ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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24.3.2019

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
Sitzung vom 1. April

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Liebe Gemeinde,
hier mein Bericht aus der April-Sitzung des Gemeindekirchenrats am 1. April in der Holzkirche. Nein, unter den zu behandelnden Themen hatte sich kein Aprilscherz versteckt.

Auch wenn das Gesprächsklima entspannt und heiter war, fand die Behandlung der einzelnen Tagesordnungspunkte mit der gewohnten Ernsthaftigkeit statt. Der GKR war mal wieder auf Tour und machte diesmal in der Holzkirche Station.

Herr Huth, Mitarbeiter in der Holzkirche, führt durch das Haus und das Gelände und berichtete über Aufgaben, Arbeit, Problemfelder und Perspektiven des Hauses. Das Thema der Sanierung des Daches – ggf. in Zusammenhang mit einer Solaranlage – wurde ausführlich erörtert und der AG Immobilien zur weiteren Behandlung übergeben.

Das Konsistorium bat für die Unterstützung des Volksbegehrens "ProReli" um Benennung einer gemeindlichen Kontaktperson. Diese Person wird für den Zeitraum des Volksbegehrens alle Informationen zwischen der Initiative und der Gemeinde verknüpfen. Der GKR bittet Herrn Lehnberger als Kontaktperson für ProReli zu fungieren. Herr Lehnberger stimmt zu. Der GKR bedankt sich für die Bereitschaft.

Im Besetzungsverfahren für die Kitaleitung in Petrusheim hat der Personalausschuss weitere Bewerbergespräche geführt. Die Bewerbergespräche haben leider zu keiner Auswahl geführt. Die Stelle wird erneut ausgeschrieben.

Hinsichtlich der Vergabe der Räume in der Parallelstraße (EG, links) hat der GKR dem vorgelegten Gewerbemietvertrag mit der Druckerei Kolodziej zugestimmt. Das Mietverhältnis beginnt am 1.5.2008. Zur Zeit werden die Räume entsprechende vorbereitet.

Zum Ausbau der Pfarrwohnung im Dachgeschoss Parallelstraße hatte das Konsistorium von beiden beteiligten Architekten eine detaillierte Kostenplanung angefordert. Dabei ist leider eine Kostensteigerung seit der Startplanung in 2005/2006 zu verzeichnen. Die AG Immobilien hat die aktualisierten Kosten nun gegenüber den Architekten als Grenzwert "gedeckelt".

Für einen von einigen GKR-Mitgliedern befürworteten Gesamtausbau des Dachgeschosses findet sich derzeit keine Zustimmung durch das Konsistorium und den Kirchenkreis. Deshalb hatte der GKR dieses Vorhaben auf den Ausbau der Pfarrwohnung beschränkt.

Der GKR hat aufgrund der Kostensteigerung die ursprünglich vergleichende Kapitalverlustrechnung (Dachgeschossausbau +freier Grundstücksverkauf vs. Pfarrhaus-Neubau auf eigenem Erbpachtgrundstück) mit aktualisierten Preisen wiederholt. Das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung ist auf 10 Jahre bezogen. Dabei entsteht für den Ausbau einer Pfarrwohnung im Dachgeschoss ein leichter Finanzvorteil von 14.000 €.

Die Argumentation für die Dachgeschossvariante wird allerdings günstiger, wenn man berücksichtigt, dass hierbei das vorgesehene Grundstück frei verkäuflich bleibt und eine Ertragssituation erwirtschaftet (einen Verkauf bis 2010 unterstellt), die damit rund die Hälfte der Ausbaukosten trägt.

Der GKR hat auf dieser Grundlage den Ausbau der Pfarrwohnung im Dachgeschoss des Gemeindehauses Parallelstraße bestätigt und beim Konsistorium die Freigabe der benötigten Mittel aus dem allgemeinen Kirchenvermögen beantragt. Ich hoffe, ich habe Sie mit den ausführlichen Gedanken zu der Pfarrwohnung nicht gelangweilt.

Im durch die Kita Petrusheim genutzten Gelände ist in den Bäumen wieder einiges "Totholz" zu finden und muss aus Gründen der Gefahrenvermeidung von Kindern, Eltern und Personal entfernt werden. Der GKR hat einen entsprechenden Auftrag dazu erteilt.

Herr Lehnberger berichtet von Mängeln in den Schaukästen an der Petruskirche (Schwitzwasser, fehlende Abdeckung der Beleuchtung, fehlender Namenszug). Darüber hinaus regt er eine verbesserte Situation bei den Fahrradständern an. Der GKR bittet die AG Immobilien sich um die beiden Themen zu kümmern.

Zur strategischen Planung aller Vorgänge um die Nutzung des Dorfkirchenfriedhofs

hat der GKR eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Die "AG Friedhof" wurde gebeten folgende Arbeitsergebnisse zu erstellen:

  1. Beschreibung aller Arbeitsvorgänge die mit der Belegung des Friedhofs, der Vergabe von Grabstellen und der Rechnungslegung (einschl. Mahnwesen) für Bestattungen zu tun haben.
  2. Erarbeitung einer Strategie zur Friedhofsbelegung für die nächsten 15 Jahre, hierzu gehört die Belegsituation für die Zukunft [Reihenfolge der Belegung; Was soll passieren, wenn die Urnensammelgrabstätte belegt ist? Wie wird der Glockenturmplatz freigeräumt? Wie ist die Ordnung der Ehrengräber zu erreichen?

Der GKR hat die AG Friedhof um einen Zwischenbericht zum September 2008 gebeten.

Pfr. Poetter berichtet über den Zustand der restlichen Erbpachtgrundstücke und regt folgende Maßnahmen an: Beräumung und Ebnen des Geländes und Sicherung der Grundstücke durch eine verbesserte Zaunsituation. Der GKR bittet die AG Immobilien sich um die beiden Themen zu kümmern.

Trotz der teilweise komplexen Themen konnte ich die Sitzung bereits um 22.00 Uhr schließen, kein Aprilscherz! Ich denke mein nächster Bericht wird wieder kürzer, hoffe aber dennoch Sie auch weiterhin gut zu informieren.

Bleiben Sie gesund und uns gewogen,

ganz liebe Grüße

Detlef Lutze
(GKR-Vorsitzender)