ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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23.7.2019

Alle Glocken läuten wieder

von Norbert Bofinger

Bei den jährlich durchgeführten Wartungsarbeiten an der Glockenanlage in der Petruskirche wurde ein gravierender Mangel festgestellt.

Das Joch der großen Glocke wies einen Haarriss auf, außerdem war eine Niete gerissen und an den Verbindungsstellen des aus Stahlträgern zusammengenieteten Jochs sprang der Lack ab, was auf nicht erwünschte Bewegungen hinwies. Es bestand keine aktuelle Gefahr eines Glockenabsturzes, aus Sicherheitsgründen wurde das Leuten der Glocke 1 eingestellt.

Ein Glockensachverständiger wurde eingeschaltet, um zu klären, welche Lebenserwartung die Glocken noch haben und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Mit dem Ergebnis des Sachverständigen hat der GKR im Juli beschlossen, ein neues Joch einbauen zu lassen. Das neue Joch wiegt ca. 450kg und wurde vom 13. bis 17. Oktober eingebaut.

Als erstes wurden die Läutetechnik und der Klöppel demontiert. An dem Klöppelbolzen der Glocke wurde das neue Joch mit Seilwinden über ca. 25m nach oben gezogen und an der Seite abgestellt.

Dann wurde die Glocke einschließlich altem Joch ca. 2200kg demontiert und abgesetzt. Das alte Joch wurde abgenommen und seitlich gelagert und das neue Joch auf die Glocke gehievt und verschraubt. Nun wurde das Paket von Glocke und Joch nach oben gezogen, auf dem Glockenstuhl abgesetzt und befestigt. Das alte Joch wurde auch wieder am Klöppelbolzen befestigt und durch die Glockenöffnungen im Turm abgelassen.

Nach der Montage des Klöppels und des Glockenantriebs konnte die große Glocke wieder in Betrieb genommen werden.

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