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24.5.2019

Jugendreise Sommer 2011
Ein Rückblick

von Lutz Poetter

Diesmal war die Mittelmeerinsel Sardinien unser Reiseziel: 25 Jugendliche flogen mit Pfarrer Lutz Poetter am 27. Juli von Berlin nach Olbia.

Per Bus ging es dann zur Westküste nach Alghero. Unser Camp mit den bunten Zelten lag mitten im Pinienwald nördlich des langen Sandstrandes. Die Zikaden gaben uns ein Dauerkonzert. Wir erkundeten die Strände und Buchten der Umgebung zu Fuß und per Rad. Die mittelalterliche Altstadt von Alghero aus der katalanischen Zeit erinnerte uns in vielem an Barcelona, nur ist alles eben deutlich kleiner. Sonnige Stunden am Strand, Fahrrad- und Schnorcheltouren, Beachvolleyball, Ausflüge in die Umgebung und das Leben im Camp sorgten für abwechslungsreiche Tage für unsere Berliner Gruppe.

Dabei begleitete uns die Frage: "Was ist eigentlich typisch deutsch – und wie empfinden wir das hier auf Sardinien?" Wir haben versucht, viele Eindrücke und Erlebnisse mit einer kleinen Kamera zu filmen, jetzt muss das Material nur noch geschnitten und vertont werden – keine leichte Aufgabe.

Das Spannendste war wie schon in den vergangenen Jahren der Gruppenprozess selbst: Erstaunlich schnell sind wir durch die intensiven Erfahrungen zusammengewachsen. Abends saßen wir in der großen Runde, um die Erlebnisse des Tages auszutauschen. Die Mehrzahl der Reiseteilnehmer kannte sich ja schon von den Sommerfahrten der vergangenen Jahre und wartete bis zu den Sommerferien sehnsüchtig darauf, wieder zusammen auf Fahrt zu gehen.

Ein paar "Neue" waren auch dabei, mit Steven und Asja waren wieder unsere erfahrenen Teamer am Start. Unser Voyage-Camp Alghero hatte für uns sehr viel Neues zu bieten, das lag auch daran, dass wir die erste selbstständige Gruppe in der allerersten Saison im Camp waren. Auch für das Team um den Campleiter Sebastian war alles frisch und neu. Manches war deshalb noch nicht so eingespielt, wie wir es von anderen Plätzen gewohnt waren. Der Grillabend und das Pizzabacken stellten uns alle auf eine harte Geduldsprobe.

Im flachen Wasser am Strand von Alghero hatten zwei von uns eine üble Begegnung mit einem Fisch mit dem harmlosen Namen Petermännchen: Mit seinem Giftstachel fügt er allerdings der nackten Fußsohle schmerzhafte Verletzungen zu. Wir mussten Alex und Samantha danach zum Camp tragen. Im Großen und Ganzen haben wir uns in den elf intensiven Tagen und Nächten auf Sardinien sehr wohlgefühlt. Und immer wieder kam die Frage auf: Wohin fahren wir im nächsten Sommer?

Am 6. August brachte uns der Bus nachmittags wieder zum Flughafen Olbia, unsere Maschine zurück nach Berlin startete um 20 Uhr. Zweieinhalb Stunden später landeten wir wohlbehalten in Tegel.

Lutz Poetter