Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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11.12.2019

Die Kampagne
Flüchtlingskampagne

Ein jährliches Neuansiedlungsprogramm für Flüchtlinge in Deutschland – um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt eine Vielzahl von Organisationen die Kampagne save me – Eine Stadt sagt ja!

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz erinnert mit einem Gottesdienst am Sonntag, dem 10. Juni, in der Ev. Friedenskirchengemeinde Charlottenburg an die Situation der Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas.

Programm

12.30 Uhr – Informationen und Gespräche im Gemeindehaus
borderline-europe: Harald Glöde berichtet über die Situation an den europäischen Außengrenzen. SOS Mittelmeer: Heidi Bischoff-Pflanz erzählt von Lebensrettern in Not. Familie Derakhshan schildert ihre Fluchtgeschichte in Europa. Moderation: Hanns Thomä, Beauftragter für Migration und Integration, Evangelische Kirche-Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Imbiss

14.00 Uhr – Gottesdienst in der Kirche
Predigt: Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein
Liturgie: Pfarrerin Irene Franke-Atli, Pfarrer Bernhard Fricke
Musik: Kirchenmusikdirektor Helmut Hoeft

anschließend: Gespräche bei Kaffee und Gebäck

Ort: Ev. Friedenskirchengemeinde Charlottenburg, Tannenbergallee 6, 14055 Berlin

Leben in der Zeltstadt – zwei sudanesische Flüchtlingsmädchen im Flüchtlingscamp "Breidjing" im Tschad. Foto: UNHCR, H. Caux

Die Idee: Eine Bewegung von unten zu initiieren, aus den Städten und Gemeinden heraus. In lokalen Bündnissen soll das Thema Resettlement und Flüchtlingsschutz in die Öffentlichkeit getragen werden mit dem Ziel, eine möglichst breite gesellschaftliche Basis zu gewinnen. Kreativ und konkret soll für die Aufnahme von Flüchtlingen geworben werden – mit dem Ziel eines Bekenntnisses des Stadt- bzw. Gemeinderats zur Aufnahme von Flüchtlingen vor Ort.

Gelingt es in den Kommunen, eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern und schließlich die Stadt- und Gemeinderäte von der Notwendigkeit und Möglichkeit eines Neuansiedlungsprogramms zu überzeugen, dann wird sich auch die Politik dem Thema nicht mehr verschließen. Schließlich sind Städte und Gemeinden diejenigen, die eine Aufnahme von Flüchtlingen zu bewältigen haben.

Ein positives Votum der Kommunen kann skeptische Bundes- und Landespolitiker mitreißen. Mit einer bundesweiten save me Kampagne können wir auch die Innenminister für unser Anliegen gewinnen.

Als erste Kampagnenstadt hat sich München dazu bekannt, ein Resettlementprogramm in Deutschland zu unterstützen: Am 19. Juni 2008 hat der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt das ehrenamtliche Engagement einstimmig begrüßt und beschlossen, dass die Stadt München,vertreten durch den Oberbürgermeister, die deutsche Bundesregierung auffordert, ein Resettlementprogramm zur Flüchtlingsaufnahme durchzuführen. Andere Städte werden folgen. Initiativen gibt es bereits in Berlin, Augsburg, Tübingen, Heidelberg und anderen Städten.

Deshalb: Eine Stadt sagt ja! Ein deutliches ja! von Gesellschaft und Politik. Ein ja! zu globaler Verantwortung. Und ein ja! zu einer offenen, lebenswerten und mutigen Stadt. Ein ja! zur Aufnahme von Flüchtlingen.

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