Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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15.11.2019

Abschied von der Mahnwache

Schon einmal stand diese Überschrift im Schlüssel; 1998, als der damalige Kreis durch Tod und Wegzug von Mitverantwortlichen so geschrumpft war, dass wir glaubten, die Mahnwache nicht mehr regelmäßig durchführen zu können. Damals schrieben wir u.a. "Es ist nicht gut, diese mahnende Stimme unserer Gemeinde einzustellen, das wissen wir, zumal Fremdenfeindlichkeit auch in unserem Kiez eben kein Fremdwort ist." Zwei Jahre später entschlossen wir uns darum erneut, mit neuen Unterstützern die Mahnwache an jedem ersten Samstag im Monat wieder aufzunehmen.

Einladung zur Kurzandacht

an jedem ersten Samstag im Monat von 10.30-11.00 Uhr in der Petruskirche.

Denn sie findet (älter als die Mahnwache) auch weiterhin statt, mit Besinnung und Gespräch.

Diesmal wegen Neujahr um eine Woche verschoben auf den 8. Januar 2011.

Wolfgang Bramböck, Hartmut Hüfner, Anne und Peter Goerke

Doch nun, nach insgesamt 17 Jahren, müssen wir, alters- und krankheitsbedingt endgültig Abschied nehmen vom monatlichen Mahnen:

"Leben achten – Gewalt ächten – nehmet einander an". Wieder wissend, dass die Ausländerfeindlichkeit, das Ablehnen anders Denkender und Lebender, auch hier in Lichterfelde, auch in unserer Gemeinde, noch verschärfter zu spüren ist.

Darum hoffen wir sehr, dass sich langfristig jüngere Gemeindeglieder oder sonst Interessierte finden, die den Mahngedanken neu aufgreifen und entsprechend gestalten. Denn: Sich gegenseitig anzunehmen, so verschieden wir sind, täglich, immer wieder, ist Jesu Auftrag an uns alle !

Wir danken hier allen, die kontinuierlich oder sporadisch mit die Mahnwache gehalten haben!

Anne und Peter Goerke, Wolfgang Bramböck und Hartmut Hüfner

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