ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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22.3.2019

Jeder Anfang hat auch mal ein Ende
Zum Abschied

von Sibylle Mewis

Am 30. April war es so weit – meine Berufstätigkeit als Küsterin in der Gemeinde ist zu Ende gegangen – viele von Ihnen wissen es bereits aus einem der letzten GKR-Berichte des Schlüssel. Am 1. Mai begann mein sogenannter "wohlverdienter" Ruhestand, der Anfang eines neuen Lebensabschnitts.

Nun kann ich mich endlich mehr auch Dingen zuwenden, die für mich große Bedeutung haben und denen ich mich schon seit vielen Jahren verbunden fühle wie z.B. der Arbeit bei TERRE DES FEMMES, einer Menschenrechtsorganisation, die sich für ein selbstbestimmtes und freies Leben von Frauen und Mädchen weltweit einsetzt. Außerdem habe ich mich dazu entschlossen, mich im Seniorenarbeitsteam unserer Gemeinde einzubringen. Und ansonsten lasse ich alles Weitere auf mich zukommen ….

Vor 25 Jahren – am 1. bzw. 3. Januar – begann ich meine Tätigkeit in der Petrusgemeinde als Küsterin. Das Gemeindebüro befand sich im damaligen Pfarrhaus in der Kiesstraße.

Rückblickend schaue ich auf eine spannende und ereignisreiche Zeit zurück. Schon in der Anfangszeit habe ich durch einigen Wechsel mit verschiedenen Pfarrern zusammen gearbeitet: Mit Rolf Reisert, Eberhard Scherer, für kurze Zeit mit Arnulf Kraft, Volkmar Metzner und bis heute mit Lutz Poetter.

Von 1985 bis ca. 2002 wirkte ich auch in der Kulturgruppe mit und war "Ensemblemitglied" in der Theatergruppe von Siggi Jakobs, dem damaligen Organisator für die Kulturveranstaltungen der Petruskirche.

Viele Veränderungen hat es in all den Jahren gegeben. So wurde z.B. die "Petrus"-Küsterei – im Rahmen eines Pilotprojektes des Konsistoriums – umgestellt auf ein modernes, mit EDV ausgestattetes Gemeindebüro.

Einschneidend war auch, als die Kirche Sparmaßnahmen ergreifen musste und so mancher Mitarbeiter um seinen Arbeitsplatz bangte. Um die Gemeinde ein wenig zu entlasten, habe ich dann 2 ½ Jahre mit einer "Viertel-Stelle" in der Küsterei der Martin-Luther-Gemeinde gearbeitet.

Und schon stand die nächste Veränderung ins Haus und warf ihre Schatten voraus. Am 9. Januar 2000 erfolgte die Fusion der Gemeinden Petrus und Giesensdorf, und damit verbunden ein Standortwechsel der Küsterei an die heute bekannte Adresse. Hier begann für mich ein neues "Kapitel". Außer mit Pfr. Lutz Poetter arbeitete ich von nun an auch mit Pfn. Susanne Peters-Streu – eine Zeit lang auch noch mit Pfr. Peter Neumann – und Pfr. Michael Busch zusammen. Im Ganzen war es für mich eine erfüllte Zeit.

Das Gemeindebüro als "Schaltstelle" der Gemeinde hat ja eine besondere Bedeutung. Dorthin kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Anliegen. Sei es die erste Kontaktaufnahme mit ihrer neuen Gemeinde, Anmeldungen zu den verschiedenen Amtshandlungen wie Trauungen, Taufen usw. das "Buchen einer Tagesfahrt", Auskünfte über stattfindende Kreise und … und … und … Mit Engagement und Einfühlungsvermögen habe ich immer versucht, trotz der vielen anfallenden Verwaltungs-/Büroarbeiten, mich den Menschen zu widmen, für ihre Anliegen ein offenes Ohr und auch mal Zeit für ein Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen zu haben. Der Umgang mit den Menschen ist mir ans Herz gewachsen und hat mein Leben bereichert. Darum möchte ich auf diesem Wege allen danken, die mich in diesen Jahren so herzlich und freundschaftlich begleitet haben. Doch – ich bin ja nicht ganz weg aus der Gemeinde. Mit einem kleinen wöchentlichen Stundenpool werde ich die Küsterei noch unterstützen – und ich bin mir sicher, dass es Gelegenheit zum Wiedersehen gibt!

Meiner Nachfolgerin, Brigitte Klick, wünsche ich alles Gute und viel Erfolg für ihre Arbeit in der Gemeinde.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Sibylle Mewis