ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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23.7.2019

Klaus-Dieter Hintze 1939–2008

von Lutz Poetter

Wenige Tage vor Weihnachten starb Klaus-Dieter Hintze in einem Schöneberger Hospiz.

Viele Lichterfelder kannten ihn, er war hier ein echtes Original. Man nannte ihn "Hunde-Klaus", immer unterwegs mit einer Schar Hunde aus der Nachbarschaft. Oder "Django, den Stadtindianer", seine langen Haare und einige indianische Kleidungsstücke machten Klaus unverwechselbar. Typisch war auch sein hinkender Gang, der von einer frühen Verletzung herstammte. Klaus Hintze fuhr gerne Fahrrad, auch weite Strecken legte er damit zurück.

Er wurde 1939 in Prenzlauer Berg geboren und kam in den 50er Jahren nach Lichterfelde in die Kleinraumsiedlung. Vor 30 Jahren gehörte er zu den ersten Bewohnern, die in die neu errichteten Häuser im 1. Bauabschnitt südlich des Scheelemarktes umzogen. Seine zweite Heimat und seine Freunde fand er in Alfreds Stübchen. In der Giesensdorfer Kirche haben sie von ihm Abschied genommen, auf dem Kirchhof ist er begraben.

Lutz Poetter