ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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26.3.2019

Abschied von Günter Döbler
Haus- und Kirchwart in der Gemeinde Giesensdorf von 1960-1992

Am Freitag, den 11. April 2014 haben wir in unserer kleinen Dorfkirche im Kreis der Familie und Gemeinde Abschied genommen von Günter Döbler, der am 21. März verstorben ist.

Wir haben uns erinnert an sein Engagement, mit dem er sich hier an diesem Ort als Haus- und Kirchwart um vieles gekümmert hat. In der Dorfkirche, auf dem Friedhof, im Gemeindehaus in der Kindertagesstätte hat er gewirkt. Er hat sich mit Leidenschaft für die Restaurierung der alten Kirchenfenster, die er eines Tages im Kriechkeller des Gemeindehauses gefunden hatte, eingesetzt und wir können uns an ihnen in der Dorfkirche erfreuen.

Günter Döbler wurde 1927 in Straßburg in der Uckermark geboren und ist 1959 mit seiner Frau Marianne und den drei Söhnen aus der DDR geflüchtet. Ab 1960 bis zu seinem Ruhestand 1992 hat er hauptberuflich in der Gemeinde Giesensdorf gearbeitet. Zu seinem Abschied schrieb Pfarrerin Jenner im FORUM: "'Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen' – der Konfirmationsspruch, den Günter Döbler von seinem Gemeindepfarrer bekommen hat, war in besonderer Weise Wegbestimmung seines Lebens in der Gemeinde Giesensdorf. …Er hat sich nicht nur verbunden mit den Arbeiten, die ihm oblagen, sondern er hat sich auch den Menschen in Giesensdorf und mit dem Glauben an Jesus Christus, der Menschen in seine Nachfolge ruft, aufs Tiefste innerlich verbunden."

Sein ehrenamtliches Engagement in den Tanzkursen der Familienbildung und seine Verbundenheit mit der Gemeinde hat er weit über den Ruhestand hinaus erhalten.

Die letzten Jahre 1 ½ Jahre hat er mit seiner Frau im Pflegeheim in der Leonorenstraße gelebt, sein Leben hat sich geneigt. Wir danken für all sein Tun und Wirken in unserer Gemeinde und vertrauen ihn Gottes großer Barmherzigkeit an. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und der Familie.

Susanne Peters-Streu