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18.3.2019

Altberliner Schmalzstullentheater: Der verschwundene Untermieter

Eine Kritik von Katharina Schmeißer

Wie einst im Mai hat auch dieses Jahr das Ensamble des Altberliner Schmalzstullentheaters eine turbulente Kriminalkomödie in drei Akten: "Die verschwundenen Untermieter" von Wolfgang W. Haberstroh auf die Bretter gebracht.

Bei allen Vorführungen (8.5., 10.5. und 15.5.) war das Gemeindehaus in der Parallelstraße gut besucht, und die Zuschauer kamen kulturell und kulinarisch auf ihre Kosten.

Viele "Berge" von Schmalzstullen unterstützten den Appetit in der Pause auf den weiteren Verlauf des Stückes und das war dieses Mal ganz besonders gut gewürzt.

Das Publikum verschwand übrigens nicht und war von den Darstellern Christine Pécsi, Christine Technau, Evelyn Kählitz, Michaela Lenz, Pamela Paul, Detlef Lutze, Tobias Lutze, Tobias Petry und Jens Fernando Götze gefesselt.

Die zu jeder Szene passende musikalische Untermalung traf gut den Ton. So überzeugten alle Schauspieler auch mit bekannten Chansons.

Keine Sau ruft mich an – Ich lasse meinen Körper schwarz bepinseln – Der Mörder ist immer der Gärtner – Adelheid, Adelheid schenk mir einen Gartenzwerg – Freu dich bloß nicht zu früh – So ein Mann, so ein Mann... – Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt – Theater, Theater, die von der jungen Pianisten Leonie Broll ausgezeichnet begleitet wurden.

Das Gespann Vater und Sohn Lutze beeindruckte durch ihre Rollen (Charles, der Butler Detlef Lutze und Komissar WIli Wichtig mit dem "Km" Tick Tobias Lutze) ganz besonders.

Auch der Schauspieler Bill Staiger (Tobias Petry) ließ unsere Lachmuskeln nicht zur Ruhe kommen.

Das Bühnenbild und die Technik waren stimmig und liebevoll gestaltet.

Fazit: Ein kurzweiliger Abend, der hoffen lässt, dass das Altberliner Schmalzstullen "Kriminaltheater" auch im nächsten Mai zum Wiederholungstäter wird und uns wieder so erfreut.

Wir sagen Danke und wünschen dem Ensemble weiterhin viel Erfolg.