ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.3.2019

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
von der Sitzung am 5. Januar 2010

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Liebe Gemeindemitglieder,
Ich beginne meinen Bericht zunächst mit guten Wünschen zum Neuen Jahr. Ich wünsche Ihnen allen ein zufriedenes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.

Diesmal stand am Beginn der Sitzung wieder einmal ein Reihe von Personalbeschlüssen, von denen die meisten allerdings nicht öffentlich sind. Fr. Lewin hat Ihr Amt als Kreissynodale niedergelegt. Herr Lüdtke ist in der Kreissynode ihr Nachfolger und Herr Kuhnert nun sein Stellvertreter.

Ein weiteres Thema aus der Jugendarbeit: Der GKR befürwortet eine Kooperation mit der Paulusgemeinde und dafür die Beschäftigung von Carola Meister. Der GKR beantragt beim Kreiskirchenrat bzw. der Kreissynode eine finanzielle Unterstützung dieser Maßnahme.

Die Eingangstore rechts neben dem Gemeindehaus als Zugang zu der Kita Petrusheim sollen im Zuge der anzupassenden Sicherheitserfordernisse ausgetauscht werden. Für die Erneuerung des hinteren grünen Kitazaunes ist nun ein entsprechender Auftrag erteilt worden. Die Angebote für die Sanierung des vorderen Tores mit elektrischem Türöffner sind nun angefordert. Eine Realisierung wird aber für 2010 angestrebt.

Für die Gestaltung des Altarraums in der Petruskirche hat die AG Immobilien die gemeindlichen Zuarbeiten erörtert. Inzwischen liegen für alle diese Gewerke – der Wandsanierung, den Elektroarbeiten, den Malerarbeiten der Wand- und Deckenflächen (einschließlich Gerüst), dem Abbeizen der Türen und der Überarbeitung der Liedanzeige – Angebote vor und müssen nun untereinander abgestimmt werden.

Anschließend werden die jeweiligen Zeiträume für die Realisierung kalkuliert und der Geschäftsführende Ausschuss/die AG Immobilien werden diese Arbeiten in den gemeindlichen Kalender einpassen.

Inzwischen sind ein aktualisierter Entwurf und das Farbkonzept von Herrn Derow eingetroffen. Der Geschäftsführende Ausschuss hat dieses erneut gewürdigt und ausgiebig erörtert. Die dabei aufgetauchten Rückfragen zur Gestaltung des Kreuzes und der Rosette, zum Beleuchtungskon-zept und zur Gestaltung neuer Kerzenständer sind einvernehmlich und abschließend mit Herrn Derow geklärt worden.

Hier für Sie alle zur Kenntnis die Ergebnisse:

  1. Das Farbkonzept liegt vollständig vor. Wandflächen bekommen einen leichten Gelbton. Ein Probeanstrich wird demnächst erfolgen. Die Decke wird heller, ein Farbmuster liegt ebenfalls vor. Die Heizkörper bekommen einen der Farbe der braunen Bodenfliese möglichst nahe kom-menden Farbton (nicht zu hell). Die Liedanzeige sollte dem Farbton der Seitenwände entsprechen. Die Türen werden von ihrem Altlack befreit Erst dann wird entschieden, ob sie natur bleiben oder farbig lackiert werden. Die Schlösser werden restauriert.
  2. Rosette wird realisiert wie im Modell vorgestellt. Die gemauerten Dreiecke innerhalb der Rosette werden nicht verputzt und neu gestrichen, sondern bleiben in ihrem originalen alten Gemäuer. Sie sind zwar nicht denkmalgeschützt, stellen aber die Verbindung zum ursprünglichen Bau, wie bei den alten Türschlössern her. Sie sind also die Symbiose zwischen Ursprung und Gegenwart.
  3. Zunächst gibt Herr Derow eine Antwort zur Bedeutung der beiden roten Kreuzenden. Sicher kennen Sie von abstrahierten Osterkerzengestaltungen 4 rote Markierungen, welche die Wunden Jesu, durch Rot, auch Blut bzw. Wein assoziieren lassen. Hier nur oben und rechts die rote Farbe, um eine formale, sich aus 2 Assymmetrien ergänzende Balance zwischen Kreuz und Rosette zu erreichen.
    Zur Kreuzbreite hat der Geschäftsführende Ausschuss ein Überdenken der Profilbreite angeregt. Herr Derow hat diese Idee durchaus aufgenommen und wird eine Verbreiterung prüfen. Ein Modell vor Ort soll hier vor der Realisierung den optischen Eindruck klären.
  4. Der Altar wird wie entworfen realisiert mit den bereits abgesprochenen Ergänzungen (Überprüfung der Statik durch den Steinmetz, ggf. hohle Anfertigung, geschliffene, gespachtelte und versiegelte Stellfläche, Antependienbefestigung wie durch den Steinmetz vorgeschlagen, möglichst dunkler Naturfarbton zur Kontrastierung gegen die Rückwand).
    Für die Bodensanierung und die Erstellung der neuen Bodenplatte liegt ein Fliesenspiegel vor, der eine vollständige Symmetrie zum Altar bildet.
  5. Auf dem Sakristeidach wird es eine Beleuchtung der Rosette von außen nach innen geben. Diese soll bei abendlichen Veranstaltungen in der Kirche zum Einsatz kommen.
    Als Innenbeleuchtung werden je rechts und links symmetrische Beleuchtungen installierten.
    Dazu gehören dimmbare mit Blendgittern versehene Leuchten mit Leuchtstoffröhren, ein Spot als Beleuchtung der Rosette nach draußen in den frühen Nachtstunden, und zwei weitere Spots, individuell schaltbar und dimmbar zur individuellen Beleuchtung besonderer Gegebenheiten im Altarraum.
    Darüber hinaus ist hinter dem Altar die Möglichkeit zu schaffen, einen Bodenfluter zu installieren, der entweder den Altar von hinten oder die Rückwand/Kreuz beleuchten könnte. Dazu ist zunächst nur der Anschluss entsprechend zu verlegen, um dann, wenn es angebracht erscheint, nachrüsten zu können.
  6. Die Kerzenständer werden ebenfalls aus Eiche palladiumbeschichtet gefertigt. Inzwischen liegt ein Konzept zu höheren Kerzenständern vor. Nach dem GKR-Einverständnis wird hier der Kostenplan aktualisiert. Herr Derow schlägt zwei Kerzenständer auf dem Altar vor. Der vorgelegte Kostenplan bewegt sich innerhalb der Planung. Die Zustimmung des Konsistoriums ist beantragt, liegt aber noch nicht vor.

So beschließt der GKR einstimmig, die Realisierung nach dem derzeitigen Entwurfsergebnis und bittet die Geschäftsführung, die entsprechenden Aufträge für den Künstler Derow, den Steinmetz Luchmann, das Glasstudio Derix und den Vergolder zu fertigen.

Die Kellerlichtschächte im Gemeindehaus Ostpreußendamm sind stark sanierungsbedürftig. Der GKR erteilt für die Sanierung der Kellerlichtschächte OPD eine Auftragsvollmacht, um bei Vorliegen eines zweiten Angebots die preisgünstigere Firma beauftragen zu können.

Inzwischen liegt ein konkretes Angebot für die gewünschte neue Küchenausstattung für die Küche im Ostpreußendamm innerhalb des Kostenrahmens vor. Pfrn. Peters-Streu hat beauftragt, Hr. Bofinger kümmert sich nun um die Terminkoordination aller Gewerke.

Frau Wagner hat für das Ehrenamt Lektor geworben und regte eine ausführliche Behandlung des Themas im GKR an. Denkanstöße aus dem Geschäftsführenden Ausschuss dazu waren:

  1. Was ist die Aufgabe von Lektoren/ des Lektorendienstes?
  2. Wollen wir einen Lektorendienst?
  3. Wie und durch wen ist ein Lektorendienst zu organisieren? (ähnlich dem Kirchdienst)

Der GKR bittet Frau Wagner eine Lektorengruppe aufzubauen.

Ich schließe die Sitzung mit einem kurzen Rückblick auf die geleistete Arbeit in 2009 und einen ausführlicheren Ausblick auf bevorstehende Termine und Ereignisse im Jahr 2010 (Konzept Jugendarbeit, Neugestaltung des Altarraumes und des Kirchenschiffes, GKR Wahl).

Und meinen Bericht schließe ich mit allen guten Wünschen an Sie und bleiben Sie uns gewogen.

Liebe Grüße

Ihr Detlef Lutze