ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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20.1.2019

Geister im Gemeindehaus
Zu den Aufführungen des Alt-Berliner Schmalzstullentheaters

Eine Komödie rund um die Geisterwelt und ganz irdische Gefühle wie Liebe und Eifersucht zeigte das Alt Berliner Schmalzstullen-Theater unserer Gemeinde an vier Abenden. Wir sahen den Schriftsteller Charles Condomine bei der Arbeit an seinem neuen Buch. Um hierfür Anregungen zu erhalten organisiert er einen Abend mit einer Wahrsagerin. Wie konnte man ahnen, dass nun der Geist seiner zu früh verstorbenen ersten Ehefrau tatsächlich auftaucht? Dieser Geist führt durchaus nicht nur Gutes im Schilde und bringt sein Leben gehörig durcheinander. Hier nimmt die spannende Geschichte ihren Lauf – bis zum Ende des Stückes endlich drei Geister im Hause des Schriftstellers spuken...

Wir erlebten einen spannenden Abend mit der Theatergruppe, die mit viel Schwung und Engagement spielte. Die Rollen waren sehr geschickt und stimmig besetzt. Besonders gelungen auch dieses Mal wieder das gemeinsam von der Gruppe liebevoll gestaltete Bühnenbild, schön auch die netten technischen Effekte.

Am Ende nahm das Stück eine überraschende Wendung – danach reichlich Applaus vom Publikum. Ein unterhaltsamer Abend, vier gut besuchte Vorstellungen: die Theater-Aufführungen sind in unserer Gemeinde zu einem Treffpunkt geworden. Danke an das Schmalzstullen-Theater für diesen Abend – und: wir sind gespannt auf die nächste Aufführung – wir sehen uns doch??

Michael Zagorni

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Am 20. Mai war es mal wieder soweit. Das Alt Berliner Schmalzstullentheater stellte sein neues Stück vor. "Ein Geist kommt selten allein" eine Komödie in sieben Szenen von Noel Coward.

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, wobei ich anmerken möchte, dass die einzelnen Szenen zum Teil sehr lang waren. Die Stimmung im Publikum war erwartungsvoll, der Beifall hielt sich am Anfang in Grenzen. Nach der Pause wurde es besser. Ich fand die Darsteller in ihren jeweiligen Rollen sehr gut. Wenn man die Aufführungen des Schmalzstullentheaters in den letzten Jahren verfolgt hat, kann man feststellen, dass die Darsteller von Mal zu Mal mehr Routine bekommen haben.

Mir hat besonders Pamela Liebisch als Madame Arcati gefallen. Auch Evelyn Kählitz in ihrer Rolle als Ruth Condomine und Ehefrau des Schrifstellers Charles Condomine, war sehr gut. Auch die Technik hat ein großes Lob verdient. Sie hatte es bei diesem Stück nicht immer ganz einfach.

Die Stimmen aus dem Publikum waren sehr unterschiedlich. Begeistern konnten einen Witz und Esprit des Stückes. Und alle Darsteller haben hervorragend gespielt. Der Applaus am Ende zeigte dafür viel Anerkennung

Birgit Skodda