ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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20.5.2019

Seniorenreise nach Schloss Oppurg in Thüringen
Ein Rückblick

von Horst Jordan

Zum neunten Mal Schloss Oppurg – ich selbst war zum zweiten Mal mit von der Partie, wusste also, was mich erwartet. Am 7. Juni ging es bei strahlendem Sonnenschein um 10.00 Uhr los. Der Bus kam pünktlich, wir standen mit unseren Koffern erwartungsvoll. Herzliche Begrüßung und Wiedersehensfreude zwischen den Teilnehmern. Unsere Reisebegleiterinnen Runhilt Dallmann, Gisela Meyer und Karin Reuter hatten wieder an alles gedacht. Karin fuhr mit ihrem PKW, damit sie vor Ort stets einsatzbereit sein konnte. Der erfahrene Busfahrer Mathias Sonnenschein fuhr uns, so hatten wir ein sicheres Gefühl. Bei der Ankunft wurden wir vom Personal schon herzlich erwartet, das unsere Koffer auf die Zimmer brachte, ähnlich wie in einem Vier-Sterne-Hotel. Wir fühlten uns wieder wie zu Hause und gut aufgenommen.

Um 18.00 Uhr stand unser Abendessen bereit, und die Küche hatte wieder ihr Bestes gegeben. Die Tische waren mit kleinen Fähnchen und hübschen Bildern dekoriert, auf denen unsere Namen standen. Aha, das sind also unsere Tischnachbarinnen oder Nachbarn für die nächsten 14 Tage. Schnell war ein freundlicher Kontakt hergestellt. Wenn wir zum Frühstück in unsere Speiseräume kamen, konnten wir uns über das Tagesprogramm informieren. Für heute, Pfingstsonntag war Konfirmationsgottesdienst in der Oppurger Kirche angesagt. Gern folgten wir der Einladung. Eltern und Familienangehörige der Konfirmanden waren schon dort, und mit uns war die Kirche gut gefüllt. Es war ein freudiges Ereignis.

Vor dem Frühstück gab es die Morgenandacht, und wie immer sangen wir unser Morgenlied. Inzwischen wussten wir, dass zum Tagesprogramm täglich um 10.00 Uhr eine halbe Stunde Stuhlgymnastik mit Gisela Meyer unter den Bäumen angesagt war. Zu den Übungen gab es immer entsprechende Erklärungen wozu die Übungen gut sind. Während der 14 Tage wurden keine Knochen oder Sehnen ausgelassen, es wurde alles gedehnt und bewegt. Anschließend gab es im Rokokosaal Volkstänze. Abends trafen wir uns dort zur "Spielhölle". Am ersten Tisch wurde Skat gekloppt, am nächsten Tisch gekniffeIt und UNO, Rommé und viele andere Spiele gespielt. Hier im Rokokosaal stand uns die Getränkebar zur Verfügung. Weine, viele Sorten Bier, und natürlich war auch der leckere Hausschnaps im Angebot. Ein Strich auf der Liste genügte, bezahlt wurde am Ende.

Horst Jordan beim Singen – Bild: Manfred Reinke

Viele Ausflüge waren geplant: Eine Fahrt nach Erfurt, einmal zur "singenden Wirtin" zum Meuraberg, wo wir gemeinsam die Thüringer Nationalhymne, das Rennsteiglied, sangen. Bei Saalfeld besuchten wir die farbenreiche Schaugrotte "Morassina". An einem Nachmittag war Kegeln angesagt, und jeder war bemüht "alle Neune" umzulegen. Der Pfarrer von Oppurg lud uns am "Tag des offenen Gartens" in den Pfarrgarten zu Kaffee und Kuchen ein, den seine Frau zubereitet hatte.

Ich könnte noch viele schöne Erlebnisse erzählen. Hervorzuheben sind die herrliche Umgebung, das freundliche Personal und das gute abwechslungsreiche Essen. Eine besonders nette Überraschung hatte sich unsere Pfarrerin Susanne Peters-Streu ausgedacht. Sie überreichte jedem einen kleinen Bronzeschutzengel, den wir immer bei uns haben können.

2015 also das 10. Mal. Wir freuen uns schon. Nun, neugierig gemacht? Meldet Euch rechtzeitig an, es lohnt sich bestimmt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagen noch einmal herzlich "Danke"!

Hojo