ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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20.1.2018

Zeitzeugen werden gesucht!

von Thomas Schleissing-Niggemann

In Lichterfelde, am Ufer des Teltow-Kanals, existierte von 1942–1945 ein Außenlager des KZs Sachsenhausen.

Vorher war hier ein Fußballplatz für die Lichterfelder Jugend.

Im Lager wurden Häftlinge aus Deutschland und 11 anderen europäischen Staaten gefangen gehalten, zwischen 1.000 und 1.500 Männer.

Sie wurden zur Zwangsarbeit für Bauvorhaben der SS und bei der Spinnstoff-Fabrik oder Telefunken, später auch zu Aufräumarbeiten nach Bomben-Angriffen eingesetzt.

Noch wenige überlebende Opfer aus diesem Lager werden zu den Gedenkfeiern am 8. Mai eingeladen – sie gehen dann in Schulen und berichten von ihren Erfahrungen.

Aber nicht nur ehemalige Gefangene können vom Lager berichten. Viele Menschen in der näheren Umgebung des Lagers wussten von seiner Existenz. Kinder gingen auf dem Weg zur Schule am Lager vorbei, Erwachsene auf dem Weg zur Arbeit. Andere sahen die Kolonnen unter Bewachung der SS zur Arbeit bei der Spinnstoff-Fabrik oder Telefunken (beide Goerzallee) oder zu den Aufräumarbeiten ausrücken.

Wir wollen die Erinnerung wach halten und suchen für eine geplante Dokumentation Zeugen, die durch eigene Anschauung oder Erzählung ihrer Eltern von der Existenz des Lagers wussten und uns vielleicht Einzelheiten mitteilen können.

Für Ihre Mithilfe dankt die

IKZ – Initiative KZ Lichterfelde e.V.

Bitte melden Sie sich – wir vereinbaren dann einen Gesprächstermin

Kontakt

Telefonisch: Thomas Schleissing-Niggemann, 030 – 712 91 19
Schriftlich: Thomas Schleissing-Niggemann, Soester Sr. 7, 12207 Berlin
E-Mail: E-Mail

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