ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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19.1.2019

Die Fahrradwerkstatt in der Parallelstr.

Im Winter 2007/08 wurde die Werkstatt von uns durch Umbau neu gestaltet. Wir entfernten eine Zwischenwand, die mit zwei Türöffnungen den Durchgang ermöglichte. Dafür haben wir den Putz abgeschlagen, um dann die Türstürze zu entfernen. Dann konnten wir anfangen, die Wand Stein für Stein abzutragen. Durch die hilfsbereite Unterstützung der Gemeinde konnten wir den Schutt in einem Container abtransportieren lassen und mussten ihn nicht auf einem Fahrradgepäckträger zur BSR am Wiesenweg bringen. Nachdem wir auch die Schwellen entfernt hatten, konnten wir die Wand verputzen, was sich als nicht einfach erwies. Schlussendlich haben wir dann die Werkstatt noch gestrichen und so einen Großteil des "schönen Blaugrün" verschwinden lassen. Der ganze Umbau hat etwa zwei Monate gedauert, da wir nur an Freitag-Abenden in unserer Freizeit arbeiten konnten.

Durch den Umbau ist der Arbeitsraum der Werkstatt zweckmäßiger geworden. Mit dem offenen Raum ist die Werkstatt besser zu beleuchten, somit sparen wir auch noch Strom. Außerdem kann nun der Lagerraum betreten werden, wenn gleichzeitig an zwei bis drei Fahrrädern gearbeitet wird. Der Umbau hat uns auch auf unserer Reise nach Meyenburg im Mai immer wieder beschäftigt, denn wir konnten das 19. Jahr unserer Werkstatt feiern.

Diesmal wurde sich am Freitag vor Pfingsten auf den Weg gemacht, um am Pfingstmontag wieder die Heimreise anzutreten. Gegen Mittag hatten sich Justus, Marc, Marco, David und Lutz (einer muss ja fahren) zusammengefunden, um in Richtung Meyenburg aufzubrechen. Auf dem Weg durch Berlin zur Autobahn wurde noch Christian eingesammelt, sodass das "Erkundungskommando" komplett war. Sybille und Jonas Poetter reisten später an, sowie Marian und Martin, der den Weg von Hannover aus nach Meyenburg fand. Als am Abend alle vereint waren, wurde zuerst einmal deftig gegrillt und bei schönem Abendwetter im Garten viel erzählt.

Am Samstag fand die erste große Tour statt. Von Meyenburg wurde der Weg um den Plauer See gewählt. Bis zum See noch auf der Straße, am See dann über Stock und Stein, sodass man immer einen Blick auf den See erhaschen konnte. Am oberen Ende wurde der Weg nach Alt-Schwerin eingeschlagen, um zum Drewitzer See, dem saubersten See Mecklenburg-Vorpommerns, zu gelangen. Dort wurde eine Brotzeit gehalten. Nach der Stärkung und einer kleinen Erfrischung im kühlen Nass wurde wieder gesattelt und der letzte Abschnitt des Tages anvisiert. Zurück ging es weiter um den Plauer See. Am späten Nachmittag trafen wir nach rd. 90 km Fahrt wieder in Meyenburg ein. Alle waren geschafft, aber auch froh, eine schöne Tour mit den anderen gemeistert zu haben. Im Anschluss wieder das zum Ritual gewordene abendliche Grillen.

Waren am Vortag noch alle Mitstreiter an Bord, trennte sich schon am Sonntag die Spreu vom Weizen. Die "Alten" haben die große Tour gewählt und die "Jungen" die kleine. Getroffen wurde sich dann aber doch wieder an einem kleinen Badesee in Finken. Es wurde ganz entspannt in der Sonne gespeist und der Tag genossen. Am Abend musste schließlich wieder gegrillt werden.

Lutz ist schon früh am Montagmorgen nach Berlin aufgebrochen, um den Pfingstgottesdienst zu halten. Wir anderen konnten es etwas ruhiger angehen lassen. Christian fuhr mit dem Rad zurück nach Magdeburg und der Rest gegen Mittag nach Berlin. Die Werktage mit Beruf, Schule oder Universität fingen wieder an. Die Tage in Meyenburg genießen alle zur Zeit tätigen bzw. ehemaligen Mitglieder der Fahrradwerkstatt, da sie Gelegenheit zu vielen Gesprächen, Planungen sowie Lösung von technischen Problemen beim Reparieren geben.