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23.7.2019

Projekt Cajamarca / Peru 2009

von Anne und Peter Goerke

Ein Jahr haben wir nicht über die Behinderteneinrichtung im Norden Perus berichtet, obwohl wir in der Zeit mehrere Telefonkontakte mit der Leiterin Christa Maria Stark hatten.

Christa Maria Stark


Wilder mit Mutter


Noemi mit Mutter

Kinderheim, Schule, Werkstätten und Bauernhof in Cajamarca, sowie Hostal, Cafe und Unterkunft für Kranke und ihre Angehörigen in Lima sind vor allem im Blick auf Personalkosten von deutschen Spendern weiter abhängig; das betrifft aber auch die Schulbusunterhaltung.

Doch zunächst können wir berichten, dass die drei jungen, nicht behinderten Peruaner Wilder, Maximiliano und Noemi, um deren Ausbildungshilfe Christa Stark seinerzeit gebeten hatte, ihre Abschlüsse als Informatiker, Betriebswirtschaftler und Apothekengehilfin in der Tasche haben. Nun müssen sie ihren Weg allein gehen und dabei Mütter und jüngere Geschwister mit unterstützen. Allen, die von 2003 bis 2008 Studiengebühren und –material, sowie einen Zuschuß zum Lebensunterhalt mit finanziert haben, danken wir sehr herzlich! Auch im Namen von Frau Stark, die uns den besonderen Dank der drei Betroffenen übermittelt hat!

Neben den oben genannten Einrichtungen für die 300 behinderten Kinder und Jugendlichen ist Frau Stark sehr engagiert in der Krankenversorgung. Eltern mit behinderten Kindern, aber auch erwachsenen Angehörigen kommen hilfesuchend, aber meist mittellos oft von weither aus den Bergen in ihre Sprechstunde oder sitzen einfach morgens vor ihrer Tür. Ob kleinere chirurgische Eingriffe, große Operationen, Medikamente oder orthopädische Hilfsmittel, alles muß fast ausschließlich durch Spenden finanziert werden; denn staat-liche Hilfen werden hierfür kaum gewährt.

Dazu schreibt uns Helma Sallandt aus Steinfurt (genau wie wir seit 31 Jahren das Projekt fördernd) nach ihrem Besuch in Cajamarca in diesem Jahr:

"Bei meinem letzten Besuch bei Christa habe ich auch wieder erfahren und miterleben dürfen, dass sie spontan und gezielt Menschen in Not hilft und unsere Spendengelder sinnvoll einsetzt. Für mich ist das Motivation, ihre Arbeit weiter zu unterstützen und alle Helfer/innen mit ins Boot zu nehmen."

Frau Sallandt organisiert übrigens u.a. einmal jährlich mit einem Team in der dortigen Kirchengemeinde einen Brunch, der immer eine große Summe für Cajamarca einbringt.

Auch aus unserer Gemeinde hat das Projekt in vielen Jahren unterschiedlichste Unterstützung erfahren, so z.B. durch Kollekten, wie kürzlich bei der Verabschiedung von Frau Meyer. Ihr möchten wir an dieser Stelle für all die Einzelspenden danken, die sie immer wieder organisiert hat. Stellvertretend für andere mit sei auch Familie Scheunchen gedankt für ihre besondere Ausbildungsunterstützung von Wilder, Maximiliano und Noemi; außerdem ist hier nicht zu vergessen die finanzielle Hilfe von "Hänsel und Gretelquot;, unserem Basar.

Und natürlich betteln wir weiter und hoffen auch auf neue Spender! Alle Spenden der bundesweiten Förderung werden von der Zionsgemeinde Bethel koordiniert und in monatlich festgelegter Höhe an das Projekt in Cajamarca weitergeleitet. Dafür stellt die Zionsgemeinde auch Spendenbescheinigungen aus und versendet oder mailt Frau Starks Rundbriefe.

Die Überweisungsanschrift lautet:
Zionsgemeinde –Cajamarca,
Kto-Nr.: 6564322, BLZ 480 50161,
Sparkasse Bielefeld.
(Wir können auch gerne Spenden weiterleiten).

Leider musste der Sachspendentransport eingestellt werden, weil er inzwischen zu teuer und der peruanische Zoll zum Problem besonderer Art wurde.

Anne und Peter Goerke (Tel. 711 72 92)

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