Freiwilligendienst im Ausland
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
Bewerbungsfristen
Bewerbungsfrist für den nächsten Freiwilligendienst, der am 1. September 2012 beginnt: 1. November 2011.
Aussendungsgottesdienst
Für die Freiwilligen, die in diesem Jahr ihren Dienst beginnen, veranstaltet unsere Gemeinde, wie schon in den Vorjahren, einen Aussendungsgottesdienst.
Dieser findet am 11. Sonntag nach Trinitatis, dem 4. September um 11.00 h in der Petruskirche statt.
Wir laden herzlich dazu ein.
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) engagiert sich seit über 50 Jahren für Versöhnung und Frieden. Wir verwirklichen unsere Aufgaben vor allem durch unsere internationalen Freiwilligendienste. Wir nennen unsere Freiwilligendienste auch "Friedensdienste", weil wir in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern Verständnis und Solidarität einüben und gemeinsam mit ihnen für einen gerechten Frieden und die Wahrung der Menschenrechte eintreten.
Zurzeit sind etwa 180 Freiwillige in Belarus, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, in den Niederlanden, in Norwegen, Polen, Russland, in der Tschechischen Republik, der Ukraine und in den USA tätig. Die große Mehrheit der Freiwilligen kommt aus Deutschland. In Großbritannien arbeiten und lernen polnische und deutsche Freiwillige zusammen und in Deutschland engagieren sich Freiwillige aus allen Partnerländern von ASF.
Die meisten Freiwilligen sind zwischen 18 und 30 Jahren alt. Es können aber auch ältere Menschen an unserem Programm teilnehmen. Ein Friedensdienst mit ASF dauert in der Regel zwölf Monate (in Norwegen gibt es auch 15-monatige Dienste).
Ein Friedensdienst ist kein Job und er unterscheidet sich sehr vom Au-pair-Aufenthalt im Ausland! Freiwillige stehen nicht in einem Arbeitsverhältnis und sie tun ihren Friedensdienst nicht allein. In den Seminaren treffen sie sich mit anderen Freiwilligen, diskutieren, arbeiten und feiern gemeinsam. Dabei kommen sehr unterschiedliche Menschen zusammen, mit unterschiedlichen Ansichten und verschiedenen politischen, weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen. Auch in ihren Projekten arbeiten die Freiwilligen meistens in Teams. Wir suchen deshalb soziale und kooperative Menschen, die offen und kontaktfreudig sind, die fremde Anschauungen und Lebensweisen akzeptieren. Menschen, die bereit sind, zuzuhören, zu lernen und sich und die Welt ein Stück weit zu verändern.
Philipp (19), ein Freiwilliger, liest in Jerusalem einer alten Dame Tolstoi auf Deutsch vor. Foto: dpa
Wir arbeiten vor allem mit Menschen und Organisationen aus den Ländern zusammen, die besonders unter dem Terror des Nationalsozialismus gelitten haben. Für unsere Aufgaben suchen wir Freiwillige, die politisch und geschichtlich interessiert sind und mit Herz und Verstand bei unseren Partnern mitarbeiten. Wir unterstützen die Freiwilligen bei der Vorbereitung auf den Dienst und während der Zeit im Projekt. ASF bietet Gedenkstättenfahrten, Sommerlager und Seminare an, in denen die Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus thematisiert werden. Eine zentrale Frage ist für uns, welche Auswirkungen die Geschichte auf unsere gegenwärtigen Beziehungen und auf unser heutiges Handeln hat.
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