Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

Gemeindezentrum CelsiusstraßeGemeindehaus Ostpreußendamm
Gemeindehaus ParallelstraßeDorfkirche Giesensdorf

ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf > Gemeindebrief > Archiv > Februar 2009

13.12.2019

Viele sind wir, doch eins in Christus
Weltgebetstag am 6. März 2009

Herzliche Einladung

zu den Gottesdiensten anlässlich des Weltgebetstags!

Am Sonntag, den 22. Feburar feiern wir um 11.00 Uhr in der Petruskirche einen Familiengottesdienst.

Und dann am Weltgebetstag selber

Freitag, den 6. März um 16.30 Uhr im Gemeindezentrum Eben Ezer, Celsiusstr. 46 - 48.

Wir werden diesen Gottesdienst zusammen mit Geschwistern der Landeskirchlichen Gemeinschaft und der Katholischen Kirche feiern. Die Gottesdienstordnung kommt in diesem Jahr von Schwestern aus Papua-Neuguinea. "Viele sind wir, doch eins in Christus", mit diesem Thema laden sie uns ein mit ihnen zu beten.

Anschließend an den Gottesdienst gibt es einen Imbiss und die Möglichkeit zum Gespräch zusammen zu bleiben.

Liturgie aus Papua-Neuguinea

Wenn in Deutschland die Weltgebetstagsgottesdienste beginnen, ist in Papua-Neuguinea (PNG) schon alles vorbei. Die große Insel und die rund 600 kleineren, die den Staat PNG ausmachen, liegen für uns "am anderen Ende der Welt" – neun Stunden voraus. "Kommt mit uns in das Land der Überraschungen", laden die Verfasserinnen ein:

Dicht am Äquator gelegen, hat das Land keine Jahreszeiten, ist meist tropisch heiß und dennoch liegt Schnee auf den hohen Gebirgen, besonders auf dem Mount Wilhelm (4509 Meter). Als inzwischen "Parlamentarische Monarchie" – Königin ist Elizabeth II. Von England – macht PNG eine rasante Entwicklung ins 21.Jahrhundert durch. Vom Grabstock zum Handy, von Subsistenzwirtschaft im Urwalddorf in den knappen Arbeitsmarkt der modernen Hauptstadt Port Moresby, vom Geister- und Zauberglauben in eine globale Welt mit ihrer Fülle verschiedener "Glaubenswahrheiten". Die christlichen Kirchen (60 bis 96 Prozent der 6,3 Millionen Einwohner verstehen sich als Christen) stehen vor großen Herausforderungen. In der Vielfalt menschlicher Möglichkeiten suchen sie einen Weg zum einigenden Glauben an Christus, wollen ermutigen, alle Begabungen und Fähigkeiten einzusetzen zum Wohl der Menschen und zum Aufbau der Gemeinden.

"Viele sind wir, doch eins in Christus." Fast beschwörend können die Weltgebetstagsfrauen das Motto ihres Gottesdienstes sagen und beten. Ihr Land, in dem außer der Amtssprache Englisch und "Tok Pisin", dem Pidgin-Englisch, mehr als 800 Sprachen von ebenso vielen Ethnien gesprochen werden, braucht in seiner Vielfalt den einigenden Glauben an Christus. Darum wählten sie aus dem Römerbrief den Text von dem einen Leib der Gemeinde, in dem alle untrennbar zueinander gehören, weil Gott es so will. Und doch bleibt der Friede untereinander ein immer gefährdetes, zerbrechliches Gut. Mit Mut, Fantasie und Zähigkeit versuchen Frauen in PNG, für Frieden zu arbeiten. In ihren Familien, zwischen Clans und Stämmen und bis in die Politik hinein. Mit Erfolg retten sie Leben. Wie damals in Ägypten drei Frauen miteinander den kleinen Mose aus dem Nil erretteten. Mit dieser Geschichte wollen sie mit uns und aller Welt Gottesdienst feiern.

Renate Kirsch

www.weltgebetstag.de

zum Seitenanfang   Übersicht der Themen   blättern