Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.9.2019

Seniorenarbeit
Jahresrückblick 2014 und Ausblick auf 2015

von Gisela Meyer

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren lassen, in denen wir wieder u. a. erlebnisreiche Ausflüge unternommen haben.

Mit zwei Gruppen besuchten wir im Februar die O2 World. Es war schon interessant, die Größe der Halle mit ihrer beeindruckenden Technik zu erleben und nicht nur im Fernsehen zu sehen. Natürlich wurden uns bei dem Blick hinter die Kulissen auch die Kabinen der "Eisbären" und die Räume für Promis und Stars gezeigt.

In Richtung Südosten ging es in bewährter Weise mit unserem Stadt- und Fahrtenführer Armin Woy im April: Ehe wir unser eigentliches Ziel – den neuen Hindu-Tempel in Neukölln – ansteuerten, machte er uns bereits auf viele bemerkenswerte Gebäude aufmerksam, unter anderem auch die unter Denkmalschutz stehende Hufeisensiedlung. Von der Führung durch den Tempel hatten wir leider nicht so viel, weil die Erläuterungen des dortigen Gemeindemitglieds zu leise und kaum verständlich waren. Trotzdem beeindruckte es uns, einmal ein Gotteshaus einer uns doch sehr fremden Religion erlebt zu haben. Am Ende unseres Besuchs konnten wir noch einer Zeremonie beiwohnen, die uns an unser Taufritual erinnerte.

Im Mai ging es nach Velten ins Ofen- und Keramikmuseum. Wunderschöne Kachelöfen, Keramik von Hedwig Bollhagen, Fliesen, mit denen viele unserer U-Bahnhöfe ausgestattet sind, und vieles mehr war zu entdecken. Den Nachmittag haben wir auf der "Pelikan" bei einer Havel-Fahrt von Hennigsdorf bis Spandau genossen.

Natürlich durfte auch 2014 unsere Seniorenreise nach Thüringen nicht fehlen; aber dazu gab es ja schon einen Reisebericht im September.

Ganz besonders spannend war der Besuch bei den Freimaurern in Dahlem, den wir wegen des großen Interesses noch einmal wiederholten. Wir erfuhren viel über die Grundlagen der Loge, über die Jahrhunderte alte Tradition und über die Ziele der Freimaurerei. Ich denke, dass dadurch eine Menge an Vorurteilen und Skepsis abgebaut werden konnte.

Das kleine uckermärkische Städtchen Angermünde lernten wir im Juli bei einer ausführlichen Stadtführung kennen. Der Nachmittag war für die Marienkirche mit ihrer barocken Wagner-Orgel reserviert.

Die erste Brandenburgische Landesausstellung hat uns natürlich gelockt. So fuhren wir im August nach Doberlug-Kirchhain, um uns die "Szenen einer Nachbarschaft" und die frisch sanierte Klosterkirche zeigen zu lassen.

An sich beeindruckend war der Besuch des Deutsch-russischen Museums in Karlshorst, gleichfalls im August. Leider konnten wir die erbetene Führerin nicht erhalten, und der eingesetzte Mitarbeiter erfüllte bedauerlicherweise durch seine zeitweilig einseitige Darstellung unsere Erwartungen nicht. Wir fanden es daher wichtig, nachträglich unseren Unmut – verbunden mit Verbesserungsvorschlägen – dem Museumsleiter zu übermitteln.

Schon lange stand das Kloster St. Gertrudis in Alexanderdorf auf unserem "Wunschzettel", aber erst im September konnten wir es endlich besuchen. Schwester Johanna, eine der Benediktinerinnen, führte uns durchs Haus und sprach über die Entstehungs- und Überlebensgeschichte der kleinen Abtei in der Diaspora. Sie schilderte uns den Tagesablauf und das Leben der Nonnen und beantwortete fröhlich die unzähligen Fragen, die uns bewegten. Der Besuch endete mit der Teilnahme am Mittagsgebet. Für den Nachmittag hatten wir eine kleine Wanderung durch die Gipsbrüche in Sperenberg geplant und die Führung übernahm ein Mitglied des dortigen Heimatvereins mit viel Humor, aber auch mit genauso viel Fachkompetenz.

Der Chor Alt-Lietzow ist in diesem Jahr wieder erfolgreich mit einem bunten Strauß von Liedern bei uns aufgetreten.

Unsere traditionellen Geburtstagsfeiern, zu denen wir regelmäßig einmal im Quartal alle "Geburtstagskinder" ab 75 Jahren in den Gemeindesaal am Ostpreußendamm einladen, erfreuten sich wieder großer Beliebtheit, genau wie die beiden Adventsfeiern.

Eine gute Tradition ist auch der nachmittägliche Gottesdienst mit Pfarrer Poetter am Buß- und Bettag in der Dorfkirche mit anschließendem Kaffeetrinken im Gemeindesaal.

Genauso gehören bei uns die Lichterfahrten mit Armin Woy zur Adventszeit. Dieses Jahr sind es wieder drei, die uns zuerst über Potsdam nach Groß-Glienicke führen werden. Nach der Kirchenbesichtigung dort und nach dem Kaffeetrinken starten wir in die festlich erleuchtete Innenstadt.

Für 2015 haben wir schon wieder Einiges geplant: Ausflüge zur Bundesgartenschau in die Havelregion, in die Lausitz zum Findlingspark Nochten und evtl. nach Stettin. Der Termin für die Seniorenreise nach Oppurg steht auch schon fest: 11.7.-25.7.2015 (Anmeldung bitte erst ab Januar in der Küsterei).

Schauen Sie bitte einfach regelmäßig und rechtzeitig in den vielerorts ausliegenden "Schlüssel", wo Sie immer unsere aktuellen Veranstaltungstermine finden. (Falls Sie es überlesen oder noch nicht erfahren haben: Es gibt jetzt an der Petruskirche und an beiden Gemeindehäusern Behältnisse, aus denen Sie ihn jederzeit holen können!)

Übrigens: Wir, die Ehrenamtlichen des Seniorenarbeitsteams, besuchen unsere Gemeindemitglieder zu Geburtstagen (ab dem 75.), treffen uns regelmäßig an jedem letzten Dienstag im Monat und besprechen, was in unserer Gemeinde unter dem Stichwort "Seniorenarbeit" geplant wird.

Im Sommer jeden Jahres stellen wir für Sie jeweils ein neues Geburtstags- und im Oktober unser Weihnachtsheft zusammen.

Mechthild Spors-Weinmann arbeitet ehrenamtlich in dem Bereich, den sie beruflich vor 16 Jahren beendete: Sie leitet nach wie vor mit viel Begeisterung die Senioren-Tanzgruppe, begleitet den Gesprächskreis und sucht immer wieder neue Wege für ihre Wandergruppe.

Natürlich freuen wir uns immer über Anregungen und über alle, die Lust haben, sich in die Seniorenarbeit einzubringen. Melden Sie sich einfach bei uns!

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenarbeitsteams für ihre engagierte ehrenamtliche Tätigkeit ganz herzlich bedanken, denn ohne sie wäre ein solches Programm nicht "zu stemmen". Ich freue mich schon auf ein weiteres gutes Miteinander im neuen Jahr!

Ihre Gisela Meyer

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