ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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17.7.2019

Unser neuer Superintendent
Pfarrer Thomas Seibt stellt sich vor

Gerne stelle ich mich Ihnen vor. Denn ich möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen. Ich möchte viel erfahren und lernen, auch über Ihre Kirchengemeinde und Ihren Bezug zu dieser Gemeinde. Darum hier ein paar Stichworte zu meiner Person, dazu ein Bild, damit wir uns wiedererkennen.

Herzliche Einladung

zum Einführungsgottesdienst für Superintendent Thomas Seibt

am 3. Oktober um 15.00 Uhr
in der Matthäuskirche, Schlossstr. 44a, Berlin-Steglitz (gegenüber vom Steglitzer Kreisel)

Ich bin in Stralsund in einer Pfarrersfamilie aufgewachsen. Dort habe ich eine kombinierte Ausbildung zum Baufacharbeiter mit Abitur absolviert. Danach habe ich den waffenlosen Dienst in der Armee als "Bausoldat" geleistet. Während dieser achtzehn Monate entschloss ich mich, Pfarrer zu werden. In Halle und in Berlin habe ich Theologie studiert.

Im Januar 1990 zogen meine Frau und ich mit unserem zweijährigen Sohn Wieland nach Schönwalde (Barnim). Dreizehn Jahre war ich dort und in Schönerlinde Pfarrer. In dieser Zeit verdoppelte sich die Einwohnerzahl beider Orte. Das gemeindliche Leben wuchs. Allmählich gelang es, der Gemeinschaft zwischen Alteingesessenen und Zuziehenden den Boden zu bereiten. 1992 wurde unser zweiter Sohn Jasper geboren. Meine Frau beendete ihre theologische Dissertation und begann, als Religionslehrerin zu arbeiten.

Im Jahre 2003 erfolgte der Wechsel nach Potsdam. In der Auferstehungsgemeinde und in ihrer Schwestergemeinde Bergholz-Rehbrücke habe ich siebeneinhalb gute Jahre erlebt. Meine Gemeinde umfasste bürgerliche Wohngebiete und Stadtteile mit Plattenbauten. Neben der traditionellen Gemeindearbeit hatten wir uns darum besonders den schwierigen sozialen Bedingungen in diesem Gebiet zu stellen. Da traf es sich gut, dass ich als Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes eng mit seinen vielfältigen Arbeitsfeldern verbunden war.

Im Sommer vorigen Jahres wurde der Kindergarten der Auferstehungsgemeinde durch Brandstiftung zerstört. Viel Mühe ist seither notwendig, um den Weiterbetrieb im Ausweichquartier zu bewältigen und um den vergrößerten Neuaufbau voranzubringen.

Und nun bin ich in Steglitz! Meine Frau arbeitet ebenfalls in Berlin, im Amt für kirchliche Dienste in Charlottenburg. Sie ist dort als Studienleiterin für gottesdienstliche Fragen und für die Ausbildung und Begleitung von Lektoren und Prädikanten tätig. Soviel für's erste. Ich freue mich auf Sie.

Thomas Seibt