ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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18.3.2019

Jahresrückblick der Seniorenarbeit auf das Jahr 2013 und Ausblick auf 2014

von Gisela Meyer

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren lassen, in denen wir wieder erlebnisreiche Ausflüge unternommen haben und viele gut besuchte Veranstaltungen im Gemeindehaus erleben konnten.

Den Anfang machte Thomas Schleissing-Niggemann mit einer humorvollen Lesung, einer etwas anderen Geschichte der Arche Noah als wir sie kennen. Dann setzten wir unser "Berlin-Programm" fort und besichtigten das Abgeordnetenhaus im ehemaligen Preußischen Landtag. Eine Stadtrundfahrt mit Armin Woy durch Spandau war ausnahmsweise leider nicht ausgebucht, aber für uns Mitfahrer war sie unerwartet spannend! Dieser große Bezirk, zu dem auch Kladow, Gatow, Staaken und Haselhorst gehören, hat eine so interessante ältere und jüngere Geschichte, dass wir ordentlich die Ohren spitzen mussten, um alles Gesagte aufzunehmen.

Eine Fotoausstellung mit Bildern der Neuen Photographischen Gesellschaft (NPG) lockte uns in die "Alte Feuerwache" in Eichwalde. Der Sammler Wolfgang Holtz fesselte uns mit Geschichten der ehemaligen Weltfirma, die einmal in der Steglitzer Siemensstraße ihren Sitz hatte.

Auch der Besuch des Südwest Kirchhofs Stahnsdorf mit seiner ausgefallenen Stabholzkirche hat viele neue Eindrücke vermittelt.

Unser erster Tagesausflug führte uns zum Landhof Liepe, idyllisch oberhalb der Oder gelegen. Dieser Hof wird vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk mit benachteiligten und teilweise behinderten Jugendlichen bewirtschaftet. Nach einer Hofführung und Einkauf im Scheunenladen gab es leckeren Spargel zum Mittag. Später ging es per Kremser zum Schiffshebewerk Niederfinow.

Unser nächstes Ziel war Halle. Mit Stadtrundfahrt, Besuch der Marktkirche und Dampferfahrt hat die schöne Stadt an der Saale bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Fahrt zum Olympischen Dorf wurde dann wieder von Armin Woy begleitet. Auf dem riesigen Gelände kann man noch heute erleben, wie nationalsozialistischer Größenwahn und "Neues Bauen" dicht beieinander liegen. Am Nachmittag, gewissermaßen als Kontrastprogramm, gings weiter nach Paretz, dem bevorzugten Sommersitz Königin Luises.

Im September haben wir Dessau einen Besuch abgestattet. Im dortigen Junkers Museum kamen nicht nur die Technikbegeisterten auf ihre Kosten. Die Führung durchs Bauhaus Dessau war ebenfalls hochinteressant. Nun neugierig geworden, haben wir in Berlin kurz danach ergänzend noch das Bauhausarchiv besucht.

Natürlich durfte auch 2013 unsere (wieder erfolgreiche) Seniorenreise nach Thüringen nicht fehlen.

Mal wieder richtig lachen war angesagt, als Bernd Kummer mit seiner Theatertruppe mit dem Programm "Berlin und andere Frechheiten" bei uns im Gemeindesaal zu Gast war. Und auch der Chor Alt-Lietzow, der jetzt erstmalig bei uns auftritt, wird sicher viel Anklang finden.

Unsere traditionellen Geburtstagsfeiern, zu denen wir regelmäßig einmal im Quartal alle "Geburtstagskinder" ab 75 Jahren in den Gemeindesaal am Ostpreußendamm einladen, erfreuten sich wieder großer Beliebtheit, genau wie die beiden Adventsfeiern.

Eine gute Tradition ist auch der nachmittägliche Gottesdienst am Buß- und Bettag in der Dorfkirche mit anschließendem Kaffeetrinken im Gemeindesaal.

Genauso gehören bei uns die Lichterfahrten mit Armin Woy zur Adventszeit. Dieses Jahr sind es der Nachfrage wegen wieder drei, die uns zuerst nach Köpenick in die Schlosskirche und nach dem Kaffeetrinken in die festlich erleuchtete Innenstadt führen.

Seniorenreise nach Oppurg im Juni 2014

Für 2014 haben wir schon wieder Einiges geplant: Zum Beispiel wird uns Thomas Schleissing-Niggemann mit Texten von Erich Kästner zum Lachen bringen. Mit Armin Woy wollen wir zum neuen Hindu-Tempel in Berlin fahren und außerdem evtl. einmal hinter die Kulissen der O2 World schauen. Das Benediktinerinnen Kloster St. Gertrudis in Alexanderdorf werden wir besuchen und auch der Termin für die Seniorenreise nach Oppurg steht schon fest: 7. bis 21. Juni (Anmeldung bitte erst ab Januar in der Küsterei).

Schauen Sie einfach regelmäßig und rechtzeitig in den vielerorts ausliegenden "Schlüssel", wo Sie immer unsere aktuellen Veranstaltungstermine finden.

Übrigens: Wir, die Ehrenamtlichen des Seniorenarbeitsteams, besuchen unsere Gemeindemitglieder zu Geburtstagen (ab dem 75.), treffen uns regelmäßig an jedem letzten Dienstag im Monat und besprechen, was in unserer Gemeinde unter dem Stichwort "Seniorenarbeit" geplant wird.

Im Sommer jeden Jahres stellen wir für Sie jeweils ein neues Geburtstags- und im Oktober unser Weihnachtsheft zusammen.

Auch Frau Spors-Weinmann arbeitet ehrenamtlich in dem Bereich, den sie beruflich vor 15 Jahren beendete: Sie leitet mit viel Begeisterung die Senioren-Tanzgruppe, begleitet den Gesprächskreis und sucht immer wieder neue Wege für ihre Wandergruppe.

Natürlich freuen wir uns immer über Anregungen und über alle, die Lust haben, sich in die Seniorenarbeit einzubringen. Melden Sie sich einfach bei uns!

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenarbeitsteams für ihre engagierte ehrenamtliche Tätigkeit ganz herzlich bedanken, denn ohne sie wäre ein solches Programm nicht "zu stemmen". Ich freue mich schon auf ein weiteres gutes Miteinander im neuen Jahr!

Ihre

Gisela Meyer