ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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18.3.2019

Jahresrückblick der Seniorenarbeit auf das Jahr 2012 und Ausblick auf 2013

von Gisela Meyer

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren lassen: Gleich im Januar 2012 besichtigten wir mit "unserem" zertifizierten Stadtführer Armin Woy das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in der Invalidenstraße. Vier Wochen später lernten wir, wieder mit Armin Woy, den Hauptbahnhof genauer kennen. Auch wenn wir inzwischen sicher viele der Daten und Zahlen, mit denen wir eindrucksvoll "gefüttert" wurden, vergessen haben, so finden wir uns nun dort viel besser zurecht! Eine dritte Exkursion mit Armin Woy führte uns im Mai zum Olympiagelände, dessen imposante Ausmaße, Umfang, historische und aktuelle Nutzung den meisten Teilnehmern so nicht gegenwärtig war. Am Ende des Tages konnten wir noch vom Glockenturm die fantastische Aussicht genießen.

Sehr großen Anklang, im wahrsten Sinne des Wortes, fand das "Deutsch-Russische Ensemble Kristall Berlin", das uns nun schon das zweite Mal mit seiner schwungvollen Musik begeisterte.

Die Lesungen mit Ursula Jaensch-Fischer ("Wir Kinder vom Berg") und Thomas Schleissing-Niggemann, der uns besonders mit Texten von Heinrich Seidel viel Vergnügen bereitete, waren gut besucht und bestätigen uns, dieses kulturelle Angebot im Gemeindehaus am Ostpreußendamm fortzuführen.

Der erste Ausflug im Mai führte uns in die Bischofsstadt Ziesar mit der sehenswerten mittelalterlichen Burg und nach Buckau. Hier wurden wir von Pfarrer Thomas Gandow, dem ehemaligen Sektenbeauftragten der EKBO, herzlich empfangen. Er schilderte uns die besonderen Schwierigkeiten mit dem Denkmalschutz bei der Sanierung der Dorfkirche, die damals bedauerlicherweise zum Stillstand aller Arbeiten führten. Unvergesslich wird allen Fahrtteilnehmern das Kaffeetrinken in Gandows Pfarrgarten sein!

Im selben Monat unterstützten wir die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin mit einer umfangreichen Gehstocksammlung und -Spende für ein besonderes Exponat der neuen Dauerausstellung "Mensch in Fahrt".

Im Juni machten wir nun schon das siebte Mal in "unserem" Thüringer Barockschloss Oppurg Ferien und ließen uns dort wieder gründlich verwöhnen und wir kamen mit vielen neuen Eindrücken der näheren und weiteren Umgebung gesund und munter nach Hause.

Wieder in Berlin angekommen stand als nächstes Halberstadt auf dem Plan: Die Altstadt, der Dom und die Stadtrundfahrt mit einer historischen Straßenbahn begeisterten natürlich alle.

Zur Landesgartenschau nach Löbau mit ihrer Blütenpracht und dem interessant gestalteten Gelände sind wir im August wegen der großen Nachfrage sogar zweimal gereist.

Überraschend war die ehemalige Hansestadt Helmstedt. So ein hübsches, geschichtsträchtiges Städtchen hatten wir nicht erwartet! Erwartet hatten wir allerdings auch nicht, dass eine der beiden Führerinnen durch die ehemalige Grenzkontrollstelle des jetzigen "Museums Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn" wohl nicht nachempfinden konnte, mit welchem Druckgefühl wir früher an die Pass-Kontrollstellen gefahren sind und wie froh wir waren, wenn wir endlich in Richtung Westen "durch" waren oder bei Rückkehr wieder in West-Berlin komplikationslos "gelandet" sind…

Unser Oktober-Ausflug führte uns in die Charlottenburger Gipsformerei, die Teil der Staatlichen Museen zu Berlin (Stiftung Preußischer Kulturbesitz) ist. Bei einer großartigen Führung wurden wir über die Historie, die zahlreichen Arbeitsschritte für eine erfolgreiche Abformung und deren umfangreiche Sammlung informiert.

Unsere beiden Lichterfahrten leiteten wir außer einer Kirchenbesichtigung erstmalig mit einem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen (im Bernauer "Leiterwagen") ein, wo sich offenbar alle besonders wohlfühlten. Daran schloss sich von Armin Woy geleitet die obligatorische eigentliche Lichterfahrt durch das festlich erleuchtete Berlin an.

Unsere Touren sind offenbar immer wieder ein großer Erfolg, der u. a. auf langfristiger gründlicher Planung und Vorbereitung (und Glück) beruht. Vieles wurde auch extra vorab getestet. (Die Qualität der Führer vor Ort stellt sich leider meist erst im Nachhinein heraus und auf das Wetter haben wir gar keinen Einfluss.) Unsere kostendeckenden Preise sind, wenn Sie sie mit anderen Anbietern vergleichen, stets recht knapp kalkuliert.

Ihre starke Nachfrage ermutigt uns zu immer neuen Taten, und wir sind bemüht, allen Wünschen gerecht zu werden. Bei ausreichend starker Nachfrage wurden und werden auch Ziele zusätzlich noch einmal angefahren. Dieses ist aber leider nicht immer möglich, weil, um im Preis-Leistungsverhältnis bleiben zu können, Busse und Lokale wie wir sie uns für Sie vorstellen, nicht auf Abruf zur Verfügung stehen. Und da wir alles ehrenamtlich organisieren, sind letztlich auch unsere Kapazitäten begrenzt. So wird es bedauerlicherweise auch in Zukunft nicht immer möglich sein, alle Ihre Teilnahmewünsche zu berücksichtigen.

Unsere traditionellen Geburtstagsfeiern, zu denen wir einmal im Quartal alle "Geburtstagskinder" ab 75 Jahren in den Gemeindesaal am Ostpreußendamm einladen, erfreuten sich wieder großer Beliebtheit, genau wie die beiden Adventsfeiern.

Schon Tradition ist der nachmittägliche Gottesdienst am Buß- und Bettag in der Dorfkirche, der dieses Jahr besonders gut besucht war.

Für 2013 haben wir schon wieder Einiges geplant: Am 30. Januar will uns Thomas Schleissing-Niggemann wieder zum Lachen bringen und im Februar steht eine Besichtigung des Berliner Abgeordnetenhauses auf dem Plan. Die schon lange beabsichtigte Führung über den nahegelegenen legenderen parkähnlichen Südwestkirchhof Stahnsdorf (Friedhof) wird sicher realisiert werden. Vom 15. bis 29. Juni 2013 werden wir doch wieder zum Oppurger romantischen Wasserschloss fahren können, wo wir uns erneut verwöhnen lassen wollen (Anmeldung bitte ab Januar in der Küsterei).

Fahrten zum Geburtsort Georg Friedrich Händels, die schöne alte Stadt Halle an der Saale, und zum idyllischen, für artgerechte Haltung besonders ausgezeichneten Zoo nach Eberswalde sind beabsichtigt und zusammen mit Armin Woy planen wir eine Erkundungsfahrt durch "Spandau bei Berlin", eine Besichtigung des Olympischen Dorfes von 1936 (Elstal/Döberitz) und natürlich die obligatorischen Lichterfahrten – wahrscheinlich doch wieder drei Termine.

Das ist mit Sicherheit noch nicht alles!

Schauen Sie einfach regelmäßig und rechtzeitig in den vielerorts ausliegenden "Schlüssel", wo Sie immer unsere aktuellen Veranstaltungstermine finden.

Übrigens: Wir, die Ehrenamtlichen des Seniorenarbeitsteams, besuchen unsere Gemeindemitglieder zu Geburtstagen (ab dem 75.), treffen uns regelmäßig an jedem letzten Dienstag im Monat, besprechen, was in unserer Gemeinde unter dem Stichwort "Seniorenarbeit" geplant wird.

Im Sommer jeden Jahres stellen wir für Sie jeweils ein neues Geburtstags- und im Oktober unser Weihnachtsheft zusammen.

Auch Mechthild Spors-Weinmann arbeitet ehrenamtlich in dem Bereich, den sie beruflich vor 14 Jahren beendete: Sie leitet mit viel Begeisterung die Senioren-Tanzgruppe, begleitet den Gesprächskreis und sucht immer wieder neue Wege für ihre Wandergruppe.

Natürlich freuen wir uns immer über Anregungen und über alle, die Lust haben, sich in die Seniorenarbeit einzubringen. Melden Sie sich einfach!

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen unseres Seniorenarbeitsteams für ihre engagierte, ehrenamtliche Tätigkeit ganz herzlich bedanken, denn ohne sie wäre ein solches Programm nicht "zu stemmen". Ich freue mich schon auf ein weiteres gutes Miteinander im neuen Jahr!

Ihre Gisela Meyer