Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

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17.9.2019

Gemeindefahrt zur Russisch-Orthodoxen Kirche in Tegel
Ein Rückblick

von Eva Laucks

Am 28. November ging unsere Fahrt erst einmal durch die Stadt.

Angefangen in Steglitz Schloßstraße Richtung Mitte. Vorbei an der Siegessäule, um das Brandenburger Tor und an der russischen Botschaft vorbei. Weiter ging es durch die Friedrichstraße, am Friedrichstadt-Palast, Oranienburger Tor, Dorothenstädtischen Friedhof und Französischen Friedhof. Weiter in die Reinickendorfer Str. Leopoldplatz, JVA-Tegel und Borsig-Werke.

Herr Woy war wieder unser Stadtführer. Er machte uns auf viele interessante Gebäude aufmerksam und erklärte uns viel über den Werdegang und Entwicklung der russisch-orthodoxen-christlichen Kirche. Dieselbe geprägt von tiefem Glauben und Toleranz.

Die Fahrt ging nun an den großen Malchsee in das Restaurant "Toulous du lac" zum Kaffeetrinken in sehr netter Athmosphäre. Nach Stärkung mit Blick auf den See fuhren wir nun in die Wittestraße zum Russisch-Orthodoxen Friedhof und der St.-Konstantin-und-Helena-Kirche. Diese wurde nach dem Vorbild der Moskauer Basilikus-Kathedrale 1933 erbaut und etwa 1936 fertig gestellt.

Ein angehender junger Priester machte mit uns eine Führung über den Friedhof, der bereits 1894 angelegt wurde. Etwa 400 Tonnen Erde aus Rußland wurden damals angefahren, da jeder Russe ein Stück Heimaterde in seinem Grab haben sollte. Alles sehr alte Gräber um 1800. Ein Monument erinnert an den russischen Komponisten Glinka, der in Berlin gestorben ist, aber nach Rußland überführt wurde.

Zwei Mahnmale erinnern an die gefallenen Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges.

Wir konnten auch das Innere der Kirche besichtigen und der junge Priester beantwortete alle unsere Fragen und gab Auskunft über die Riten und Gebräuche der Kirche.

Alles in allem wieder ein sehr interessanter Ausflug mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken.

Eva Laucks

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