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17.1.2019

Offene Kirchen 2012
Brandenburgische Kirchen laden ein

Das Heft "Offene Kirchen" des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. ist am 26. März 2012 mit einem Umfang von 112 Seiten erschienen.

Das Heft, das in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal erscheint, möchte die Aufmerksamkeit der Besucher Brandenburgs auf die "Kirche im Dorf" lenken und dazu einladen, die kleinen Kirchen auf dem Land zwischen Elbe und Oder mit ihren Schätzen zu entdecken.

Die prallgefüllte Ausgabe 2012 steht mit zwei Artikeln im Zeichen Friedrichs II., dessen Religionspolitik sich auch im Kirchenbau auf dem Land und in den Residenzstätten niederschlug. Der Landeskonservator Professor Dr. Detlef Karg betont in einem Gespräch mit der Redaktion die große Umsicht und Sorgfalt, die zum Erhalt unserer Kulturlandschaft notwendig ist.

Vorgestellt werden die Kirche in Zerpenschleuse (Oberhavel), die ungewöhnlichen Wandmalereien in den Gotteshäusern der Niederlausitz, Schloss und Kirche in Neuhausen (Prignitz), zwei Taufengel im Havelland und der Altar in Bad Saarow-Pieskow (Oder-Spree). Der Architekt und Leiter des kirchlichen Bauamtes Potsdam, Winfried Wendland, prägte Ausstattung und Kirchenbau der Nachkriegszeit, auch ihm ist ein Beitrag im Heft gewidmet.

Berichte über eine Initiative für die Schlosskirche in Berlin-Buch, den langjährigen Kampf einer Gemeinde in der Prignitz um ihre Kirche, die Entwicklung der Kirchenstraße Elbe-Elster und die beeindruckende Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kirchengemeinde in Rieben bei Beelitz (Potsdam-Mittelmark) zeugen von den zahlreichen Aktivitäten im Land.

Das international renommierte Orgelfestival "Mixtur im Bass" präsentiert sein Programm an den Instrumenten der Niederlausitz und um Orgelmusik geht es auch in Lebusa (Elbe-Elster), dessen Orgel- und Kulturzentrum nahezu vollendet ist.

Die Positionen des Förderkreises zeigen sich immer wieder überregional in der Ausstellung "Gefährdete Schönheit" und münden in ein "Plädoyer für Kirchen".

Besonders nützlich für geplante Landpartien oder spontane Ausflüge ist der stetig wachsende Serviceteil im Inneren des Heftes, denn er verzeichnet alphabetisch über 900 Kirchen mit kurzen Hinweisen auf Architektur und Ausstattung und vor allem den Öffnungszeiten beziehungsweise Ansprechpartnern, die sich als Schlüsselhüter gerne den Besuchern widmen.

Das Heft hat einen Umfang von 112 Seiten im A4-Format, Vierfarbdruck) kann ab Ostern in unserem Geschäftsstelle für 4,50 € gekauft oder für 6,- € (inkl. Portokosten) direkt beim Förderkreis (Tel. 030 - 4 49 30 51 oder 030 – 245 350 76, bzw. per Mail unter E-Mail ) bestellt werden.

Auf Wunsch erhalten Sie hier auch weitere Informationen zur Arbeit des Vereins.