ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.3.2019

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
von der Sitzung am 11. Juni

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Der GKR war bei seiner turnusmäßigen Sitzung am 11. Juni 2013 leider nicht beschlussfähig, da zu viele Mitglieder verhindert waren. Daher mussten die meisten Punkte vertragt werden. Der GKR wird diese hoffentlich auf einer außerplanmäßigen Sitzung am 25. Juni bearbeiten können, allerdings ist dies nach dem Redaktionsschluss des "Schlüssel". Es konnten also nur solche Punkte verhandelt werden, bei denen die Information im Vordergrund stand und ein Beschluss nicht nötig ist.

Für die meisten ist vermutlich besonders interessant, dass Pfarrerin Peters-Streu ab dem 22. Juni ihren Dienst schrittweise wieder aufnehmen wird. Zunächst begleitet sie die Seniorenreise nach Oppurg, ab dem 1. Juli wird sie dann wieder in der Gemeinde anzutreffen sein. Dabei wird sie zunächst nur in reduziertem Umfang (20 Stunden pro Woche) arbeiten. Da sie sich nicht zu schnell wieder zu sehr belasten soll, wird die Arbeitszeit über einen längeren Zeitraum angehoben. Wir hoffen, dass Pfarrer Jungnickel für diese Zeit weiter als Vakanzvertretung für den restlichen Anteil der Pfarrstelle bei uns bleiben kann, die dafür nötigen Beschlüsse können hoffentlich am 25. Juni gefällt werden.

An der Dorfkirche werden voraussichtlich zwischen dem 24. Juni und 28. Juli 2013 Baumaßnahmen am Weg und Eingang vorgenommen, so dass dort kein Gottesdienst stattfinden kann. Da im großen Saal des Gemeindehauses Ostpreußendamm zeitgleich die Orgel gereinigt wird, ist eine Verlegung der Gottesdienste dorthin nicht möglich, so dass die Gottesdienste ausfallen müssen. Der GKR bedauert dies, hofft aber auf Verständnis und die Bereitschaft der Gemeindemitglieder, die Gottesdienst an den anderen Orten, insbesondere in der Petruskirche, wahr zu nehmen.

Im April hatte der GKR den Einbau von Akustikdecken in der Kita Lindenhof beschlossen und den Kirchenkreis um einen Bauzuschuss für die Baumaßnahme für 2014 gebeten. Erfreulicherweise sind dieses Jahr noch nicht so viele Baumittel abgerufen worden, so dass der Kirchenkreis sich in der Lage sieht, uns den gewünschten Zuschuss bereits dieses Jahr zu gewähren. Für die ebenfalls im April beschlossene Anschaffung eines Keyboards werden wir allerdings leider keinen Zuschuss erhalten, was aber die Anschaffung des Instrumentes nicht verhindert.

Schließlich ist noch von einer Flüchtlingsfamilie zu berichten, die für den Sommer Zuflucht bei uns gefunden hat. Es handelt sich dabei um eine serbische Familie, die zwar zur Zeit nicht unmittelbar von Abschiebung bedroht ist, deren Aufenthaltsstaus aber noch nicht abschließend geklärt ist und deren Unterbringungssituation problematisch ist. Wir haben deshalb die Familie befristet aufgenommen. Spätestens Ende August soll dann eine neue Unterbringung gefunden werden, weil die Gemeinde sich zur Zeit personell nicht in der Lage sieht, Flüchtlinge angemessen zu betreuen.

Schließlich haben wir die Zeit genutzt, auch noch etwas ausführlich über den von einigen Gemeindemitgliedern gewünschten Leuchter für Kerzen in der Petruskirche zu sprechen. Die Meinungen gehen hier weit auseinander. In der Gemeinde (wie im GKR) gibt es Menschen, die sich einen solchen Leuchter sehr wünschen, aber auch solche, die ihn heftig ablehnen. Gleichzeitig ist zu bedenken, dass der GKR nach der Neugestaltung des Altarraums die schrittweise Renovierung und gegebenenfalls Neugestaltung der Petruskirche als mittelfristige Aufgabe vor sich sieht, Diese Aufgabe ist ausgesprochen wichtig, wird uns aber vermutlich auch noch mehrere Jahre beschäftigen. Beide Umstände – die Polarisierung sowie die Notwendigkeit, das Raumkonzept der Petruskirche grundsätzlich zu überdenken – legen nahe, dass die Leuchterfrage nicht schnell und zufriedenstellend entschieden werden kann, sondern dass wir die Frage nach einem Leuchter mit in einen längerfristigen Planungsprozess hinein nehmen müssen.

Annette Pohlke