Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.9.2019

Soll ich meines Bruders Hüter sein? – Christen jüdischer Herkunft in Lichterfelde und Steglitz
Neuerscheinung

von Hildegard Frisius

Die Broschüre widmet sich der vergessenen Opfergruppe der Christen jüdischer Herkunft, die zur Zeit des Nationalsozialismus– obwohl getauft – den Verfolgungen ausgesetzt waren. Taufe, Teilnahme an Gottesdienst und Abendmahl wurde ihnen vielfach verweigert.

Ein überzeugter Nationalsozialist, der Pfarrer Karl Themel, war Leiter der Kirchenbuchstelle Alt-Berlin. Er fertigte die sogenannte "Fremdstämmigenkartei" an, gab diese an die Reichsstelle für Sippenforschung weiter und gab damit die jüdische Herkunft von Täuflingen und ihren Angehörigen preis.

Die Autorin geht der Frage nach, wie groß der Anteil der Täuflinge jüdischer Herkunft von Täuflingen in den Gemeinden Lichterfelde und Steglitz war und in wie vielen Fällen es zur Deportation und Ermordung von Täuflingen oder ihren Angehörigen kam.

Darüber hinaus wird der Versuch unternommen, die Situation der Christen jüdischer Herkunft im Kontext der kirchenpolitischen Auseinandersetzungen im Kirchenkreis Steglitz zu betrachten.

Erschienen: November 2009, Preis 5 €.

Erhältlich im Gemeinbüro der Johannesgemeinde, Lichterfelde, Tel. 833 70 29

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