tag der Fahrt einen Gottesdienst zu gestalten und gemeinsam in der Kirche des Dorfes zu feiern. Nicht nur den Konfis, sondern auch dem dortigen Pfarrer, welcher unsere Konfirmanden für ihr großes Engagement lobte, gefiel dieser Gottesdienst sehr gut. Und dann war auch schon wieder Schluss, fünf Tage Fahrt, die wie im Flug vergingen. Und nicht nur uns, dem Leitungsteam, hat die Fahrt viel Freude bereitet, sondern auch das Feedback der Konfirmanden fällt positiv aus: super Haus, super Leute, super Fahrt! Wir wollen wieder zusammen wegfahren!

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