Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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19.9.2019

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
von der Rüste in Dahme (9. bis 12. Januar) und von der konstituierenden GKR-Sitzung am 11. Januar

von E-Mail , Fotos: Reiner Kolodziej

Liebe Gemeinde,
ich darf Ihnen zu allererst ein frohes, gesundes und erfolgreiches 2014 wünschen. Meine Wünsche für Sie sind durchaus in dieser Reihenfolge gemeint. Ich bin der Überzeugung, dass die Zuversicht und Gesundheit einen Erfolg bedingen. Was nützt ein zweifelhafter Erfolg zu Lasten der Gesundheit und der Zufriedenheit? Insofern wünsche ich Ihnen – mit diesen drei Eckpfeilern stabil ausgestattet – ein gutes Neues Jahr.

Der neue Gemeindekirchenrat (Als Gast der Gemeindebeiratsvorsitzende)

Für den neu gewählten GKR begann das Jahr ebenso unter dem Motto dieser Wünsche nicht mit einer rein formalen konstituierenden Sitzung, sondern mit einer Rüstzeit in Dahme in Brandenburg.

Diese Rüste hatte drei Besonderheiten:

Sie stand ganz am Anfang der Amtsperiode des GKR. Damit hatte der bisherige GKR seinen eigenen Auftrag eingelöst, durch solch eine Rüste neue GKR-Mitglieder leichter zu integrieren.

Diese Rüste dauerte erstmalig von einem Donnerstagabend bis zum Sonntagmittag, also einen ganzen Tag länger als bisher üblich.

Die konstituierende Sitzung war in die Rüste eingebettet und organischer Bestandteil der Rüste, die unter dem Motto "Was heißt Leitung sein und was sind die großen Aufgaben der kommenden drei Jahre?"


Baustelle Marienkirche


Arbeit


Smalltalk


Gesangsübungen


Überlegungen


Moderation

Der Donnerstag war zunächst dem Ankommen gewidmet. An der Rüste nahmen nahezu alle GKR-Mitglieder, insbesondere alle neuen GKR-Mitglieder und der Beiratsvorsitzende Reiner Kolodziej teil. Hervorragend führte uns der von der vorigen Rüste bekannte Moderator Herr Wolff durch die gesamte Veranstaltung. Schnell fand man sich nach dem ersten Abendbrot bei einem Glas Wein zusammen und erzählte sich gegenseitig die eigenen Erlebnisse zu der Fragestellung "Wie war mein Tag heute, wie kam ich hierher und wann und wo war ich schon mal mit Leitungsaufgaben betraut?"

Der Freitag war dann der Fragestellung „Was bedeutet Leitung und Führung“ gewidmet. Alle Beteiligten brachten ihre Sichtweisen dazu ein, lernten die Sichtweisen der anderen kennen und beachten und kamen so zu einem gemeinsamen Verständnis von dem, was Leitung, Macht, Kompetenz, Aufgabenwahrnehmung und Verantwortung bedeutet. Es waren lebhafte, offene und zielführende Diskussionen.

Erkennbar wurde bereits am ersten Tag, dass es sehr bald Überarbeitungsbedarf im Bereich der Aufgabenwahrnehmung der Pfarrer untereinander, aber auch in der Geschäftsführung und seinen Vertretern bedarf. Auch das Spannungsfeld zwischen der Freiwilligkeit einer ehrenamtlichen Arbeit als Ältester und der verantwortlichen Mitarbeit wurde erörtert und führte zu praktikablen Regelungen.

Über die Diskussion über die Leitung, Führung und Geschäftsführung wurden erneut im Gremium die organisatorischen Zuständigkeitsverteilungen des GKR's in Ausschüsse mit ihren Aufgaben und Planzielen langsam in den Focus geholt.

Am Samstagnachmittag stand dann die konstituierende Sitzung des GKR auf der Tagesordnung.

Als erstes beschloss der GKR, dass bei Verhinderung von Ältesten der Ersatzälteste stimmberechtigt ist. Dann folgten die Wahlen zum Vorsitz und die Besetzung der Ausschüsse. Dazu hier in aller Kürze.

Geleitet wird der Gemeindekirchenrat von einem Vorsitzenden, der in der Regel ein Laie ist. Den stellvertretenden Vorsitz nimmt dann ein Pfarrer wahr. Der Vorsitz hat unter anderem die Aufgabe die Sitzung zu leiten, ist aber nicht zur Neutralität in Sachfragen verpflichtet. So wurde ich im Amt des Vorsitzenden bestätigt, mein Stellvertreter ist der Pfarrer Michael Busch.

Grundsätzlich liegt die Geschäftsführung beim GKR-Vorsitz, kann aber auch verschiedenen Geschäftsfeldern aufgeteilt. Die Geschäftsführung verantwortet sämtliche Einzelvorgänge der laufenden Gemeindeverwaltung. Bei uns in der Gemeinde ist die Geschäftsführung in die Bereiche Personal, Jugendarbeit, Verwaltung, Finanzen, Kinder und Familienarbeit, Ökumene und Partnerschaftsarbeit, Altenarbeit, Kultur, Immobilien und Gebäude gegliedert. Es wird empfohlen mindestens folgende Arbeitsgruppen einzurichten: Geschäftsführenden Ausschuss, Personalausschuss, Finanz-/Haushaltsausschuss, AG Immobilien (Bauausschuss).

Bei überschneidenden Themen ist hier eine gute Kommunikation für einen reibungsarmen Ablauf Voraussetzung. Diese zu gewährleisten ist ebenso eine Aufgabe des Geschäftsführenden Ausschusses, wie die grundsätzliche Klärung komplexer Sachthemen und die Vorbereitung der GKR-Sitzungen.

Hier sei nur noch die Besetzung des Geschäftsführenden Ausschusses erwähnt: Detlef Lutze, Michael Busch, Susanne Peters-Streu, Lutz Poetter, Annette Pohlke, Sonja Wagner und Wolfgang Kornau

Weiterhin wurden als ständige Ausschüsse der Personalausschuss, der Haushalts- und Finanzausschuss und die AG Immobilien eingerichtet. Gewählt wurden auch die Vertreter des GKR's im Kita-Kuratorium. Susanne Rybacki ist die Kuratorin.

Als Themenausschüsse auf Zeit wurden die AG Konzept Jugendarbeit und die AG Kultur in der Petruskirche besetzt.

Anschließend wurden die durch die Gemeinde zu entsendenden Synodale einschließlich ihrer persönlichen Vertreter gewählt. Zu guter Letzt folgte die Besetzung verschiedener Institutionen und Einrichtungen mit gemeindliche Vertretern. Zu diesen Gremien gehören der VETK (Verband Ev. Tageseinrichtungen für Kinder), das DW (Diakonisches Werk) , der Krankenseelsorge-Verein, der Haushaltsausschuss im Kirchenkreis:, die Gruppe der Rechnungsprüfer im Kirchenkreis, der Holzkirchenverein, der Jugendhilfeverein und die Funktion des gemeindlichen Schlüsselwarts.

Die Weiterführung der Friedhofs-AG wird zwar für nötig gehalten, ist aber zur Formulierung der Aufgabenstellung bis zum Vorliegen eines Berichts der derzeitigen AG bis zum Sommer 2014 vertagt worden.

Der letzte Teil der Rüste am Sonnabendabend diente dem Erarbeiten von anstehenden Aufgaben, ihren Risiken und Abhängigkeiten. Folgende Themen sind dabei zusammengetragen worden und gleichzeitig mit einer Federführung und Terminplanung versehen worden:

  1. Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit (neue Medien), Redaktionsteam, Kultur-AG, Juli 2014
  2. Aufgabe der Organisation eines Übergangs der Stellen in der Kulturarbeit, Pfarrer und Mitarbeiterin, AG Kultur, Ende 2014
  3. Für die dann anstehende Pfarrstellenbesetzung ist die Frage der Bereitstellung einer Pfarrdienstwohnung zu klären, GA/GKR, April 2014
  4. Gestaltung der Petruskirche, Fortsetzung des Innenkonzepts, Erstellung eines Projektplans; AG Immobilien, Ende 2014
  5. Verbesserung der Kommunikationsstrukturen gemeindlicher Gruppen, Stärkung der Funktion des Beirats, GKR-Vorsitz/GKR/Beirat, sofort.
  6. Voranbringen der anstehenden Stellenbesetzungsverfahren Jugendmitarbeiter/Pfarrer/Kulturmitarbeiter, Personalausschuss, 2014 und 2015
  7. Klärung der Auswirkungen einer Bebauung des Geländes Parks Range
  8. Überarbeitung Geschäftsführung und Pfarrdienstordnung im Zusammenarbeit mit dem Superintendenten des Kirchenkreises, GKR-Vorsitz und Pfarrer, Juli und Ende 2014.

Soweit in Kürze ein Überblick über die Arbeit an unserem Wochenende. Abgeschlossen wurde der Trip in die Mark Brandenburg mit einem Gottesdienst, der Jesu Taufe zum Thema hatte, in der örtlichen Gemeinde in Dahme. Danach ging es wieder heim nach Berlin.

Bleiben Sie froh und gesund,
liebe Grüße

Detlef Lutze

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