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ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf > Gemeindebrief > Archiv > Mai 2011 |
27.5.2012 |
Es zeigt, wie er lernt, seinen Vater in dessen "Wirklichkeit" ernst zu nehmen, ohne ihn durch gut gemeinte Ratschläge zusätzlich zu verunsichern und zu verängstigen. Eine Nähe zwischen Beiden entsteht, die der Sohn früher nicht kannte. Natürlich verschweigt er nicht die schwierigen Situationen durch die Krankheit, die ihn und die ganze Familie sehr belasten. Aber er bemerkt auch, dass er durch das ständige Reagieren auf nicht vorhersehbare Äußerungen des Vaters stark gefordert wird und davon letztlich sogar profitiert. Am Ende schaut der Sohn nicht mehr so ängstlich in die Zukunft wie am Anfang des Buches, denn er sieht nun nicht mehr alles so düster. Ein bewegendes, oft auch heiteres Buch, das sich unbedingt zu lesen lohnt (Carl Hanser Verlag, 17,90 €)! Gisela Meyer
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