ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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16.1.2019

Heidi Bramböck geht in den wohlverdienten Ruhestand
Aus der Kita Petrusheim


Heidi Bramböck mit Kindern aus der "Bärengruppe"

Der Zöllner Zachäus

Zwei Wochen lang beschäftigte uns in der Kita die Geschichte von Zachäus dem Zöllner in Jericho. Zu unserem Familiengottesdienst spielten wir diese Geschichte auch im Gottesdienst. Nun erzählen uns drei Jungen die Geschichte mit ihren eigenen Worten:

In der Stadt war ein großes Stadttor. Und da saß Zachäus. Und der hat gesagt: „Wenn ihr nicht zwei Taler bezahlt könnt ihr nicht durch.“ Einen Taler für den König und einen für sich.

Dann ist Jesus gekommen. Alle Leute haben sich um ihn gedrängt und Zachäus war so klein. Dann ist er auf den Baum geklettert. Und dann hat Jesus ihn gerufen: "Ich will dein Gast sein!" Jesus wollte in sein Haus. Und dann hat Zachäus das Geld zurückgegeben, weil Jesus ihm gezeigt hat, wie man es richtig macht.

John, Joshua und Maurice sind 4 und 5 Jahre alt und gehen in die Ev. Kita Petrusheim

Kindermund

Timon, 3 Jahre alt, möchte wissen: "Können Wachsstifte wachsen?"

"Der Löwe da, der Löwe da, das ist ein Tier aus Afrika, fidiralla, fidirallla, fidiralla…."

Diese Geduld möchte ich haben! Heidi singt, ihre Hände bewegen sich zum Lied und ihre ganze Aufmerksamkeit ist beim Kind. Sie hört zu, beantwortet Fragen und kostet geduldig jeden gebackenen Sandkuchen. Und das schon seit so vielen Jahren.

Heidi Bramböck hat viele Jahre den Miniclub unserer Gemeinde geleitet. Jeden Tag begrüßte sie die Kinder und gestaltete mit Eltern die Vormittage. Das war eine wunderschöne Arbeit.

Nach der Auflösung des Miniclubs kam Heidi in unser Kitateam. Sie kam nicht alleine, sondern brachte die Miniclubkinder mit ins Haus. Nun hatte sie viele Kolleginnen und wir eine Erzieherin mehr.

Als immer mehr jüngere Kinder in der Kita aufgenommen wurden, begeisterte sie sich für die Arbeit mit den 1- bis 2- Jährigen. Für diese Kinder entstand die Bärengruppe – und Heidi Bramböck war von Anfang an dabei. Ihr großer Schatz an Liedern, Versen und Kniereitern begeisterte jeden Tag die Kinder. Auch hatte Heidi Zeit. Sie konnte lange einem Kind zuhören, sie verstand auch Gebrabbel und die Kinder zogen nach einem Gespräch mit ihr zufrieden weiter. Und unsere Kinderbücher kann Heidi sicher inzwischen auswendig.

Nun ist es Zeit, Abschied zu nehmen. Heidi Bramböck verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Ihre Geschichten und Lieder wollen sicher nun ihre Enkel hören. Doch sicherlich wird sie nun neue Dinge finden, die sie zufrieden sein lassen. Denn wie wertvoll Zeit ist – das weiß Heidi Bramböck ja schon lange.

Annekatrin Herzog

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