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21.5.2019

Damals war's: Kindheitserinnerungen
Kindheitserinnerungen einer ausgewanderten Lichterfelderin, Teil 2

von Ingrid Radke-Azvedo

Im September erschien der erste Teil von Ingrid Radke-Azvedo über die Zeit von 1934 (Geburt) bis 1949, die sie zu großen Teilen in unserem Gemeindegebiet verbrachte.

Einsegnung 1949

Hannelores Vater, Herr K., war an der Ostfront und ihre Mutter hatte gerade ein Paket von ihm erhalten: Einen schönen Pelzmantel für sie und eine Puppe für Hannelore. An dem Abend vor dem schweren Angriff war Militär bei ihnen um zu berichten, dass Herr K. vermisst war. Frau K. brachte Hannelore zum Bunker und rannte dann schnell noch einmal zu ihrer Wohnung, um den Pelzmantel zu holen. Man nahm an, das Haus war direkt getroffen. In den Trümmern fand man eine Leiche, welche den verschmorten Mantel eng an sich hielt. Hannelore hat den Verlust ihrer Eltern nie überwunden. Sie musste in eine Anstalt gebracht werden, von wo sie später zu Verwandten in Pflege gegeben wurde. Man sagte, sie hat die Puppe von ihrem Vater nur zu notwendigen Zwecken aus den Händen gelassen. 1947 kam Herr K. aus der Kriegsgefangenschaft zurück, er hatte ein Auge und einen Arm verloren, aber sonst den Krieg überstanden.

Nach dem Schaden an der Kastanienschule wurden nun viele von uns an noch andere bestehende Schulen in der Gegend überwiesen. Mein Name war auf der Liste für die Giesensdorfer Schule. Mein erster Tag dort war nicht einfach, aber ich gewöhnte mich daran, auch wenn der Weg viel weiter war. Die Tatsache, dass meine Mutti Rektor Krieg und Fräulein Kracht schon von ihrer Schulzeit her kannte (sie kam damals täglich von Osdorf zur Giesensdorfer Schule), gab mir den Ehrgeiz, mich anständig zu benehmen und auch gute Zensuren zu erarbeiten.

Auf dem Weg zur Schule traf ich mich mit Irene am Hochbergplatz oder vor dem "Bismarck-Eck" und wir gingen den Rest des Weges zusammen weiter, prüften uns gegenseitig mit den Hausaufgaben. Langweilig war nur die Strecke bei den Schrebergärten. Aber dann kamen wir bald an Günther Wieneckes Wohnung vorbei. Er rief uns vom Balkon im 3. Stock zu und wir gingen dann zu dritt weiter zur Schule, wo Ursula schon auf uns wartete. Auch wenn wir öfter unterwegs blöde Streiche machten und trödelten, haben wir es meist rechtzeitig geschafft, denn "zu spät kommen" wurde bestraft.

Die Zeiten änderten sich auffallend. Mein Bruder Wolfgang, nun ein Schüler im Gymnasium, musste schon zwei Mal mit der Hitlerjugend je auf 14 Tage in eine KLV (Kinderlandverschickung) fahren. Mutti hatte ihre eigenen Gedanken darüber, denn sie wollte, dass er zum Konfirmandenunterricht geht und auch sein Abitur macht. Mit der Einsegnung hat es Mutti geschafft und die Jungen blieben danach als kirchliche Jugendgruppe zusammen.

Ich durfte mit ihm zu den Jugendtreffen in der Kirche gehen. Da rollten wir stundenlang Binden für die Lazarette an der Front, auch wurden Pakete für die Soldaten gepackt. Dann erschien eines Abends ein Mann in Uniform, welcher Formulare verteilte mit Anweisungen für die Mütter, die Papiere auszufüllen und wieder einzureichen. Kurz danach gab es keine Jugendgruppe mehr. Die Jungen bekamen neue Anleitungen, mussten zu anderen Treffen und kamen dann eines Tages in Jungvolk-Uniformen nach Hause. Die Schule war danach nicht mehr wichtig und Wolfgang war oft für Wochen von zu Hause weg.

Meine erste KLV-Verschickung wurde 1940 durch unsere Schule organisiert. Angeblich war es zum Schutz wegen der Bombenangriffe. Wir fuhren nach Pommern. Es war ganz nett, aber ich sehnte mich nach meiner Mutter. Wir waren ja noch so jung. Die zweite Verschickung kam 1941. Wieder hat man über die Giesensdorfer Schule geworben und es hörte sich sehr verlockend an. Mutti meinte, Müritz wäre ein schöner Ort und es würde uns Freude machen. Viele Kinder von der Schule meldeten sich an und bald war es so weit.

Wir sahen die schöne Landschaft aus den Bussen, aber wir fuhren vorbei. Wir landeten in einem Lager. Morgens mussten wir uns nackt ausziehen. Gewaschen wurde in einem großen Raum mit vielen Wasserhähnen um ein rundes Wasserbecken. Das Wasser war kalt. Wir bekamen Metallgeschirr mit passendem Besteck. Und wenn man es verlor, hatte man Pech gehabt. Die Toilette war ein "Schmetterbalken". Ein Mal am Tag wurde weißer Puder raufgestreut. Dass schlimmste war, dass zwei Frauen in Uniformen daneben standen und uns zuguckten. Wer meckerte, musste eine Stunde auf dem Balken sitzen. Wir lernten schnell artig zu sein. Aber das war wohl der Sinn der Sache.

Zurück in Berlin erfuhren wir, dass wir nun wegen der schlimmen Angriffe evakuiert werden würden. Bei Kleinkindern konnten die Mütter mit, aber mussten dann bei den Bauern arbeiten. Da die meisten Männer im Krieg waren, arbeiteten die Frauen sowieso schon und konnten nicht weg. Die Schulen wurden geschlossen und so waren wir gezwungen zu gehen. Gott sei Dank kamen viele der Lehrer mit.

Es war eine grausame Zeit und wurde für lange Zeit nicht besser. Hunderte von Müttern standen am Anhalter Bahnhof auf dem Bahnsteig und weinten. Niemand wusste, ob wir uns jemals wiedersehen würden. Unser Zug ging nach Ostpreußen. Auf meinem Umhängeschild stand der Name "Rößel". Ich musste den Waggon mit dem Namen "Rößel" finden und konnte vor weinen kaum etwas sehen. Mein kleiner Koffer wurde immer schwerer. Ein freundlicher Bahnwärter half mir und ich suchte mir einen Platz am Fenster, damit ich Mutti zuwinken konnte. Dann spielte noch eine blöde Kapelle "Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus". Dann musste ich wieder weinen. Eine Rote Kreuz Schwester sagte, ich sollte versuchen nicht zu weinen, dass mache die Frauen in Uniform ärgerlich. Dann dachte ich, wie es meiner armen Mutti ums Herz sein musste. Ich zog das Fenster runter und fand sie tatsächlich in dem Meer von schrulligen Hüten und winkte ihr zu.

Haben Sie sich oder Bekannte in dem Bericht wiedergefunden? Wir würden uns freuen, Brücken zu bauen und den Kontakt zu Ingrid Radke-Azvedo herzustellen.

Sie arbeitet derzeit an einem Buch in englischer Sprache über den zweiten Weltkrieg und ihre Kindheit und sucht Bilder aus dem (zerstörten) Lichterfelde.

Bitte unterstützen Sie unsere Aktivitäten gegen das Vergessen! Fotos, die in der Gemeinde abgeben werden, werden eingescannt und unbeschadet zurückgegeben.

Bernd Meyer
(für die Initiative
www.lichterfelde-süd.de)

Bald waren wir alle verladen und der Mann mit dem roten Hut blies auf seiner Pfeife. Der Zug setzte sich in Bewegung und es ging los. Oh, wie gern wär' ich hier geblieben. Ich winkte mutig weiter, obwohl ich Mutti nun nicht mehr sehen konnte.

Nach unendlichen Stunden erreichten wir dann unser Ziel, wo viele Frauen mit Handwagen auf uns warteten. Kaum eine lächelte uns entgegen. Es gab auch kein Ordnungsverfahren. Sie kamen zu uns wo wir standen und suchten sich aus, was sie wollten. Meine Pflegemutter suchte vier Kinder aus und mit den Koffern im Handwagen folgten wir ihr im Gänsemarsch durch die Stadt. Am Straßenrand standen die Jungen und Mädchen und grölten: "Berliner, habt ihr Hühner, habt ihr Ochsen? Könnt ihr boxen?" Die ersten Tage in der Schule waren sehr schwer. Aber nach einer Woche sah man dann auch bei den "Rößel-Kindern" mehrere blaue Augen.

Ich will nicht über meine Zeit in Rößel schreiben. Das dauert zu lange. Aber ich musste drei Mal umziehen, bevor mich nach neun Monaten endlich eine liebe Familie fand. Man wollte uns nicht haben. Wir mussten arbeiten helfen, manche unserer Kinder wurden geschlagen und wie Freiwild behandelt. Viele hatten Hunger, obwohl wir mit Lebensmittelkarten kamen. Aber vielen von den Evakuierten ging es auch sehr gut. Von meiner letzten Pflegefamilie wollte ich am liebsten gar nicht mehr weg.

Nach fast einem Jahr konnten wir die Front hören und bald sah man unendliche Gruppen von Menschen auf den Straßen und Feldern laufen. Unser Lehrer erklärte uns, es waren Menschen von Königsberg, Memel und anderen Orten, welche versuchten zu flüchten. Wir wussten nicht, warum sie flüchteten, aber es war klar, dass sie nur sehr wenig von ihrem Hab und Gut mitgebracht hatten. Die meisten Pferde waren alt und müde, da die Wehrmacht die gesunden und jungen schon einkassiert hatte. Alte und ganz junge dieser Flüchtlinge saßen auf den Handwagen und Pferdewagen. Der Rest musste zu Fuß gehen. Sie wollten alle in den Westen.

ach einer Woche mussten die Berliner Kinder packen und mit einem der letzten Züge nach Sachsen abfahren. Auf der Straße neben den Gleisen sahen wir tote Pferde, tote Soldaten, umgekippte Wagen, wo noch tote Menschen drin saßen. Es war grausam und wir konnten nicht helfen, weil die russischen Tiefflieger jeden Moment wiederkommen konnten.

Auf der Erde lagen Flugblätter auf denen geschrieben stand: "DENKT AN STALINGRAD!" Wie konnten Kinder so etwas verstehen?

Wir kamen sehr mitgenommen in Sachsen an und hatten nur einen Wunsch: Wir wollten nach Berlin zurück. Aber wir fanden es dort ruhig, die Menschen waren nett und es gab viel und gut zu essen. Nach ein paar Monaten wurde ich nachts wach und sah den Himmel ganz rot in der Ferne. Ich sah es öfter und fragte dann einen Jungen in der Schule und der sagte mir, dass wäre Berlin nach einem Angriff. Nachdem ich es wusste, konnte ich kaum essen oder schlafen. Der Opa in der Familie sah, was mit mir los war und versprach mir zu helfen. Aber ich durfte niemandem etwas sagen.

Eines Abends sagte er, ich sollte meinen Koffer packen und ihn von innen neben meine Tür stellen, sollte morgens früh aufstehen, meinen Rucksack packen und heimlich aus dem Haus gehen. Er würde meinen Koffer am Bahnhof in den Büschen verstecken und meine Fahrkarte darunter legen und keinem Menschen sagen, dass ich alleine unterwegs sei. (Ich war jetzt 9 Jahre alt). Auch sagte er mir, wenn der Zug am Steinbruch vorbeifuhr, sollte ich auf den höchsten Hügel gucken. Er wolle mir zuwinken. Ich bedankte mich bei ihm und blieb die ganze Nacht wach. Als er den Koffer aus dem Zimmer holte, trat er leise an mein Bett und gab mir einen Kuss auf die Stirn und flüsterte "Gott sei mit dir, Kind".

Ich tat als ob ich schlief und nachdem er ging, stand ich gleich auf und zog mich an. Der Weg zum Bahnhof war weit und ich wollte den Zug nicht verpassen. Dort angekommen, fand ich meinen Koffer, meine Fahrkarte, genug zu Essen und die Stationen wo ich umsteigen musste. Ich wunderte mich, wie er mir wohl zuwinken wollte. Bei der weiten Entfernung wäre das schwer zu erkennen. Ich war allein im Abteil und zog das Fenster runter. Bald kamen wir in die Nähe vom Steinbruch und da stand er auf dem Hügel. Er hatte ein kleines Feuer gemacht und mit Hilfe von einem Tuch schickte er Rauchsignale in die Luft. (Er liebte Winnetou). Ich winkte wie verrückt und hoffte, er hat es gesehen – dann setzte ich mich hin und heulte.

Die Fahrt von Kobershain nach Berlin hätte höchstens acht Stunden dauern dürfen, aber ich brauchte zwei Tage und eine Nacht dafür. Die letzte Strecke durfte ich mit einem Truppenzug mitfahren, der durch Lichterfelde Ost fuhr. Ein Offizier sagte mir, der Zug durfte dort nicht halten. Aber er hatte schon dem Zugführer gesagt, in der Nähe vom Bahnhof ganz langsam zu fahren. Und da haben mir dann die Soldaten beim Abspringen geholfen und warfen mir meinen Koffer und meinen Rucksack nach.

So kam ich wieder nach Berlin zurück, wo alles so zerbombt war. Ich konnte es kaum erkennen. Erst gab es natürlich Dresche, weil Mutti solche Angst hatte, dass man mich einsperren würde. Aber dann war sie froh, mich wieder zu haben und mit Hilfe von unserem Doktor, der mir ein Attest ausschrieb, ging dann alles in Ordnung.

Da wir alle evakuiert sein sollten, gab es den Aushilfeunterricht in der Giesensdorfer Schule nur für die Flüchtlingskinder. Die von uns, die aus verschiedenen Gründen schon zu Hause waren, mussten Leuchtplaketten verkaufen und auch mit den Wohlfahrtsbüchsen sammeln gehen. Ungefähr im Herbst 1943 wurden alle Schulen geschlossen, weil es zu gefährlich war, unterwegs zu sein. Man stellte uns einen Arbeitsplan für die Schularbeiten zu, damit wir auf dem Laufenden blieben. Am 14. Oktober 1945 mussten wir uns dann nach zweijähriger Pause wieder zum regulären Schulunterricht melden. Die meisten Schulen waren in sehr schlechter Verfassung. Ohne Handwerker und Baumaterial dauerte es meist Jahre bis die notwendigen Reparaturen beendet werden konnten.

1944: Luftangriffe ohne Ende (Tag und Nacht), Stromsperren, Feuer und kein Wasser. Wir hatten Lebensmittelkarten, aber die Läden waren leer. Ausgebombte Häuser hatten manchmal Kartoffeln, Gemüse und Obst in den verlassenen Gärten. Da haben wir geerntet.

1945: Stalinorgeln, Hunger, kein Licht, kein Wasser, keine Hoffnung. Mutti hatte schon für uns beide ein sicheres Versteck gefunden und es für einen längeren Aufenthalt vorbereitet. Eines Tages hörten wir jemanden brüllen: "Die Mongolen kommen!" Mutti packte mich und wir rasten zum Versteck, wo wir für über eine Woche sehr eng und ungemütlich – aber sicher – hausten. Draußen hörte man das schmerzhafte Schreien der Frauen und Mädchen. Als ich Mutti fragte, warum die so schrien, winkte sie weinend ab und ich wusste, es muss etwas Furchtbares sein. Im Mai zogen dann endlich die Amerikaner in ihren Sektor ein und fast über Nacht wurde alles besser und man brauchte keine Angst mehr zu haben. Mutti und ich haben für die "Amis" Wäsche gewaschen und gebügelt und bekamen dafür Brot, Erdnussbutter, Kartoffelschalen und die benutzten Kaffeefilter, welche Mutti noch zweimal mit kochendem Wasser durchgoss. Kaugummi und Schokolade fiel auch manchmal ab und das war Gold auf dem Schwarzen Markt. Endlich konnten wir nun zu Oma und Opa. Es ging ihnen gut. Dann fuhr auch wieder die 96 und wir konnten uns gegenseitig besuchen.


Klassenbild 1950: Viele der Mädels waren Mitschülerinnen von der Giesensdorfer Schule. Ursula, Irene, Marianne Baltzer, Sigrid Tetzlaff, Ursula Rohmann, usw.

1946: Nach Schulbeginn in 1945 waren wir dann wieder vereint in der Giesensdorfer Schule, dankbar, dass wir noch alle am Leben waren. Im Herbst teilte man die Klasse anderen Schulkreisen zu. Erst wurden wir dem Tietzenweg zugeteilt, kurz danach nur die Mädchen zum Goethe Lyzeum in der Drakestraße (damals eine Mädchenschule).

1947: Aber der Abschied fiel uns nicht schwer, denn wir fingen in diesem Jahr unsere gemeinsamen Konfirmandenunterricht im Giesensdorfer Gemeindehaus an, welcher uns bis zur Einsegnung zum Osterfest 1949 lebenslange und unvergessliche Erinnerungen an Lichterfelde Süd brachte und ich oft nachgedacht habe, wie die drei Pfarrer Baltzer, Kanitz und Gern – besonders in meinem Fall – so viel Geduld aufbringen konnten und ich werde ihnen ewig dankbar für ihre Aufopferung sein.

1948: Am 24. Juni 1948 begann die Blockade Berlins durch Veranlassung der Sowjets. Wir hatten bis dahin keine Ahnung wie Hunger wehtun konnte!!! Manch einer hat für eine Stulle Brot einen Mitmenschen erschlagen. Menschen wurden schwach, hatten ansteckende Krankheiten, waren hungrig und halb erfroren, starben auf der Straße und blieben liegen. Das Hamstern wurde nun sehr schwierig. Wir saßen in der S-Bahn nicht mehr zusammen – in der Hoffnung, dass vielleicht einer mit seinen Kartoffeln durchkam. Was haben wir alles gegessen, nur um etwas in den Leib zu bekommen – aber mit Kartoffeln, Wasser und etwas Maggi-Gewürz konnte man immer noch "Fusselplum" kochen. Dann kamen langsam Schulspeisung, CARE-Pakete aus den USA und eine regelmäßige Luftbrücke mit der notwendigsten Versorgung. Am 12. Mai 1949 endete die Blockade West-Berlins.

Bei den fast 280.000 Flügen gab es mehrere tödliche Unfälle, bei denen 39 Briten, 31 US-Amerikaner und 13 Deutsche ihr Leben verloren. Somit wurden unsere Feinde zu Freunden und ohne sie wären wir alle verhungert. Wir sollten das nie vergessen!

Ingrid Radke-Azvedo
Elk Grove, Kalifornien, im Juni 2013

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