Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.9.2019

Pfingsten in Hirschluch
Ein Rückblick auf die Familienfreizeit vom 21. bis 24. Mai

von Andrea Möhring

Begeistert haben wir uns wieder auf den Weg nach Hirschluch (Storkow) gemacht. Von Freitag bis Pfingstmontag fand die Familienfreizeit statt, diesmal mit dem Thema "Traum". Die vielen Mücken und Frösche von Hirschluch konnten sich auf 13 Kinder und 15 Erwachsene freuen. Am Freitag gab es eine erste Runde im großen Kreis. Einige kannten sich schon von dem gemeinsamen Kindergottesdienst, aber auch neue Gesichter waren dabei. Sabine hatte von der Freizeit im letzten Jahr so geschwärmt, dass sogar Mutter und Tante mit von der Partie waren, also viele Generationen von 1- über 80 waren zusammen, was besonders schön war.

Am Samstag haben wir nach dem Frühstück mit dem Thema begonnen … Traum – wovon träumen wir? Viele Kinder träumten vom Badesee, den wir am Nachmittag auch besuchten; einige Mutige stiegen sogar in die kalten Fluten. Andere träumten von Harmonie, Liebe, Regenbogen, Zufriedenheit … Susanne hat uns die biblische Geschichte erzählt, von Jakob und seinem Traum (Genesis 28,1-14), er sieht eine Leiter, auf der Engel hinauf- und hinabsteigen. Die Leiter ist die Verbindung zwischen Jakob und Gott; auf ihr werden Jakobs Unzulänglichkeiten durch die Engel zu Gott und Gottes Gegenwart zu Jakob gebracht. Bald hatten auch wir eine wunderschöne Leiter aus Waldstöcken, die die Kinder gesammelt hatten, in unserer Mitte mit vielen Engeln als Boten darauf.

Am Sonntag feierten wir gemeinsam Gottesdienst – begleitet von Querflöte und Cello. Danach brachen die Kinder auf zur Schatzsuche. Alle waren mit von der Partie: Linea, mit einem Jahr die Jüngste, hielt auch tapfer durch, bis der Schatz endlich auf der Düne gefunden wurde. Aber vorher musste gerechnet, gebaut, gedichtet, getragen werden, ohne Fleiß keinen Preis.

Nachmittags wurden Kunstwerke gemalt oder kleine Traumkästchen verziert. Alle waren begeistert bei der Sache. Selbst die großen Kinder ließen für einige Zeit die Tischtennisschläger ruhen.

Abends saßen die Erwachsenen zusammen und "träumten" noch ein wenig – was geben wir den Engeln mit zu Gott? Merken wir, wenn Gott uns seine Engel schickt? Vielleicht später, wenn wir dankbar an die Begegnung mit einem lieben Menschen, mit einem offenen Ohr zur rechten Zeit denken? Was ist wirklich wichtig im Leben – wie können wir uns vor dem Konsumsog schützen? Die Jugend saß nebenan und amüsierte sich über "Ferien auf Saltkrokan".

Mich hat es auch in diesem Jahr wieder beeindruckt, wie schnell Menschen einander vertraut (Lukas und Jaqui gingen einfach bei einer anderen Familie mit) werden können, wie liebevoll Kinder miteinander umgehen können (Linea hatte immer viele Fans um sich) und welch interessante Gespräche geführt wurden, in kleiner und großer Runde. Uns hat es wieder rundherum gefallen, es waren erfüllte Stunden – vielen Dank liebe Susanne, liebe Heidi, lieber Eol … und allen Mitreisenden!

Andrea Möhring

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